Alle erkennen Gott!?

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Holuwir
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Re: Alle erkennen Gott!?

Ungelesener Beitrag von Holuwir » Mittwoch 14. Juni 2017, 15:44

Christel hat geschrieben:
Mittwoch 14. Juni 2017, 00:30
Wenn die Sehnsucht nach Gott in uns biologisch verankert ist, vielleicht weil es Gott gibt und er es so will, dann lässt sich das nicht löschen.
Aha! Und wo in der Eizelle wäre das verankert? Und wenn es so wäre, wie käme es, evolutionstechnisch, dazu und wie könnte der Wille eines vielleicht existierenden Gottes so etwas bewirken?
Achte auf Menschen, die die Wahrheit suchen, hüte dich vor denen, die sie gefunden haben. (Unbekannter Verfasser)

Gerdy
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Re: Alle erkennen Gott!?

Ungelesener Beitrag von Gerdy » Donnerstag 15. Juni 2017, 08:03

Holuwir hat geschrieben:
Mittwoch 14. Juni 2017, 15:44
Aha! Und wo in der Eizelle wäre das verankert? Und wenn es so wäre, wie käme es, evolutionstechnisch, dazu und wie könnte der Wille eines vielleicht existierenden Gottes so etwas bewirken?
Was für ein Riesenglück wir doch haben: wenn die erste Eizelle die vor viiiielen Milliarden Jahren plötzlich da war, nicht gewusst hätte: "Will ich nun Fisch, Vogel, Schlange, Säugetier, oder z.B. Krokodil werden, dann wären die womöglich Engel, oder gar Gott geworden"

Man sieht heut Vögel, Schlangen, man sieht sogar Menschen - von Engel oder Gott, keine Spur - ergo: die gibt es nicht, besser: die d a r f es nicht geben! Das macht die Athis & Co froh!

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Atheisius
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Re: Alle erkennen Gott!?

Ungelesener Beitrag von Atheisius » Donnerstag 15. Juni 2017, 08:34

Das macht die Athis & Co froh!
Hallo Gerdy,
was "Athis & Co" froh macht, sind Typen wie dich mit ihren Argumenten! :D

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Re: Alle erkennen Gott!?

Ungelesener Beitrag von Gerdy » Donnerstag 15. Juni 2017, 08:43

Atheisius hat geschrieben:
Donnerstag 15. Juni 2017, 08:34
Das macht die Athis & Co froh!
Hallo Gerdy,
was "Athis & Co" froh macht, sind Typen wie dich mit ihren Argumenten! :D
Dann nenne doch DEINE Argumente!

Eine Kleinigkeit für dich: w i e kam die erste Eizelle ins Dasein?

Grüße von einem dummen Gottgläubigen :wink:

Holuwir
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Re: Alle erkennen Gott!?

Ungelesener Beitrag von Holuwir » Donnerstag 15. Juni 2017, 10:57

Gerdy hat geschrieben:
Donnerstag 15. Juni 2017, 08:43
Eine Kleinigkeit für dich: w i e kam die erste Eizelle ins Dasein?

Grüße von einem dummen Gottgläubigen :wink:
Aber nein Gerd, du bist sehr klug und weise! Erzähl du doch mal, wie deiner Ansicht nach die erste Eizelle ins Dasein kam. Ach was, Eizelle! Wie kam der erste Mensch ins Dasein, wie der erste Fisch, Vogel, die erste Schlange, das erste Säugetier oder z.B. Krokodil? Hat Gott einfach aus herumliegenden Atomen zusammengebaut, dann Leben eingehaucht und dann haben die feste Eizellen produziert, um sich fortzupflanzen oder wie?
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Re: Alle erkennen Gott!?

Ungelesener Beitrag von Gerdy » Donnerstag 15. Juni 2017, 11:34

Holuwir hat geschrieben:
Donnerstag 15. Juni 2017, 10:57
Gerdy hat geschrieben:
Donnerstag 15. Juni 2017, 08:43
Eine Kleinigkeit für dich: w i e kam die erste Eizelle ins Dasein?

