Das christliche Schöpfungsverständnis

Diskussionen rund um Glaubensfragen

Moderatoren: niels, Kirche und Religionen

Forumsregeln
Glaube und Religion im Eichsfeld Wiki:
Religion im Eichsfeld
Kategorie: Religion im Eichsfeld
Kirchen im Eichsfeld
Holuwir
Senior- Mitglied
Beiträge: 589
Registriert: Dienstag 30. August 2016, 09:42
PLZ: 89165

Re: Das christliche Schöpfungsverständnis

Ungelesener Beitrag von Holuwir »

Christel hat geschrieben: Freitag 1. Oktober 2021, 00:52 Wer die Meinung Andersdenkender als Rabulistik abtut ...
Ich habe dich nun schon wiederholt darauf hingewiesen, dass deine Argumentation Rabulistik ist. Aber statt dir das einmal zu Herzen zu nehmen und und über die Begründungen, warum ich das sage, nachzudenken und dann davon Abstand zu nehmen, machst du einfach immer so weiter und tust meine entsprechenden Hinweise als persönliche Angriffe, als Diffamierung ab. Das ist sehr bedauerlich, weil wir so nie zu einer sachlichen Diskussion gelangen. Du hast keine Argumente für deine Schöpfungsbehauptung und beschränkst dich notgedrungen darauf, meine, die gegen Schöpfung sprechen, zu torpedieren und so möglichst unschädlich zu machen, zumeist durch persönliche Angriffe wie hier:
Christel hat geschrieben: Freitag 1. Oktober 2021, 00:52Wer es nötig hat Andersdenkende auf diese Weise herabzusetzen, zeigt, dass er selbst ein Problem hat!
oder hier:
Christel hat geschrieben: Freitag 1. Oktober 2021, 00:52... mit Eurer [der Atheisten] Großartigkeit kann und will ich nicht mithalten. - Oder kann man auch Atheist ohne dieses überhebliche Gehabe sein?
Wenn du meine sachlichen Argumente und meine Hinweise, dass du keine hast, als Überheblichkeit abtust, über was sollen wir dann noch reden? Aber ich will dir gern noch einmal an einem Beispiel erklären, was u. a. Rabulistik ist:
Für die geistige Welt, die aus eigenständigen, sog. geistigen Wesen gebildet wird, existiert keinerlei menschliche Wahrnehmung. Sie ist Voraussetzung für Schöpfung, denn ohne Schöpfergott gibt es keine Schöpfung. Wenn sie nicht wahrgenommen werden kann, muss sie erdacht sein, von Menschen kreativ ausgedacht, erfunden sein. Das gefällt dir natürlich nicht, das verstehe ich, denn es stellt deine Ideologie in Frage. Aber so ist das nun mal im Leben, es geht nicht immer danach, wie es uns gefällt. So fällt es dir schwer, einfach einzugestehen: "ja, so ist es", und du sinnst stattdessen darauf, wie du diese Gedanken möglichst unschädlich machen kannst. Hier ist nun das rabulistische Ergebnis deiner Überlegungen:
Christel hat geschrieben: Freitag 1. Oktober 2021, 00:52Tatsache ist, dass wir alle eine geistige Welt kennen, die wir sehr wohl wahrnehmen, in der wir leben, zu der wir gehören. Ohne diese (unsere) geistige Welt gibt es keine Wahrnehmung und keine Erkenntnis.
Du stellst also flugs den Begriff "geistige Welt" in einen völlig anderen Zusammenhang, der nichts mit vom Menschen unabhängigen geistigen Wesen zu tun hat, sondern die von der menschlichen Gemeinschaft aufgebauten Gedankenwelt beschreibt. Und diese andere Bedeutung des Begriffes "geistige Welt" ist dann eine Welt die wahrnehmbar ist. Womit für einen oberflächlichen Leser Holuwir widerlegt wäre, der das Gegenteil behauptet hat, nämlich sie sei nicht wahrnehmbar. Ja Christel, so geht Rabulistik. Recht behalten, obwohl man im Unrecht ist. Das war nur ein Beispiel, aber das machst du fortwährend, denn Argumente, die deine Schöpfungsbehauptung stützen, hast du nicht, weil es keine Schöpfung gibt. Ich tue nicht deine Meinung als Rabulistik ab. Jede/r kann eine Meinung haben wie sie/er will, die niemand zu werten hat. Ich werte deine Scheinargumente mit denen du deine Meinung hier propagierst als Rabulistik, denn nichts anderes sind sie.
Benutzeravatar
Atheisius
Senior- Mitglied
Beiträge: 941
Registriert: Donnerstag 24. September 2015, 16:40
PLZ: 11111

