Christliche Identität: Segen Sein

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Christel
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Christliche Identität: Segen Sein

Ungelesener Beitrag von Christel » Montag 25. September 2017, 22:18

Die Diaspora-Aktion des Bonifatiuswerkes 2017 lautet "Unsere Identität: Segen Sein"
Ich habe das für die Themenüberschrift etwas abgewandelt und geschrieben „Christliche Identität: Segen Sein“.

Wie Christen für andere zum Segen werden?

Zur Anregung:
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Auf dem Plakat befindet sich eine Hand, die segnend und schützend über drei Menschen gehalten ist. Und auch diese Menschen segnen sich. Die große Hand schützt vor dem niederfallenden Regen oder Schnee, der ein Symbol sein kann für alles, was uns schadet. Die Menschen unter der Hand spüren, dass sie beschützt sind und können sich darum gegenseitig Gutes tun. https://www.bonifatiuswerk.de/diaspora-aktion/
+
Siegfried Fietz - 'Segenslied - Gottes guter Segen sei mit Euch' live aus dem Stephansdom in Wien

Holuwir
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Re: Christliche Identität: Segen Sein

Ungelesener Beitrag von Holuwir » Dienstag 26. September 2017, 09:55

„Christliche Identität: Segen Sein“

Da können wir ja froh sein, dass die Säkularisierung die Kirche zu solch einem Wandel getrieben hat.

Inquisition:

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Achte auf Menschen, die die Wahrheit suchen, hüte dich vor denen, die sie gefunden haben. (Unbekannter Verfasser)

Roth
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Re: Christliche Identität: Segen Sein

Ungelesener Beitrag von Roth » Dienstag 26. September 2017, 20:14

Auch das gehört zum Segen dieser Kirche:
Verbrennung der Salzburger Täufer 1528.
Verbrennung_Salzburger_Täufer_1528.jpg

Roth
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Re: Christliche Identität: Segen Sein

Ungelesener Beitrag von Roth » Mittwoch 27. September 2017, 10:08

Täufer wurden ihres Besitzes beraubt, außer Landes verwiesen und in die Sklaverei verkauft. An den Verfolgungen waren neben den staatlichen Behörden die römisch-katholische Kirche, die lutherische und die reformierte Geistlichkeit beteiligt. Besonders lang anhaltend war die Verfolgung der Schweizer Täufer. Die reformierten Städte Zürich und Bern wendeten noch im 17. Jahrhundert die in den meisten Fällen mit dem Tod endende Galeerenstrafe an. Die Stadt Bern richtete im Jahr 1699 eine besondere Täuferkammer ein, die die Verfolgungen koordinieren und die Güter der geflohenen oder vertriebenen Täufer verwalten sollte (siehe hierzu den Hauptartikel Geschichte des bernischen Täufertums). Um die schweizerischen Täufer auffinden und festsetzen zu können, waren besondere Täuferjäger aktiv. Bereits im Jahr 1709 sollen infolge der Berner Rats mit Hilfe der Täuferkammer etwa 500 Personen aus der Schweiz vertrieben worden sein.[57] Nahezu 25 Prozent der Hinrichtungen in protestantischen Territorien des Reiches fanden in Kursachsen statt. Hier hatte sich bereits 1531 Philipp Melanchthon in einem Gutachten für die Todesstrafe für aufrührerische Täufer ausgesprochen.[58]

https://de.wikipedia.org/wiki/T%C3%A4ufer

Christel
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Re: Christliche Identität: Segen Sein

Ungelesener Beitrag von Christel » Samstag 7. Oktober 2017, 13:31

Man benötigt keine große geschichtliche und politische Bildung um zu erkennen, dass die vom Holuwir und Roth gezeigten Beispiele der Grausamkeit des Menschen gegen den Menschen sich nicht auf das Verhalten von Christen eingrenzen lassen - „homo homini lupus“.

Schuldabwehr wurde nicht erst durch die moderne Psychologie entdeckt. Bereits vor rund 3000 Jahre wurde dies als typisch menschliches Verhalten identifiziert, Genesis 3:
12 Adam antwortete: Die Frau, die du mir beigesellt hast, sie hat mir von dem Baum gegeben und so habe ich gegessen.
13 Gott, der Herr, sprach zu der Frau: Was hast du da getan? Die Frau antwortete: Die Schlange hat mich verführt und so habe ich gegessen.
Typisch menschlich ist der Vergleich und die damit verbundene Selbstaufwertung, Lukas 18,11):
Gott, ich danke dir, dass ich nicht wie die anderen Menschen bin, die Räuber, Betrüger, Ehebrecher oder auch wie dieser Zöllner dort.
Danach werden die eigenen Vorzüge aufgezählt.