Grüße von einem dummen Gottgläubigen :wink:
Aber nein Gerd, du bist sehr klug und weise! Erzähl du doch mal, wie deiner Ansicht nach die erste Eizelle ins Dasein kam. Ach was, Eizelle! Wie kam der erste Mensch ins Dasein, wie der erste Fisch, Vogel, die erste Schlange, das erste Säugetier oder z.B. Krokodil? Hat Gott einfach aus herumliegenden Atomen zusammengebaut, dann Leben eingehaucht und dann haben die feste Eizellen produziert, um sich fortzupflanzen oder wie?
Ach du lieber Holu, du willst meine Zeit mit Wiederholungen verbringen? Seit JAHREN habe ich immer wieder geschrieben: eine Erfindung bedingt einen Erfinder, und wenn es eine Atombombe ist, die mit WISSEN gebaut wurde, wobei die Physiker die Atome nahmen die es schon G A B.
Die Energie und Materie erfand ein Erfinder, so wie das Telefon, Navi und den PC, auch nicht von selbst aus dem Chaos entstanden ist ....

Aber die TATSACHEN müssen von Leuten wie du aus dem Geist entfernt werden - klar: ein Gott, oder so ein Erfinder der Eizelle muss einfach w e g ! Nicht einmal für dessen Nichtexistenz gibt es Beweise.

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Re: Alle erkennen Gott!?

Ungelesener Beitrag von Holuwir » Donnerstag 15. Juni 2017, 11:59

Gerdy hat geschrieben:
Donnerstag 15. Juni 2017, 11:34
Seit JAHREN habe ich immer wieder geschrieben: eine Erfindung bedingt einen Erfinder,
...
Die Energie und Materie erfand ein Erfinder, so wie das Telefon, Navi und den PC, auch nicht von selbst aus dem Chaos von selbst entstanden ist ...
Na klar, wenn du das sagst, muss es ja so sein. Aber du wirst zugeben, dass es mit dem reinen Erfinden nicht getan ist. Ein Erfinder denkt sich was aus und setzt es dann um, d. h. er baut etwas. Telefon, Navi und PC sind ja nicht nur ausgedacht, sondern auch hergestellt worden. Das darfst du nicht unterschlagen. Deswegen hatte ich dich gefragt:
Wie kam der erste Mensch ins Dasein, wie der erste Fisch, Vogel, die erste Schlange, das erste Säugetier oder z.B. Krokodil?
Haste wohl übersehen. Deshalb mach ich das mal in Fettschrift. Ich bitte um Antwort!
Gerdy hat geschrieben:klar: ein Gott, oder so ein Erfinder der Eizelle muss der muss einfach w e g ! Nichteinmal für dessen Nichtexistenz gibt es Beweise.
Eine Nichtexistenz kann man nicht beweisen, von gar nichts, niemals. Das solltest du eigentlich wissen.
Du meintest wohl: Nichteinmal für dessen Existenz gibt es Beweise. Da hättest du natürlich recht.
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Re: Alle erkennen Gott!?

Ungelesener Beitrag von Gerdy » Donnerstag 15. Juni 2017, 16:41

Holuwir hat geschrieben:
Donnerstag 15. Juni 2017, 11:59
Eine Nichtexistenz kann man nicht beweisen, von gar nichts, niemals. Das solltest du eigentlich wissen.
Du meintest wohl: Nichteinmal für dessen Existenz gibt es Beweise. Da hättest du natürlich recht.
Ich meinte es so wie geschrieben. Demnach (von mir vergrößert) räumst du also ein, dass Gott auch e x i s t i e r e n kann?


Eine (für mich) neue Betrachtungsweise von dir, oder hast du diese Möglichkeit in der Vergangenheit nicht ausgeschlossen?!

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Re: Alle erkennen Gott!?

