Alle erkennen Gott!?

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Holuwir
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Immer mehr Menschen erkennen, dass es Gott in Wirklichkeit gar nicht gibt

Ungelesener Beitrag von Holuwir » Montag 1. Mai 2017, 22:40

Christel hat geschrieben:
Samstag 29. April 2017, 14:28
In dem von Holuwir entworfenen „Gottesbild" ist Gott lebendig, hat Gott ein Gedächtnis, kann Gott denken, hat Gott einen Willen...
...
Ehrlich gesagt, mir dreht sich bei diesem Gottesbild ... der Magen um.
Ga-chen hat geschrieben:
Mittwoch 12. April 2017, 02:06
...wundere mich auch über sein "Gottesbild"...
So langsam kann ich euch auch beim besten Willen nicht mehr folgen. Würdet ihr bitte so nett sein und mich aufklären, worin ihr einen Widerspruch zwischen dem, was ihr, die Bibel und die kath Kirche sagen und dem, was ihr mein Gottesbild nennt, seht. Ich kann es einfach nicht erkennen. Das sind doch einfachste Selbstverständlichkeiten, die ich da aufzähle und die jedes in Gottesglauben erzogene Kind ohne jegliches Nachdenken bestätigen würde. Womit, um alles in der Welt, habt ihr da ein Problem?
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Christel
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Re: Alle erkennen Gott!?

Ungelesener Beitrag von Christel » Mittwoch 3. Mai 2017, 00:05

Holuwir, ich entnehme Deiner Frage, dass Du keinen Widerspruch zwischen Ga-chens, meinem, dem biblischen, dem der katholischen Kirche und Deinem Gottesbild erkennst.

Dabei zitierst Du mich wiederholt verkürzt. Dies ist eher irreführend als hilfreich. Wieso verlinkst Du nicht auf meine ausführliche Antwort? Auf meinen Beitrag unter „Gottesbild und Gottesfrage“ Christel » Sa 29 Apr, 2017 13:28? Dort hatte ich Dir nicht nur ausführlich geantwortet, sondern auch auf Dein merkwürdiges Gottesbild nebst „Geisterlehre“ verlinkt.

Für Dich stehen Gott, Engel, Dämonen, Teufel, die in den Himmel aufgefahrenen Maria und Christus auf einer Ebene. Diese fasst Du unter dem Sammelbegriff "Geistwesen" zusammen. Sie sind sämtlich Teil der „Schöpfung“/der Natur. Dies entspricht heidnischen Vorstellungen, nicht christlichen. Was Du über Geister schreibst und was die angeblich alles können, gehört in den esoterischen/ okkulten Bereich.
Das ist weder biblisch, noch katholisch, noch christlich.

Biblisch / christlich wird zwischen Gott und Schöpfung unterschieden. Das sind unterschiedliche Ebenen, denn Gott ist der Schöpfer.

Engel, Dämonen, Teufel gehören zur Schöpfung.
Die „in den Himmel aufgefahrenen Maria und Christus“ sind keine Geistwesen. Geglaubt wird an eine leibhafte Auferstehung, eine leibhafte Aufnahme in den Himmel, wenn auch mit veränderten, „verklärten“ Leib.

Wir glauben an Gott und unterscheiden dabei zwischen Vater, Sohn und Heiliger Geist.
Wir unterscheiden, aber trennen nicht. – Daher sind das keine drei Götter, auch keine drei Geistwesen.

Wenn wir sagen, der „Sohn“ ist Mensch geworden, der Mensch Jesus Christus. Dann meinen wir das auch so.
Wenn Du meinst, dass Geistwesen „Christus“ hätte sich in Materie verwandelt, dann ist das gnostisch … oder was, weiß ich, aber nicht christlich, auch nicht katholisch.