Typisch menschlich ist auch die Entrüstung, natürlich über andere, Lukas 19,7:
7 Als die Leute das sahen, empörten sie sich und sagten: Er ist bei einem Sünder eingekehrt.
All das sind Mittel der Schuldabwehr, der Aufwertung und Stabilisierung der eigenen Person.
Der Mensch rechtfertigt sich hierbei selbst. Er übernimmt keine Verantwortung, schiebt sie vielmehr auf andere Menschen ab.
In sich stabil und mit sich selbstzufrieden sieht der Mensch keine Veranlassung sich selbst zu verändern.

Der christliche Ansatz ist ein anderer, Römer 3,10 ff.
Es gibt keinen, der gerecht ist, auch nicht einen
Niemand schafft es wirklich gerecht zu werden, nicht durch Werke und schon gar nicht durch Selbstrechtfertigung (siehe oben, Vergleiche insbesondere die Selbstrechtfertigung durch den Vergleich, Lukas 18,11).
Lukas 18,13 zeigt ein alternatives Verhalten, ohne Selbstrechtfertigung.
13 Der Zöllner aber blieb ganz hinten stehen und wagte nicht einmal, seine Augen zum Himmel zu erheben, sondern schlug sich an die Brust und betete: Gott, sei mir Sünder gnädig!
Jesus spricht:
14 Ich sage euch: Dieser kehrte als Gerechter nach Hause zurück, der andere nicht.
Paulus schlussfolgert:
Römer 3,23f. „Alle haben gesündigt und die Herrlichkeit Gottes verloren. Ohne es verdient zu haben, werden sie gerecht, dank seiner Gnade, durch die Erlösung in Christus Jesus.“
Niemand kann sich selbst rechtfertigen. Das geht daneben und verstört das menschliche Miteinander, menschliche Gemeinschaft wird so unmöglich. Zudem setzt Selbstrechtfertigung nicht auf Selbstveränderung, sondern auf die Veränderung anderer Menschen.

Niemand ist gerecht, führt zur Selbsterkenntnis, zur Übernahme von Verantwortung und Umkehr.
Alle bedürfen der Barmherzigkeit Gottes und Gott spricht den Sünder gerecht, eröffnet den Raum zum barmherzigen Umgang mit sich selbst, mit den eigenen Fehlern und Schwächen und mit den Schwächen der Mitmenschen.
Die Erkenntnis der Barmherzigkeit und Liebe Gottes, die in Jesus Christus offenbar wurde, führt in die Nachfolge Jesu.

DEUS CARITAS EST, PAPSTBENEDIKT XVI. 2005
,,Gott ist die Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott, und Gott bleibt in ihm’’ (1Joh 4, 16). In diesen Worten aus dem Ersten Johannesbrief ist die Mitte des christlichen Glaubens, das christliche Gottesbild und auch das daraus folgende Bild des Menschen und seines Weges in einzigartiger Klarheit ausgesprochen. Außerdem gibt uns Johannes in demselben Vers auch sozusagen eine Formel der christlichen Existenz: ,,Wir haben die Liebe erkannt, die Gott zu uns hat, und ihr geglaubt’’ (vgl. 4, 16).
Mehr: http://w2.vatican.va/content/benedict-x ... s-est.html

Gerdy
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Re: Christliche Identität: Segen Sein

Ungelesener Beitrag von Gerdy » Dienstag 10. Oktober 2017, 13:34

Wenn Religion den Mitläufern unnatürliche Regeln aufzwingt

Kein verurteilender Beitrag aus einem Schweizer Blatt:

Pater Vater
Der Rektor des päpstlichen Priesterseminars führte jahrelang ein Doppelleben.