Ungelesener Beitrag von Ga-chen » Freitag 16. Juni 2017, 01:42

Gott "sprach", mehr braucht es nicht, und das Nichtexistierende kam in Existenz...so einfach, und doch für so manchen sooo schwer zu verstehen....
Liebe Grüße von Ga-chen

Augustinus suchte nach Gott und grübelte und grübelte und ging an einen Strand. Dort traf er einen Jungen, der mit einem Löffel Wasser aus dem Meer auf den Strand goss. Auf die Frage, was er da mache, antwortete der Junge: "Ich löffel das Meer aus!" In dem Moment sprach Gott zu Augustinus: "Genau das machst du!"

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Re: Alle erkennen Gott!?

Ungelesener Beitrag von Atheisius » Samstag 17. Juni 2017, 09:02

Ja, Gott „sprach“

Beim „Volk Gottes“ ist davon folgendes hängengeblieben:
Gott sprach es werde Licht,
doch er fand den Schalter nicht,
als er den Schalter endlich fand,
war die Birne durchgebrannt :D

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Re: Alle erkennen Gott!?

Ungelesener Beitrag von Atheisius » Samstag 17. Juni 2017, 09:09

Den hab ich auch schon beim "Volk Gottes" gehört:
Jesus sprach zu seinen Jüngern lasst uns doch Maria fingern!
Doch Maria sagte böse, Hände weg von meine Möse!!

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Re: Alle erkennen Gott!?

Ungelesener Beitrag von Gerdy » Samstag 17. Juni 2017, 09:17

Athi,

eine ANDERE Religion wird dir noch zu schaffen machen:

"Kurier" von heute (17.6.17):

"Wir befinden uns mitten in der islamischen Inquisitionszeit"

Der deutsch-libanesische Regisseur Imad Karim gilt als einer der umstrittensten Islam-Kritiker. Im Interview spricht er über das Versagen der arabischen Gesellschaft, über den politischen Islam, und warum er gegen Einwanderung ist.

KURIER: Es gibt im Internet ein Video, das den ehemaligen ägyptischen Präsidenten Nasser zeigt, der vor Parteikollegen eine Rede hält, in der er launig erzählt, dass der Chef der Muslimbrüder tatsächlich von ihm verlangt hätte, dass Frauen dazu verpflichtet werden ein Kopftuch zu tragen. Alle Beteiligten im Saal fanden das sehr lustig.

Karim: Ich kenne das Video, das war Ende der Fünfzigerjahre. Ein Kopftuchzwang war damals völlig illusorisch.

Heute gibt es kaum mehr ein islamisches Land, in dem Frauen kein Kopftuch mehr tragen, was hat sich in den vergangenen Jahrzehnten in der arabischen Welt verändert?

Man hat bis in die Achtzigerjahre in vielen arabischen Ländern geglaubt, dass man mit demokratischen und säkularen Mitteln die Gesellschaft verändern könnte. Aber diese Kräfte haben völlig versagt.

Also hat der Westen maßgeblich Mitschuld an der Situation im Nahen Osten.
Ja, aber die größte Schuld liegt an uns Araber selbst.

Wir haben nie gelernt, uns von den alten, verkrusteten, religiösen Vorstellungen zu befreien. Die Fähigkeit der Selbstreflektion ist eine Mangelerscheinung in unseren Gesellschaften. Und natürlich macht jede Einmischung des Westens es nur noch schlimmer. Der Westen soll sich einfach aus dieser Region raushalten und sagen: 'Ihr müsst mit euren Problemen selbst klarkommen'. Länder wie Thailand, die Philippinen oder Burma haben ihre Krisen auch selbst gelöst. Fakt ist, kein Einsatz des Westens, sei es im Irak oder in Afghanistan, hat diesen Ländern den Frieden gebracht. Ganz im Gegenteil.

[...]

Wenn man Ihnen so zuhört, könnte das auch auf einer Parteitagsrede der FPÖ oder AFD gesagt werden, sie sprechen wie die Rechtspopulisten. Zusammenfassend: Sie lehnen diese Einwanderungswelle komplett ab.