Ich hatte Dich schon einmal auf den „Neuner-Roos“ hingwewiesen:
Der Neuner-Roos (eigentlicher Titel: "Der Glaube der Kirche in den Urkunden der Lehrverkündigung") ist eine Sammlung der wichtigsten Urkunden über den katholischen Glauben seit den Zeiten des Apostolischen Glaubensbekenntnisses bis 1967 in deutscher Sprache. Die Sammlung wurde im Friedrich Pustet Verlag Regensburg herausgegeben.
Die Urkundensammlung erhielt den Namen der ersten zwei Herausgeber Josef Neuner SJ und Heinrich Roos SJ (1904-1977) und ist ein anerkanntes Standardwerk. http://kathpedia.com/index.php?title=Neuner-Roos
Außer den Urkunden findet man dort auch, welche Ansichten abgewiesen wurden. Man kann dadurch erkennen, was eben nicht gemeint ist.

Aber vielleicht wäre es zunächst ein Anfang, wenn Du mir einfach mal was glaubst. Weshalb sollte ich Deine Ansichten zurückweisen und noch dazu mit solcher Vehemenz, wenn ich sie teilen würde?

Holuwir
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Re: Alle erkennen Gott!?

Ungelesener Beitrag von Holuwir » Freitag 5. Mai 2017, 23:27

Christel hat geschrieben:
Mittwoch 3. Mai 2017, 00:05
Aber vielleicht wäre es zunächst ein Anfang, wenn Du mir einfach mal was glaubst. Weshalb sollte ich Deine Ansichten zurückweisen und noch dazu mit solcher Vehemenz, wenn ich sie teilen würde?
Ich legte dir folgende Fragen vor:
Holuwir hat geschrieben:
Montag 10. April 2017, 10:04
Lebt der Gott, den du dir vorstellst?
Hat er ein Gedächtnis?
Kann er denken?
Hat er einen Willen?
Kann er Materie beeinflussen?
Wenn ja, wie macht er das?
Nicht meine Ansichten hast du mit Vehemenz zurückgewiesen, sondern eben diese Fragen:
Christel hat geschrieben:
Montag 10. April 2017, 22:23
Weshalb soll ich Dir Fragen zu Deinem lächerlichen erdachten Geistwesen beantworten?
Und jetzt wäre es "vielleicht zunächst ein Anfang, wenn ich dir einfach mal was glaube." Willst du mich verhöhnen?
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Re: Alle erkennen Gott!?

Ungelesener Beitrag von Christel » Samstag 6. Mai 2017, 18:48

Holuwir hat geschrieben:
Freitag 5. Mai 2017, 23:27
Und jetzt wäre es "vielleicht zunächst ein Anfang, wenn ich dir einfach mal was glaube." Willst du mich verhöhnen?
Nein! Ich finde wirklich, dass wäre mal ein guter Anfang.

Hättest Du mir geglaubt, dass ich keine Kreationistin bin, dann hättest Du nicht versucht, mich in diese Ecke zu stellen.
Hättest Du mir geglaubt, dass ich Gott nicht als „Geistwesen“ ansehe, hättest Du mir keine Fragen gestellt, die einen Glauben an ein solches „Geistwesen“ voraussetzen.
Hättest Du mir geglaubt, dass ich Gott nicht als „Geistwesen“ ansehe und ich nicht an „Geistwesen“ glaube, dann hättest Du wohl kaum diese Fragen so beantwortet und noch dazu meinen Namen drüber gesetzt. - Es sei denn, Du wolltest mich verhöhnen.

Hättest Du mir geglaubt, Du hättstst Unterstellungen unterlassen wie „bewusste Falschdarstellung, „Fakenews“, „Rabulistik“...

Selbst bei Dingen, die mich betreffen, die Du gar nicht wissen kannst, über die nur ich Dir Auskunft geben kann, glaubst Du mir nicht.
Selbst hier widersprichst Du mir. Für Dich zählen immer nur Deine eigenen Vorstellungen!
„Christel“ könnte sagen… Zack, erwiderst Du, dass ich völlig falsch liege, verdrehe...

Mir auch mal was glauben, das wäre ein wirklich guter Neuanfang.

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Re: Alle erkennen Gott!?

Ungelesener Beitrag von Atheisius » Samstag 6. Mai 2017, 20:20

Ich empfehle, sich das Streitgespräch zwischen dem Philosophen Schmidt-Salomon und dem katholischen Fundamentaltheologen Armin Kreiner sich hierzu anzusehen.