Feuer im Dach: Der Priesterausbildner Oscar Turrión war unkeusch. Foto: PD
Oliver Meiler Rom 00:30

Youtube ist eine teuflisch reiche Quelle, voller Zeitdokumente, wichtigen und nicht so wichtigen. Da findet man auch ein kurzes Video, fünfeinhalb Minuten lang nur, das den Spanier Oscar Turrión zeigt. Aufgenommen wurde es Ende 2014, und Daten sind in dieser Geschichte nicht ganz unwesentlich. Turrión sitzt in einem Fauteuil, die Hände im Schoss gefaltet, neben ihm ein Tisch mit Fussballtrophäen, und erzählt, wie er seine neue Aufgabe als Rektor des katholischen Kollegiums Maria Mater Ecclesiae wahrnehmen möchte. So heisst eine Residenz für Seminaristen in Rom, nicht weit vom Vatikan. Ein Wort fällt auffallend oft: Freiheit. Er hoffe, sagt Pater Turrión in der Aufnahme, dass die werdenden Priester ihr römisches Leben «in Freiheit» lebten.

Nun, der Rektor sprach wohl schon ein bisschen für sich selbst. Am Wochenende wurde bekannt, dass Oscar Turrión schon seit längerem in einer Beziehung mit einer Frau lebt und dass diese Frau zwei Kinder auf die Welt gebracht hat – seine Kinder, ein Junge und ein Mädchen. Er sei im Frieden mit sich selbst, schreibt Turrión in einer Erklärung, dennoch bitte er all jene um Vergebung, deren Vertrauen er missbraucht habe. Er habe nie Geld aus der Kasse des Seminars genommen, um damit den Unterhalt seiner Familie zu finanzieren. Freunde hätten ihm geholfen, mit Spenden. Oscar Turrión (49) ist zurückgetreten. Das Priesteramt legt er nieder.

Schädlich für das Image

Es gibt ja viele solche Geschichten von Priestern, die heimlich dem Zölibat entsagen. Dieser Fall aber ist so speziell, dass der sonst eher reservierte und besonders konservative Orden der Legionäre Christi, der das Kollegium führt, sich gedrängt fühlte, einen offenen Brief zu schreiben. Eine Premiere. Man sei sich durchaus bewusst, heisst es darin, wie schädlich es für das Image ihrer Institution sei, die Priester ausbilde, dass ausgerechnet ein Rektor ein «schlechtes Beispiel» abgebe. Nun kann man sich ja natürlich darüber streiten, wenigstens weltlich betrachtet, was an diesem Beispiel so schrecklich sein soll.

Doch der Orden war schon davor im Gerede gewesen, vor allem wegen des wirklich schlechten Beispiels seines Gründers. Der Mexikaner Marcial Maciel Degollado (1920–2008) hat Jugendliche sexuell missbraucht und mindestens drei Kinder gezeugt, mit zwei verschiedenen Frauen. Das ergab eine vatikanische Untersuchung. Maciel soll auch Drogen genommen haben.

Eifriger Fussballspieler

Papst Benedikt XVI. setzte ihn 2006 ab und verordnete ihm einen Ruhestand «in Gebet und Reue». Die Legionäre Christi kamen danach unter vatikanische Kuratel und das Kollegium Maria Mater Ecclesiae wurde «päpstlich». So wollte man den Aderlass stoppen, der das Seminar erfasst hatte. Die Zahl der Seminaristen hatte sich halbiert, von mehr als 200 auf knapp 100.
Turrión galt als ideale Besetzung, erfahren und aufgeschlossen. Er hatte seit sieben Jahren als Ausbildner gearbeitet. Seine Schüler nahmen jeweils am Clericus Cup teil, einem Fussballturnier für Seminaristen. Turrión spielte leidenschaftlich mit. Von der Tochter erzählte er seinen Oberen im vergangenen März, kurz vor der Geburt. Von seinem Sohn erzählte er etwas später, obwohl der schon «vor mehreren Jahren» zur Welt kam. Genaueres mochte der Orden nicht preisgeben – vielleicht auch deshalb, weil der Pater schon Vater war, als er vor drei Jahren sein Amt antrat und den jungen Männern von den Vorzügen des Zölibats predigte.

(Tages-Anzeiger)
Erstellt: 09.10.2017, 21:24 Uhr
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Reformationen wären günstig...

Christel
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Re: Christliche Identität: Segen Sein

Ungelesener Beitrag von Christel » Donnerstag 12. Oktober 2017, 21:10

Hallo Gerd, Du bist selbst Christ. Wie siehst Du das? Besteht von Jesus / Gott gewollt die christliche Identität darin, ein Segen zu sein?
Wenn ja, wie könnte das verwirklicht werden?