Was heute „rechts“ oder „populistisch“ ist, entscheidet nicht mehr der Duden, sondern eine Machtelite, die auch die Sprache vereinnahmt hat. Und ja, ich bin für eine strikt kontrollierte Einwanderung nach dem australischen bzw. kanadischen Modell. Hält dieses Migrationschaos an, werden wir verlieren.

Aber Sie übertreiben und polemisieren doch maßlos. In Österreich ist zum Beispiel die Kriminalitätsrate trotz der Flüchtlingswelle nicht wirklich signifikant gestiegen.

Das stimmt einfach nicht, es gibt mehr Übergriffe auf Frauen, es gibt mehr Gewalt, ich kenne die Berichte des BKA. Menschen sind doch immer das Produkt der Gesellschaft, aus der sie stammen. Und Sie glauben doch nicht ernsthaft, dass Menschen aus Syrien und dem Irak, die seit Jahren nur mehr Chaos und Gewalt kennen und die es nur mit menschenverachtenden Fanatikern zu tun haben, nicht einen anderen Zugang zu Gewalt haben?

Was würden Sie also mit den Flüchtlingen tun? Alle wieder zurückschicken?

Ich bin für die Remigration, ich bin dafür, dass die Menschen wieder in ihre Heimatländer zurückgebracht werden.

Aber das ist doch illusorisch.

Aber wir müssen damit anfangen, wir müssen sofort die Grenzen schließen, heute wollen 70 Millionen Menschen nach Europa. Wenn Sie den Nachrückern die gleichen Rechte verweigern, die Sie den bereits hier aufgenommenen 2,5 Millionen zugestanden haben, handeln Sie ungerecht. Oder wollen Sie die alle aufnehmen? Oder möchten sie am besten diese Menschen aus ihren Heimatländern abholen, damit Sie täglich Tragödien im Mittelmeer verhindern? Und wenn ja, wie viele sollen ins westliche Paradies befördert werden? Es gibt natürlich viele Gründe, warum Menschen ihre Heimat verlassen. Was uns als Araber betrifft, sage ich, dass wir trotz der im Laufe der letzten 70 Jahre hineingeflossenen Billionen von Petrodollars versagt haben, eine moderne Gesellschaft aufzubauen. Verantwortlich hierfür sind nur wir allein!

Aber gestehen Sie den Menschen nicht zu, dass sie für sich und ihre Familien alles unternehmen, um sich ihre Lebenssituation zu verbessern?

Ich wäre ein Narr und ein Selbstleugner, wenn ich den Menschen nicht das Recht zuordnen würde, dass sie sich ihr Leben verbessern. Völkerwanderung ist ein integraler Bestandteil unserer Zivilisationen, aber sie zu begrenzen oder/und zu steuern ist ebenfalls ein integraler Bestandteil unserer Zivilisationen. Und wer das ignoriert, riskiert dass Hochkulturen womöglich untergehen könnten. Diese Gefahr der Selbstabschaffung sehe ich heute im Westen. Ich habe das Gefühl, die Deutschen möchten ihre Großeltern noch einmal ausgraben, um sie kollektiv für die Verbrechen im Zweiten Weltkrieg verurteilen zu können. Diese Selbstgeißelungshaltung nützt weder der Mehrheitsgesellschaft, noch den Neuankömmlingen.

Wir reden von überwiegend muslimischen Migranten, gehört der Islam zu Europa?

Nein, der Islam gehört nicht zu Europa. Aber Muslime, die sich zu unserer Verfassung bekennen, gehören zu Europa. Aber all jene, die von einem europäischen Islam sprechen, liegen falsch. Auch Bassam Tibi, der das vor Jahren forderte, hat das mittlerweile revidiert. Er sagt, er hätte sich geirrt, da sich nicht der liberale, sondern der gewaltverherrlichende Islam in Europa durchgesetzt hat. Und Sie glauben doch nicht ernsthaft, dass wir im heutigen medialen Zeitalter die Muslime in Europa als singulär betrachten können, das ist naiv. Jeder weiß, dass Menschen, die auswandern, in der Fremde viel mehr an Traditionen festhalten als zuhause.