Es geht hier um die Gottesvorstellung und die Definition des Gottesbegriffes. Was ist eigentlich mit Gott gemeint?,

Veröffentlicht am 16.10.2014 : https://www.youtube.com/watch?v=GIj3oGwd9gk

Hier wird unterschieden zwischen einem personalen und einen unpersonalen Gott. Einem unvorstellbaren Gott und einem vorgestellten Gott.

Wenn man sich nicht das ganze Video ansehen will: Interessant für mich war die 21. Minute bis 24. Minute zur Definition von Gott.

Meine Meinung:

Offiziell sind beide Kirchen heute bestrebt von einer personalen Vorstellung von Gott abzurücken. Kirchen und Theologen sprechen lieber von Gott abstrakt als dem „höchsten Sein“ oder dem schlechthin Guten und Wahren. Sie wollen eine Abkehr vom personalen Gottesbild. Sie behaupten, dem religiösen Empfinden heutiger Menschen, aber auch dem Interesse einer interreligiösen Verständigung entspräche die Hinwendung zu einer unpersonalen göttlichen „Macht“ oder auch zu „überirdischen Kräften“.

Damit stehen sie allerdings im Gegensatz zum fundamentalistischen Glauben ihrer Schäfchen. Deren Meinung ist, eine Verkündigung, die auf personale Metaphern für Gott verzichtet, könnte nicht mehr aussagen, wer Gott für sie ist. Eine unpersönliche Kraft ist stumm und kennt kein Erbarmen für sie.

Übrigens: Nach Schmidt-Salomon steht nur ein „Vorgestellter, persönlicher Gott“ in der Kritik der Atheisten. Mit einem „Unvorstellbarem Gott“ wie sie Einstein und andere vor Augen hatten, hat er keinerlei Probleme.

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Re: Alle erkennen Gott!?

Ungelesener Beitrag von Christel » Samstag 6. Mai 2017, 21:29

Ich habe mal kurz reingehört, vor allem wegen des Gottesbildes. Dabei entdeckte ich bei Michael Schmidt-Salomon ein Geistwesen, so ähnlich wie bei Holuwir. Für einen Philosophen ist das sehr schwach. Hat Michael Schmidt-Salomon überhaupt Philosophie studiert? In Wikipedia steht, er studierte Pädagogik und promovierte auch in diesem Fach. Von einem Philosophiestudium steht dort nichts: https://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Schmidt-Salomon

Der andere Vortragende, der katholischen Fundamentaltheologen Armin Kreiner, argumentierte philosophisch. Der katholische Gottesbegriff wurde bereits in der Antike gebildet, er ist philosophisch und damit abstrakt. Das ist nichts Neues. - Allerdings lernt man das nicht unbedingt in der Sonntagspredigt oder im Religionsunterricht. Schade!

Wie ich schon an anderer Stelle schrieb, das Wort „Person“ ist ähnlich dem, was man beim Erlernen einer Fremdsprache als „Falsche Freunde“ bezeichnet. https://de.wikipedia.org/wiki/Falscher_Freund
Wir denken bei „Person“ an eine „natürliche Person“ an einen Menschen wie Du und ich.

Drei Personen in dem einen Gott, meint aber nicht drei Götter, auch nicht drei Geistwesen, sondern kommt von „persona“ und meint somit, das in Gott zu Unterscheidende:
Das Wort 'Persona' wurde auch als das 'Hindurchtönen' (personare = hindurchtönen, klingen lassen) der Stimme des Schauspielers durch seine Maske, die seine Rolle typisierte, verstanden.
https://de.wikipedia.org/wiki/Persona
Siehe auch:
Hypostase (griechisch ὑπόστασις hypóstasis, allgemein: „Grundlage“, philosophisch: „Seinsstufe“) ist ein Begriff, der seit der Spätantike in philosophischen Texten verwendet wird, zunächst für den konkreten Bestand einer Sache. In der christlichen Trinitätslehre wird er benutzt, um die drei göttlichen Personen (Vater, Sohn und Heiliger Geist) unter dem Gesichtspunkt ihrer jeweiligen Besonderheit zu bezeichnen, im Gegensatz zu dem ihnen gemeinsamen Wesen, ihrer ousia („ein Wesen – drei Hypostasen“)https://de.wikipedia.org/wiki/Hypostase

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Re: Alle erkennen Gott!?