Re: Das christliche Schöpfungsverständnis

Ungelesener Beitrag von Atheisius »

Da viele der Mitleser dieses Forums nicht wissen was man unter Rabulistik konkret versteht, hier eine kurze Erläuterung:

5 Tipps: So gewinnen Sie jeden Streit – auch wenn Sie wissen, dass Sie Unrecht haben

Egal ob in der Beziehung mit dem Partner, im Job oder in der Familie - Streit gehört zum Leben dazu. Beobachtet man die Rhetorik-Profis in der Politik, fällt aber auf: Oft gewinnt nicht das bessere Argument, sondern der bessere Redner
Das wusste auch schon der deutsche Philosoph Arthur Schopenhauer und hat daraus einen Rhetorik-Kurs entwickelt, die „Eristische Dialektik“. Mit fünf Tricks daraus kannst du jeden Streit zu deinen Gunsten entscheiden – egal, ob du wirklich Recht hast:

1. Die Streitfrage verändern
Der erste Tipp ist noch recht harmlos: Es geht darum, die Aussage des Gegenübers infrage zu stellen, zum Beispiel durch Erweiterung. Greife die Behauptung deines Gegners auf, aber in übertriebener und verallgemeinerter Form. Etwas, was er in einem speziellen Zusammenhang gesagt und gemeint hat, wird nie für „alle„ und „immer“ gelten. So bringst du den Gegner in Erklärungsnot.
Beispiel:
A: „Wir können es schaffen, wir brauchen aber noch mehr Helfer. Jeder ist willkommen.“
B: „Jeder? Also auch Vandalen, Faulpelze und Kindermörder...“

2. Mit Fragen verwirren
Ein beliebtes Mittel sind bei Schopenhauer auch Fragen. Durch viele Nachfragen kannst du deinen Gesprächspartner leicht verwirren und aus dem Konzept bringen.
Besonders fies: Frage nicht in einer logischen Reihenfolge nach, sondern wild durcheinander. So wird die Argumentationskette des Gegners brüchig und du kannst seine einzelnen Antworten in unterschiedliche Richtungen auslegen. Dieser Trick ist besonders wirksam, wenn du ein Publikum auf deine Seite ziehen willst.
Beispiel:
„Findest du das gut? Nein? Warum stimmst du dem dann zu? Und wie war das, was du davor gesagt hast...?“

Fragen kannst du außerdem so stellen, dass dein Gegner glaubt, du wolltest auf das Gegenteil hinaus. Wenn du bemerkst, dass dein Gegenüber aus Trotz alle deine Fragen verneint, frage also so, dass sein „nein“ zur gewünschten Aussage führt.