Gerd, Du hast einen Beitrag zum Thema Legionäre Christi, Zölibat und Familie ins Forum gesetzt:
Die Legionäre Christi, Ordenskürzel: LC, sind eine römisch-katholische Kongregation päpstlichen Rechts von Priestern und Brüdern, die 1941 von dem Seminaristen Marcial Maciel (1920–2008) in Mexiko gegründet wurde und die vorwiegend in der Kinder-, Jugend- und Familienseelsorge sowie im katholischen Bildungswesen arbeitet. Die Ordensgemeinschaft gilt als konservativ.[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Legionäre_Christi
Der Zölibat (von lateinisch caelebs‚ „allein, unvermählt lebend“, lateinisch caelibatus, „Ehelosigkeit“[1], nichtfachsprachlich auch das Zölibat) ist im Christentum das Versprechen, für das weitere Leben die Verpflichtung zur Ehelosigkeit zu übernehmen. Neben der römisch-katholischen Kirche kennen auch die orthodoxe, anglikanische und evangelische Kirche für Ordensfrauen und -männer, Eremiten, geweihte Jungfrauen und Diakonissen das Versprechen bzw. Gelübde der Ehelosigkeit. https://de.wikipedia.org/wiki/Z%C3%B6libat
Familie (Kollektivbildung von lat. famulus „Diener“, familia„Gesamtheit der Dienerschaft“) [1][2][3][4][5] bezeichnet soziologisch eine durch Partnerschaft, Heirat, Lebenspartnerschaft, Adoption oder Abstammungbegründete Lebensgemeinschaft, im westlichen Kulturraum meist aus Eltern oder Erziehungsberechtigtensowie Kindern bestehend, gelegentlich durch weitere, mitunter auch im selben Haushalt lebende Verwandteoder Lebensgefährten erweitert.
https://de.wikipedia.org/wiki/Familie
Am Ende schreibst Du:
Gerdy hat geschrieben:
Dienstag 10. Oktober 2017, 13:34
Reformationen wären günstig...
In welcher Beziehung steht das für Dich zum Thema: „Christliche Identität: Segen Sein“. Was sollte sich Deiner Meinung nach ändern?

Gerdy
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Re: Christliche Identität: Segen Sein

Ungelesener Beitrag von Gerdy » Freitag 13. Oktober 2017, 04:16

Ich schrieb nach Schilderung eines TAT-bestandes, dass dies die Folge einer "unnatürlichen Regel" sei.

Nun bist du bemüht, dieses eingeführte GESETZ deiner Kirche zu verteidigen, du willst ja nicht wahrhaben, dass die KIRCHE - und nicht Gott - 1000 Jahre nach Beginn des Christentums, die Ehelosigkeit zum Gesetz erhob. Warum das geschah, d a s ist nach all den Vorfällen der heimlichen Partnerschaften der Priester mit Frauen in all den Jh. Gegenstand meines übernommenen Beitrags, mit Fakten zu dem "Fall".

Erkläre doch w i e s o dieses EhelosigkeitsGELÜBTES gottgewollt (und nicht kirchengewollt) sei. Mit der gleichen kritischen Einstellung, wie du es bei der Beurteilung von Zeugen Jehovas tust.

Guten Morgen!

Christel
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Re: Christliche Identität: Segen Sein

Ungelesener Beitrag von Christel » Sonntag 15. Oktober 2017, 00:00

Lieber Gerd, ich habe den Eindruck, Du hast meinen letzten Beitrag nicht gelesen!

Würdest Du ihn bitte lesen und darauf eingehen?

Gerdy
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Re: Christliche Identität: Segen Sein

Ungelesener Beitrag von Gerdy » Sonntag 15. Oktober 2017, 06:14

Ich habe ihn gelesen Christel, du aber nicht meinen!

Denn die UNNATÜRLICHKEIT der befehlsartigen Einführung der EHELOSIGKEIT, beantwortest du mit einer Art Statistik:

Der Zölibat (von lateinisch caelebs‚ „allein, unvermählt lebend“, lateinisch caelibatus, „Ehelosigkeit“[1], nichtfachsprachlich auch das Zölibat) ist im Christentum das Versprechen, für das weitere Leben die Verpflichtung zur Ehelosigkeit zu übernehmen. Neben der römisch-katholischen Kirche kennen auch die orthodoxe, anglikanische und evangelische Kirche für Ordensfrauen und -männer, Eremiten, geweihte Jungfrauen und Diakonissen das Versprechen bzw. Gelübde der Ehelosigkeit.