Ungelesener Beitrag von Atheisius » Samstag 6. Mai 2017, 22:26

Holuwir schrieb:
So langsam kann ich euch auch beim besten Willen nicht mehr folgen. Würdet ihr bitte so nett sein und mich aufklären, worin ihr einen Widerspruch zwischen dem, was ihr, die Bibel und die kath Kirche sagen und dem, was ihr mein Gottesbild nennt, seht. Ich kann es einfach nicht erkennen. Das sind doch einfachste Selbstverständlichkeiten, die ich da aufzähle und die jedes in Gottesglauben erzogene Kind ohne jegliches Nachdenken bestätigen würde. Womit, um alles in der Welt, habt ihr da ein Problem?
Also, ich kann hier Holuwir gut verstehen. Ich war ja früher auch mal katholisch. Sogar Ministrant in der Kirche. Als älterer Ministrant wurde ich sogar vom Pfarrer zum „Oberministranten“ ernannt, das heißt, ich habe jüngere zum Ministrant ausgebildet. Damals war noch alles auf lateinisch. Das Confiteor und Suscipiat steckt mir noch heute in den Knochen. :(

Was Holuwir also hier schrieb kann ich nur bestätigen und ich glaube nicht, dass sich der heutige Religionsunterricht von meinem damaligen Religionsunterricht wesentlich unterscheidet.

Was Schmidt-Salomon angeht, so lese ich unter deinem Wikipedia-Link:
Er studierte Pädagogik an der Universität Trier, erwarb dort 1992 sein Diplom in Pädagogik und promovierte im selben Fach 1997 zum Dr. phil.
Soso, Christel schrieb:
Von einem Philosophiestudium steht dort nichts
Du hättest wohl doch etwas gründlicher in der Wikipedia lesen müssen. Gleiches gilt für das von mir oben zitierte Streitgespräch.
Ich habe mal kurz reingehört, vor allem wegen des Gottesbildes. Dabei entdeckte ich bei Michael Schmidt-Salomon ein Geistwesen, so ähnlich wie bei Holuwir. Für einen Philosophen ist das sehr schwach.
Das war wohl eher von dir sehr schwach.
Zuletzt geändert von Atheisius am Samstag 6. Mai 2017, 22:41, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Alle erkennen Gott!?

Ungelesener Beitrag von Christel » Samstag 6. Mai 2017, 22:37

Was willst Du? Ich schrieb:
Christel hat geschrieben:
Samstag 6. Mai 2017, 21:29
Allerdings lernt man das nicht unbedingt in der Sonntagspredigt oder im Religionsunterricht. Schade!

Holuwir
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Immer mehr Menschen erkennen, dass es Gott in Wirklichkeit gar nicht gibt

Ungelesener Beitrag von Holuwir » Sonntag 7. Mai 2017, 22:57

Christel hat geschrieben:Hättest Du mir geglaubt, dass ich Gott nicht als „Geistwesen“ ansehe, hättest Du mir keine Fragen gestellt, die einen Glauben an ein solches „Geistwesen“ voraussetzen.
Du gehst überhaupt nicht auf meine Einwände ein. in den Fragen an dich habe ich doch Gott überhaupt nicht als Geistwesen bezeichnet, sondern nur zu dem Gott Fragen gestellt, den du dir vorstellst. Wie kann ich dir denn glauben, was du dir unter Gott vorstellst, wenn du meine diesbezüglichen Fragen brüsk zurückweist? Was passt dir denn nicht an meinen Fragen? Was soll daran verwerflich sein? Ich kann einfach nicht verstehen, wie man über sachliche Fragen so wütend werden kann? Habe ich etwa den Finger in eine Wunde gelegt? Durchkreuzen sie deine Strategie der Nichtdefinitionen mit der du versuchst unter allen Umständen recht zu behalten? Nein, ich lasse mir von dir mit noch so viel gespielter Empörung die Fragen nicht vermiesen. Entweder du beantwortest sie oder verweigerst die Diskussion, die du selbst begonnen hast.
Christel hat geschrieben:Hättest Du mir geglaubt, dass ich Gott nicht als „Geistwesen“ ansehe und ich nicht an „Geistwesen“ glaube, dann hättest Du wohl kaum diese Fragen so beantwortet und noch dazu meinen Namen drüber gesetzt.
Dass du Gott nicht als Geistwesen bezeichnet sehen willst, war mir bekannt und ich habe darauf Rücksicht genommen, auch wenn ich deine Gründe dafür nicht verstehe. Dass du auch Engel und Dämonen nicht als Geistwesen bezeichnet haben möchtest, ist mir neu. Warum konntest du aber deine Meinung nicht in einfachen, sachlichen Antworten darlegen? Nachdem du die Antworten verweigert hast, habe ich dir mitgeteilt, welches Bild ich von deiner Sichtweise habe und dich ausdrücklich gebeten, dieses ggf. zu berichtigen. Was um alles in der Welt ist an dieser Vorgehensweise auszusetzen? Die ist doch in jeder normalen Diskussion ausdrücklich erwünscht.
Christel hat geschrieben:Es sei denn, Du wolltest mich verhöhnen.
Danke für die Retourkutsche. Bitte sage mir aber noch, worin die Verhöhnung liegen soll, wenn ich denke, dass du entsprechend deines hier dargelegten Glaubens diese Punkte bejahen würdest:

Der Gott, den ich mir vorstelle, lebt,
er hat ein Gedächtnis,
er kann denken,
er hat einen Willen,
er kann Materie beeinflussen.

Es kann doch nur Ja oder Nein geben. Worauf willst du denn hinaus? Bekenne doch endlich Farbe, und sage was Sache ist. Ich weiß überhaupt nicht, woran ich mit dir und deinen Glaubensansichten bin. Sobald ich eine Sache auf den Punkt bringen will, reagierst du mit wütenden Angriffen auf mich. Also, glaubst du nun an einen persönlichen Gott oder an den unpersönlichen, abstrakten Gott Einsteins? Ich will da jetzt Klarheit haben. Nein ich zwinge dich nicht zu antworten. Du darfst immer die Diskussion auch verweigern. Das ist dann auch Klarheit.

____________________________________________________________________________________________________________
8.5.17 14:47: Betreff geändert
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Immer mehr Menschen erkennen, dass es Gott in Wirklichkeit gar nicht gibt

Ungelesener Beitrag von Holuwir » Montag 8. Mai 2017, 20:01

Christel hat geschrieben:
Samstag 6. Mai 2017, 18:48
Hättest Du mir geglaubt, dass ich keine Kreationistin bin, dann hättest Du nicht versucht, mich in diese Ecke zu stellen.
Ich glaube dir doch, dass du keine Kreationistin bist. Habe ich dich hier im Forum jemals als solche berzeichnet? Wie kommst du dazu, mich zu bezichtigen, ich hätte dich in diese Ecke gestellt? Das habe ich nie getan, höchstens du selbst, indem du dem Begriff eine spezielle, unübliche Bedeutung gegeben hast, mit der dann jeder Schöpfungsgläubige als Kreationist gilt.
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Re: Alle erkennen Gott!?

Ungelesener Beitrag von Christel » Montag 8. Mai 2017, 20:36

Holuwir, inzwischen haben wir das Problem, dass ich Dir nichts mehr glauben kann.

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Re: Alle erkennen Gott!?

Ungelesener Beitrag von Christel » Montag 8. Mai 2017, 20:38

Mein Gottesbild, ich zitiere aus "Gottesbild und Gottesfrage":
Christel hat geschrieben:
Donnerstag 13. April 2017, 23:59
"Du sollst dir kein Gottesbild machen" - Ich habe mich daran gehalten! - Daher besitze ich auch kein Gottesbild in der Form, wie Holuwir es von mir verlangt und ich werde es mir auch nicht zulegen.