3. Falsch Schlussfolgern und Konsequenzen machen
Wenn du dreist genug bist, schiebst du deinem Gesprächspartner einfach falsche Schlüsse unter. Dazu lässt du dir zuerst mehrere Fragen beantworten und folgerst dann daraus wissentlich einen falschen oder überzogenen Schlusssatz. Wenn du diese selbst gezogene Konsequenz triumphierend und überzeugt genug ausrufst, wird ein schüchterner Gegner es nicht einmal wagen, dir zu widersprechen. Ein dummer auch nicht, denn er müsste zuerst darüber nachdenken, ob du Recht hast.
Beispiel:
A: „Schwule sollen die gleichen Rechte haben.“ –
B: „Dadurch werden Familien benachteiligt.“

4. Den Gegner provozieren
Dieser Tipp ist zwar banal, funktioniert aber fast immer: Provoziere deinen Gegner durch kleine Schikanen, Unverschämtheiten und freche Fragen, bis er wütend wird. So bringst du ihn dazu, unüberlegt zu antworten. Aus Filmen kennt man das vom „Good-Cop-Bad-Cop-Verfahren“ im Polizeiverhör. Selbst solltest du dich hingegen nie ärgern lassen und betont reflektiert und gelassen agieren.
Beispiel:
Eine Frage bringt fast jeden auf die Palme: „Warum regst du dich denn so auf?“

5. Persönliche Angriffe
Eine der letzten Maßnahmen ist auch nach Schopenhauer die persönliche Beleidigung. Wenn du merkst, dass dein Gegner die sachliche Diskussion gewinnen wird, schwenke auf ein anderes Thema um: Die Person, mit der du sprichst. Direkte grobe und persönliche Angriffe auf dein Gegenüber werden schnell vom eigentlichen Gegenstand des Streits ablenken.
Beispiel:
„Klar, dass DU das nicht verstehst. Du warst schon immer dumm wie Toastbrot."

Aber Vorsicht: Wer solche Mittel einsetzt, muss damit rechnen, dass der Gegner genauso zurückschlägt. Wirst du selbst persönlich attackiert, hilft es nur, dich möglichst unberührt zu zeigen und klarzustellen, dass die Beleidigung nicht Thema des Streits ist.
Im Zweifelsfall gar nicht erst Streit anfangen.
Ansonsten empfiehlt Schopenhauer, nicht mit dem Erstbesten zu diskutieren, „sondern allein mit solchen, die man kennt und von denen man weiß, dass sie Verstand genug besitzen, nicht gar zu Absurdes vorzubringen“.

Seine „Eristische Dialektik“ verfasste der Philosoph vermutlich um 1830 – teilweise in Anlehnung an Werke Aristoteles‘. Selbst veröffentlicht hat er sie nie. Die Tipps und Tricks daraus sind aber bis heute aktuell und werden unter dem Titel „Die Kunst, Recht zu behalten“ verkauft.

Quelle:
https://www.focus.de/panorama/welt/fies ... 97635.html

https://www.ebay.de/itm/312677706523?ep ... SwTNxgZCXA

Ich habe hier auch ein Beispiel für Christels Rabulistik:
Beitrag von Leinetal » Sonntag 1. August 2021, 04:14
Zum Thema gibt es bisher 433 Beiträge auf 29 Seiten. Die meisten Beiträge sind wohl von dir. In diesen Beiträgen von dir sehe ich keine überzeugenden Sachargumente sondern mehr immer wiederkehrende misslungene Missionierungsversuche, die alte religiotische Leier eben. Ich glaube kaum, das sich das noch ändern wird.
Christel antwortete:
von Christel » Sonntag 1. August 2021, 09:45

Leinetal hat geschrieben: ↑Sonntag 1. August 2021, 04:14
die alte religiotische Leier eben
Damit bestätigst Du, dass ich "das christliche Schöpfungsverständnis" richtig wiedergebe.
Danke!
„Je religiöser ein Mensch, desto mehr glaubt er; je mehr er glaubt, desto weniger denkt er; je weniger er denkt, desto dümmer ist er; je dümmer er ist, desto leichter kann er beherrscht werden. (....) Dagegen hilft auf Dauer nur Aufklärung.“ - Adolf Holl, ehemals rebellischer katholischer Priester.
Antworten

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 86 Gäste