Das heißt, die Menschen werden gerade hier im freien Westen religiöser?

Ich gebe Ihnen ein Beispiel, ich kenne ja viele Araber hier in Deutschland. In den Achtzigerjahren waren die westlich gekleidet, sie hatten Kontakt zu ihren Nachbarn, die Kinder spielten gemeinsam, am Wochenende wurde gemeinsam gegrillt. Heute gehen sie in die Moschee, ihre Frauen tragen Kopftücher.

Was ist da passiert, hat man diese Leute alleingelassen, das klingt nach Versagen der Integration.

Die Probleme sind in der Religion angesiedelt. So wie wir Muslime sozialisiert wurden, sind wir alle tickende Zeitbomben. Meine Eltern im Libanon waren nicht gläubig, aber wenn wir andere Familienangehörige zu Festen besuchten, wurde dort gebetet. Und wissen Sie, was wir gebetet haben? Gott verfluche die Juden, Gott verfluche die Christen. Das steckt in unseren Köpfen von Kindesbeinen, ich kenne hier Araber in Deutschland, die dieselben Gebete in ihren Häusern beten und nicht nur in ihren Häusern.

Aber das westliche Lebensmodell bietet doch Freiheiten, die in den Herkunftsländern nicht einmal ansatzweise vorhanden ist.

Das westliche Lebensmodell ist heute viel labiler als vor 20 oder 30 Jahren. Das Gendermainstreaming und andere ideologisch forcierten Vielfaltmodelle überfordern viele Menschen. Die heutige Liberalität unserer Gesellschaft erschwert den Muslimen, aber auch allen anderen religiös behafteten Menschen die aktive Integration. Die Neuankömmlinge sind quasi kulturell geschockt, wenn das Kind daheim erzählt, dass heute in der Schule gelernt wurde, wie man ein Kondom überzieht. Das versteht nicht einmal ein gläubiger Christ.

Also eine Rückkehr zur Religiosität durch Überforderung?

Absolut, sie scheitern an der liberalen Gesellschaft, sie haben nie gelernt für sich selbst zu bestimmen, und wenn, dann müssen sie den Koran als Grundlage verwenden. Diese Menschen brauchen Halt und den finden sie im Koran. Wir unterstützen sie dabei und bemerken nicht, dass wir eine auf Isolation gerichtete Minderheit fördern, die, wenn nicht morgen, dann übermorgen die Mehrheit bilden könnte. Und dann, was ist mit uns liberal denkenden Menschen? Haben wir bis dahin eine Existenzberechtigung?

Aber es gibt doch genug muslimische Mitbürger, die das Gegenteil beweisen.

Die Menschen, die derzeit nach Europa kommen, tragen ein kulturelles Erbe mit sich, das mit dem westlichen Lebensstil nicht kompatibel ist. Es gibt in Deutschland auch andere Kulturen, wie die der Asiaten. Hier sieht es völlig anders aus. Sie sind bereit, sich hier zu integrieren, es gibt keine Probleme. Wenn Leute aus einer muslimischen Familienstruktur ausbrechen wollen, werden sie verstoßen. Und wenn in ihrem muslimisch dominierten Stadtteil ihre Nachbarn wieder strenge Muslime werden, dann haben sie keine anderen Alternativen als auch in die Moschee zu gehen und ihrer Frau zu sagen, dass sie jetzt ein Kopftuch tragen muss....

Mehr: https://kurier.at/politik/deutsch-liban ... 70.091.734

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Liebe Grüße!

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Re: Alle erkennen Gott!?

Ungelesener Beitrag von Atheisius » Samstag 17. Juni 2017, 10:14

Gerdy schrieb:
Athi,

eine ANDERE Religion wird dir noch zu schaffen machen
Das ist ein grundsätzlich anderes Thema und hat mehr mit Politik als mit Religion zu tun!