Alle Rede von Gott ist Metapher und völlig unzureichend, denn beschreiben können wir nur unsere eigene Erfahrungswelt. Gott geht aber über unsere Welt und unsere Erfahrungen hinaus. Daher ist Gott zuallererst Geheimnis.
http://www.eichsfeldforum.de/viewtopic. ... fef#p16443
Christel hat geschrieben:
Samstag 29. April 2017, 14:28
Mein „Gottesbild“ lässt sich daher in einem einfachen Kreuzeichen fassen:
Das Kreuz, im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes“.
http://www.eichsfeldforum.de/viewtopic. ... =15#p16824

Holuwir
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Immer mehr Menschen erkennen, dass es Gott in Wirklichkeit gar nicht gibt

Ungelesener Beitrag von Holuwir » Dienstag 9. Mai 2017, 11:31

Christel hat geschrieben:
Montag 8. Mai 2017, 20:38
"Du sollst dir kein Gottesbild machen" - Ich habe mich daran gehalten! - Daher besitze ich auch kein Gottesbild in der Form, wie Holuwir es von mir verlangt und ich werde es mir auch nicht zulegen.
Du zitierst hier wieder einmal ohne Quellenangabe. Klar, weiß ja jeder, dass das aus der Bibel stammt. Aber in welchem Zusammenhang steht es da? 2. Mose 20,4 "Du sollst dir kein geschnitztes Bild machen, noch irgend ein Gleichnis dessen, was oben im Himmel und was unten auf der Erde und was in den Wassern unter der Erde ist. 5 Du sollst dich nicht vor ihnen niederbeugen und ihnen nicht dienen;"

"Ein Bild machen" kann zwei sehr unterschiedliche Bedeutungen haben und es kommt ganz auf den Kontext an, welche von beiden gemeint ist. Wenn z. B. berichtet wird, dass ein Minister zu einem Katastrophenort eilt, um sich persönlich "ein Bild" von der Lage zu machen, dann wissen wir, dass damit nicht gemeint ist, dass er ein Foto schießen will.

Dein Zitat "Du sollst dir kein Gottesbild machen" meint jedoch ganz eindeutig ein gegenständliches Bild von Gott. Wenn du es jetzt benutzt, um dich dafür zu rechtfertigen, dass du meine Fragen über deinen Gott nicht beantwortest, dann ist das pure Rabulistik, nämlich das bewusste Vertauschen verschiedener Bedeutungen eines Begriffes zum Zwecke der Verschleierung der wahren Absichten, hier der Verschleierung der Tatsache, dass dein Gottesbild und das Einsteins nichts miteinander zu tun haben, zur Verschleierung der Tatsache, dass wissenschaftlich gesicherte Erkenntnisse über die Natur und die Entstehung der Welt einschlägigen biblischen Glaubenssätzen widersprechen.

________________________________________________________________________________________
11:50 Uhr
Christel hat geschrieben:Mein „Gottesbild“ lässt sich daher in einem einfachen Kreuzeichen fassen:
Mir fällt gerade noch auf: Damit machst du ja genau das, was die Bibel ausdrücklich verbietet und an was du dich angeblich gehalten hast.
Zuletzt geändert von Holuwir am Mittwoch 10. Mai 2017, 12:52, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Alle erkennen Gott!?

Ungelesener Beitrag von Atheisius » Mittwoch 10. Mai 2017, 10:08

Du sollst dir kein Gottesbild machen?
2. Mose 20,4 "Du sollst dir kein geschnitztes Bild machen, noch irgendein Gleichnis dessen, was oben im Himmel und was unten auf der Erde und was in den Wassern unter der Erde ist. 5 Du sollst dich nicht vor ihnen niederbeugen und ihnen nicht dienen;"
Christel führt hier wieder einmal eine unsinnige Diskussion und eine unsinnige Argumentation.
"Du sollst dir kein Gottesbild machen" - Ich habe mich daran gehalten! Gott geht aber über unsere Welt und unsere Erfahrungen hinaus. Daher ist Gott zuallererst Geheimnis.
:roll:

Denn:
Niemandem gelingt es sich kein Bild von Gott, Engeln, Teufel und Hölle zu machen. Schon im Mittelalter wurden künstlerisch wertvolle Bilder von berühmten Malern zu und über diese Figuren angefertigt.
Ein normaler Mensch kommt gar nicht umhin, diese Geister, welche real nicht existieren, sich wenigstens in seiner Phantasie vorzustellen. Und dass es völlig phantasielose Menschen gibt, kann ich mir nicht vorstellen.