Und du zeigst mit dieser "Antwort", dass du alles was die KIRCHE einführte, scheinbar für gottgewollt einschätzt. Du bist mit deiner Ergebenheit doch keinen Deut besser, als die von dir kritisierten Zeugen Jehovas! Denn die machen alles was ihnen ihr USA-"Vatikan" vorschreibt.

Ist nun der Mann deiner Kirche, den das Schweizer Blatt zitierte (Ausgangspunkt!), seiner "christlichen?" Pflicht nachgekommen: ja oder nein?

Christel
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Re: Christliche Identität: Segen Sein

Ungelesener Beitrag von Christel » Sonntag 15. Oktober 2017, 10:56

Dann lieber Gerd interpretierst Du etwas in meine „Antwort“ hinein, was nicht da steht!
Ich habe Dir nämlich gar nichts auf Deinen Beitrag vom „Dienstag 10. Oktober 2017, 13:34“ entgegnet. Ich habe mich weder für noch gegen Zölibat geäußert.

Ich habe lediglich zum besseren Verständnis ein paar Definitionen aus wikipedia eingestellt und das Feld dann allein Dir überlassen.
Du kann also frei Deine Meinung schreiben, ohne dass ich Dir etwas entgegen setze.

Ich bitte Dich nur das Thema zu beachten „Christliche Identität: Segen sein“.

Gerdy
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Re: Christliche Identität: Segen Sein

Ungelesener Beitrag von Gerdy » Sonntag 15. Oktober 2017, 13:56

Klar, jetzt bist du fein raus.

Du zitiertest was die KIRCHEN (eigentlich nach 1000 Jahren die "katholische") einführte und hast mit keinem Wort zu der - ich wiederhole mich - UNnatürlichen diktierten Verhaltensweise des:
Der Rektor des päpstlichen Priesterseminars führte jahrelang ein Doppelleben.
zu sagen. Gerade der bildet doch die künftigen PRIESTER aus bezüglich des Absterbens ihrer Brunftzeit.

Wenn du dich nun davonstiehlst absetzt, sagt das allen Mitlesern ja auch mehr als genug. :lol:

Ohne Dank, jedoch mit Gruß!

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Re: Christliche Identität: Segen Sein

Ungelesener Beitrag von Christel » Sonntag 15. Oktober 2017, 22:05

Gerdy hat geschrieben:
Sonntag 15. Oktober 2017, 13:56
Klar, jetzt bist du fein raus.
Wieso sollte ich drin sein??? :o

Ich dachte, Du diskutierst hier zur Sache "Christliche Identität: Segen Sein"

Es steht Dir selbstverständlich frei weitere Themen zu eröffnen und dort Deine Meinung frei kundzutun!

Ich wünsche Dir eine gute Nacht!
Christel

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Re: Christliche Identität: Segen Sein

Ungelesener Beitrag von Christel » Sonntag 15. Oktober 2017, 22:16

Christliche Identität: Segen sein

Zuerst finden wir Jesus bei Johannes dem Täufer.
Johannes tauft nicht nur, er fordert Umkehr, Lukas 3,10-15:
10 Da fragten ihn die Leute: Was sollen wir also tun?
11 Er antwortete ihnen: Wer zwei Gewänder hat, der gebe eines davon dem, der keines hat, und wer zu essen hat, der handle ebenso.
12 Es kamen auch Zöllner zu ihm, um sich taufen zu lassen, und fragten: Meister, was sollen wir tun?
13 Er sagte zu ihnen: Verlangt nicht mehr, als festgesetzt ist.
14 Auch Soldaten fragten ihn: Was sollen denn wir tun? Und er sagte zu ihnen: Misshandelt niemand, erpresst niemand, begnügt euch mit eurem Sold!
15 Das Volk war voll Erwartung und alle überlegten im Stillen, ob Johannes nicht vielleicht selbst der Messias sei.
Segen ist man nicht für sich selbst, Segen ist man für andere.

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Re: Christliche Identität: Segen Sein

Ungelesener Beitrag von Filinchen » Dienstag 17. Oktober 2017, 13:53

Segen ist man nicht für sich selbst, Segen ist man für andere.
Was für eine erbärmliche Scheinheiligkeit :evil:

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