Ich bin der Ansicht, dass es sich bei dem militanten islamischen Fundamentalismus eigentlich um Islamofaschismus handelt. Die dritte weltweite Variante des Totalitarismus. Ein Islamist ist vielleicht ein verlorener Muslim oder ein auf Abwege geratener Muslim, aber er ist und bleibt ein Muslim. Wir müssen aufhören, bis zum Überdruss darauf zu verweisen, dass diese vom Weg abgekommenen Muslime „nichts mit dem Islam zu tun“ hätten.
Es gibt also zwei Formen des Islams die in einen Kampf um Leben und Tod verstrickt sind. Und da unsere Erde das Schlachtfeld ist und dieser Krieg die Werte des Westens bedroht, ist der Konflikt auch nicht nur ausschließlich eine Angelegenheit der Muslime. Es gilt, die Netzwerke des islamischen Hasses und Terrors zu demaskieren, zu entwirren und aufzudecken.

Ich bin zwar nicht für die Unterstützung von Religionen aber in diesem Fall gilt es, jene Muslime zu unterstützen, zu ermutigen und ideologisch zu rüsten, die den Islam des Hasses zugunsten eines Islams ablehnen, der Frauen, ihre Gesichter und ihre Rechte sowie die Menschenrechte im Allgemeinen respektiert. Ein erster Schritt in die richtige Richtung wurde in Berlin mit der Gründung einer liberalen Moscheegemeinde gemacht.

Der Eröffnungstag musste von deutlicher Polizeipräsenz begleitet werden, sowohl in Uniform als auch in Zivil. Gegner dieser liberalen Muslime sind nicht nur konservative Muslime sondern leider auch Teile der gastgebenden christlichen Gemeinde.

http://www.tagesspiegel.de/berlin/relig ... 43484.html

Was wäre denn deine Alternative, Gerdy ? Neue Konzentrationslager für Muslime? Oder Abschiebung von Millionen Menschen in die Wüste?

Gerdy
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Re: Alle erkennen Gott!?

Ungelesener Beitrag von Gerdy » Samstag 17. Juni 2017, 11:17

Atheisius hat geschrieben:
Samstag 17. Juni 2017, 10:14

Was wäre denn deine Alternative, Gerdy ? Neue Konzentrationslager für Muslime? Oder Abschiebung von Millionen Menschen in die Wüste?
Zu spät, denn sie sind schon da und weitere werden Willkommen geheißen. Heute ist Merkel bei Franziskus und da hört man: sie stimmen in der Flüchtlingsfrage überein, d.h. das Pulverfass wird weiter gefüllt... :roll:

Die Christenheit: blind und blöd...

Agree?

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Re: Alle erkennen Gott!?

Ungelesener Beitrag von Holuwir » Samstag 17. Juni 2017, 11:41

Gerdy hat geschrieben:
Samstag 17. Juni 2017, 11:17
Die Christenheit: blind und blöd...
Soweit sind wir also schon wieder: Christentum gegen Islam, die wahre Religion gegen die falsche und die anderen sehen es umgekehrt genauso. Dabei findet die wirkliche Auseinandersetzung zwischen Religion und Aufklärung statt. Dies erleben wir hier im Forum wie bei jeder Religion, die entsprechend ihrer Möglichkeiten, die ihnen die Gesellschaft dazu gewährt, jegliche Aufklärung nach Kräften hintertreibt, um ihren Einfluss zu sichern. Solange Menschen glauben, ein Gott stünde hinter ihnen, werden sie unversöhnlich sein, uneinsichtig für jede Erkenntnis, die dem widerspricht. Sie werden sich und andere mit größter Hochachtung bedenken, wenn sie tapfer, unerschütterlich und kompromisslos für ihren Glauben eingetreten sind. Dort liegt des Übels Wurzel. Aber ich fürchte, die Religion wird stärker sein, einfach, weil religiöse Menschen die Welt mit Nachkommen überschwemmen, die sie als Geschenk Gottes ansehen.
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