Wie steht es in der Bibel? Gott schuf den Menschen nach seinem Bilde. Daraus schlussfolgert doch ein halbwegs intelligenter Gläubiger, dass Gott nicht nur wie ein Mensch aussehen muss, sondern auch menschliche Eigenschaften besitzen muss. Darüber hinaus kann er natürlich auch zaubern und Berge versetzen. (Bei Gläubigen heißt es schlicht „Wunder vollbringen“).

In jeder christlichen Familie hängen solche Bildnisse an den Wänden:

Die heiligste Dreifaltigkeit (Gott Vater, Gott Sohn, Gott Heiliger Geist)

Dreifaltiger_1.jpg
Dreifaltiger_1.jpg (47.01 KiB) 3561 mal betrachtet

Ein Engelbild wie es auch in meinem Kinderzimmer ganz groß hing:


Engel1.jpg
Engel1.jpg (54.37 KiB) 3561 mal betrachtet

Was mich Ungläubigen einmal erwarten wird ist hier sehr schön dargestellt

Hölle.jpg

Gerade Katholiken weichen doch von diesem Gebot ab, wie es bei den jährlichen Fronleichnamsprozessionen bei uns im Eichsfeld zu sehen ist:

Fronleichnam.jpg

Gerdy
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Wohnort: Wien

Re: Alle erkennen Gott!?

Ungelesener Beitrag von Gerdy » Mittwoch 10. Mai 2017, 11:25

Es gibt alle Arten von "Gläubigen" = Annahmen ohne Beweise, obwohl Hirn vorhanden ist und im Labor demonstrieren zu können. Was wäre mit Grashalm der wächst, ganz für den Anfang? :lol:
Aus "kurier.at" von heute:

Mikrobiologie: Wann und wo entstand das Leben?

10.05.2017, 06:00

Die ersten Lebewesen auf der Erde waren Mikroorganismen. So viel steht fest. Wann und wo diese entstanden sind, ist aber gar nicht so leicht zu beantworten, wie der Wiener Evolutionsbiologe Ulrich Technau meint.  "Eine der grundlegenden Fragen ist, ob sich erste Lebensformen entwickelten, als die Erde noch sehr heiß war, oder ob das in späteren Phasen geschah, als sich die Erde abkühlte", sagt Technau. Sicher schien lange Zeit nur, dass sich Kleinstlebewesen zuerst im Meer entwickelten und von dort aus das Land besiedelten.
Doch jüngste Forschungen kommen zu dem Schluss, dass der Ursprungsort auch auf dem Land liegen könnte. Einen Hinweis auf diese Theorie haben Wissenschaftler der University of New South Wales jetzt in Australien gefunden.  Konkret: Sie fanden einen Stromatolithen, an dem  3,5 Milliarden Jahre  alte Ablagerungen von Mikroben  nachweisbar sind. Das wäre  bereits  eine Milliarde Jahre nach der Entstehung der Erde gewesen, die  4,6 Milliarden Jahre zurückreicht. Veröffentlicht wurden diese Erkenntnisse im Wissenschaftsjournal Nature Communications.

Wettlauf um die Frage nach ältestem Lebewesen

Mikrobiologen und Geologen liefern sich derzeit einen Wettlauf, wer den Hinweis auf den ältesten Ursprung des Lebens findet. Erst 2016 meldeten Forscher aus Grönland, dass sie dort im Flachwasser Spuren von Lebewesen entdeckt haben, die 3,7 Milliarden Jahre alt sein könnten. In Kanada wollen Forscher sogar noch ältere Ablagerungen gefunden haben: 4,3 Milliarden schätzen sie. Doch Experten wie Ulrich Technau bezweifeln das. Begründung: "Damals war die Erde noch ein Feuerball."
Dass das Leben seinen Ursprung in der Nähe  von heißen Quellen hatte, kann sich Christa Schleper, Mikrobiologin der Uni Wien,  durchaus vorstellen: „Für wenig wahrscheinlich halte ich dagegen, dass sich Mikroorganismen in  Quellen  entwickelt haben, die mehr als 60 Grad heiß sind.“
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Egal was alles aus dem Sud gelesen wird, irgendwie war es s o - und nie und nimmer ist dahinter ein Denker, der kryptisch alles erfand und sich göttlich amüsiert, dass man meinte es gäbe ihn nicht :twisted:

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