Der Glaubenswahn

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Ga-chen
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Re: Der Glaubenswahn

Ungelesener Beitrag von Ga-chen » Freitag 7. Juli 2017, 09:20

Den Eindruck habe ich auch, Christel!

Die Position hat gewechselt, das starre Festhalten an Überzeugungen ist geblieben, auch das Herabsehen auf Menschen mit anderen Meinungen. Nur das Lästern und Lächerlichmachen derer mit anderer Meinung ist dazu gekommen...oder war das auch schon immer so und ich hab's nicht bemerkt?

Übrigens mit unserem Grundgesetz nicht zu vereinbaren....die Würde des Menschen ist unantastbar, es gibt Meinungsfreiheit und Religionsfreiheit. Das hat die WTG aber noch nie interessiert. Aber wenn man jahrelang so geprägt wurde, kann man vl. gar nicht anders und man muss es barmherzig hinnehmen, wie es ist. In Gottes Augen ist jeder Mensch wertvoll und uns steht nicht zu, zu urteilen. Nur Gott kennt die Geschichte jedes einzelnen und weiß, warum er sich so verhält...und kennt unsere Herzen 💕.Gott sei Dank, kann ich da nur sagen 😊😃
Liebe Grüße von Ga-chen

Augustinus suchte nach Gott und grübelte und grübelte und ging an einen Strand. Dort traf er einen Jungen, der mit einem Löffel Wasser aus dem Meer auf den Strand goss. Auf die Frage, was er da mache, antwortete der Junge: "Ich löffel das Meer aus!" In dem Moment sprach Gott zu Augustinus: "Genau das machst du!"

Christel
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Re: Der Glaubenswahn

Ungelesener Beitrag von Christel » Freitag 7. Juli 2017, 22:59

Ga-chen hat geschrieben:
Freitag 7. Juli 2017, 09:20
Den Eindruck habe ich auch, Christel!

Die Position hat gewechselt, das starre Festhalten an Überzeugungen ist geblieben, auch das Herabsehen auf Menschen mit anderen Meinungen. Nur das Lästern und Lächerlichmachen derer mit anderer Meinung ist dazu gekommen...oder war das auch schon immer so und ich hab's nicht bemerkt?
Solange man nicht selbst betroffen ist bekommt man manches nicht bzw. weniger mit. Aber ich denke schon, dass dies sehr viel schlimmer geworden ist.

So eine Haltung kann ich mir weder bei den Zeugen Jehovas vorstellen, noch waren die Atheisten in der DDR so:
Die wundersame Welt der Religioten
https://hpd.de/node/6606
Was denkst Du, können Menschen mit einer solchen Haltung dialogfähig sein?

Holuwir meint:
Holuwir hat geschrieben:
Mittwoch 5. Juli 2017, 12:06
"An sich selbst arbeiten" kann nur bedeuten, seine eigenen Vorstellungen mit allem abzugleichen, was einem an Wissen zugänglich ist und bereit zu sein, sie zu revidieren, sobald eindeutige Widersprüche auftauchen. (Man nennt dieses Verfahren Falsifikation.)
Diese These trug er schon öfter vor und ich habe ihm geglaubt.
Doch prüft er wirklich?

Er hat ja auch eine Schutzthese, die ihn davor bewahrt prüfen zu müssen:
Holuwir hat geschrieben:
Mittwoch 5. Juli 2017, 12:06
Was ist das, was der Religion völlig abgeht. Statt Vorstellungen aufgrund besserer Erkenntnisse zu revidieren, werden sie in rabulistischer Manier verteidigt.
Muss ich mich da über seinen Rabulistik-Vorwurf wundern, der jedes Mal auftaucht, sobald ihm was nicht in den Kram passt?

Wird jemand prüfen, der sich dermaßen überlegen fühlt? Oder ist der nicht vielmehr viel zu benebelt von seinem eigenen Überlegenheitsgefühl?

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Re: Der Glaubenswahn

Ungelesener Beitrag von Roth » Samstag 8. Juli 2017, 04:39

Holuwir wurde wieder einmal falsch und unvollständig zitiert.

Er schrieb richtigerweise:
"An sich selbst arbeiten" kann nur bedeuten, seine eigenen Vorstellungen mit allem abzugleichen, was einem an Wissen zugänglich ist und bereit zu sein, sie zu revidieren, sobald eindeutige Widersprüche auftauchen. (Man nennt dieses Verfahren Falsifikation.) Das ist das, was der Religion völlig abgeht. Statt Vorstellungen aufgrund besserer Erkenntnisse zu revidieren, werden sie in rabulistischer Manier verteidigt. Man erfindet unzählige Argumente, die sich bei näherem Hinsehen allesamt als Scheinargumente entpuppen, nur zu dem Zweck erdacht, unter allen Umständen recht zu behalten. Das ist alles andere als verantwortungsvoll.
Wieder einmal wurden die Mit-Leser für dumm verkauft!

Christel
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Re: Der Glaubenswahn

Ungelesener Beitrag von Christel » Samstag 8. Juli 2017, 13:58

Roth hat geschrieben:
Samstag 8. Juli 2017, 04:39
Wieder einmal wurden die Mit-Leser für dumm verkauft!
Das versuchst Du gerade!

Lass man, Trolle wie Dich, muss es auch geben.
Wie wär's denn mal wieder mit einer neuen Identität?
Der "Manni Öztürk" bringt es doch nun wirklich nicht mehr! :mrgreen:

Holuwir
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Re: Der Glaubenswahn

Ungelesener Beitrag von Holuwir » Samstag 8. Juli 2017, 21:59

Christel hat geschrieben:
Freitag 7. Juli 2017, 22:59
Was denkst Du, können Menschen mit einer solchen Haltung dialogfähig sein?

Holuwir... hat ja auch eine Schutzthese, die ihn davor bewahrt prüfen zu müssen:
Holuwir hat geschrieben:
Mittwoch 5. Juli 2017, 12:06
Das ist das, was der Religion völlig abgeht. Statt Vorstellungen aufgrund besserer Erkenntnisse zu revidieren, werden sie in rabulistischer Manier verteidigt.
[...]
Wird jemand prüfen, der sich dermaßen überlegen fühlt? Oder ist der nicht vielmehr viel zu benebelt von seinem eigenen Überlegenheitsgefühl?
Christel hat geschrieben:
Montag 26. Juni 2017, 18:45
Der Volksmund sagt, „Was ich selber denk und tu, trau ich jedem anderen zu“.
Die Psychologie spricht von Projektion oder Übertragung, wenn eigene Fehler… auf andere Menschen und übertragen und dort bekämpft werden.
Achte auf Menschen, die die Wahrheit suchen, hüte dich vor denen, die sie gefunden haben. (Unbekannter Verfasser)

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