Was die Welt Im Innersten zusammenhält

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Gerdy
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Re: Was die Welt Im Innersten zusammenhält

Ungelesener Beitrag von Gerdy » Sonntag 9. Juli 2017, 14:27

@Christel ich glaube daran, dass ein Konstrukteur BEWUSST s c h u f und nicht daran, dass Holuwirs Urmolekül von selbst aus dem Nichts entstand. Gäbe es denn d a f ü r irgend ein Vorbild, so:
aus Nix wird was!

Ja was denn???

Holuwir
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Re: Was die Welt Im Innersten zusammenhält

Ungelesener Beitrag von Holuwir » Sonntag 9. Juli 2017, 17:47

Gerdy hat geschrieben:
Sonntag 9. Juli 2017, 14:27
ich glaube daran, dass ein Konstrukteur BEWUSST s c h u f
Ja was denn???
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Holuwir
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Re: Was die Welt Im Innersten zusammenhält

Ungelesener Beitrag von Holuwir » Montag 10. Juli 2017, 09:48

Molekülbildung ist immer deterministisch
Theisten behaupten immer, nur blinder Zufall stelle die Alternative zur Schöpfungsidee dar. Deswegen will ich nochmals betonen, dass die Bildung von Molekülen eine deterministische Angelegenheit ist, also alles andere als Zufall. Es ist eine gesicherte Alltagserfahrung, dass wir uns absolut darauf verlassen können, dass die Atome unter den gleichen Umständen immer wieder dasselbe tun. Würde dabei der Zufall eine Rolle spielen, könnte unsere Welt überhaupt nicht funktionieren. Stellen wir uns vor, die Molekülbildung, die unsere Autos antreibt, wäre zufallsbedingt. Kein Auto würde fahren. Wir können uns jedoch hundertprozentig darauf verlassen, dass sich unter den Bedingungen des Motors die Benzinmoleküle in Kohlendioxyd- und Wassermoleküle verwandeln, ihr Volumen damit um ein Vielfaches vergrößern und so unser Auto antreiben.

Auch die Bildung der Biomoleküle ist niemals Zufall
Das gilt für alle Atome und alle Moleküle, selbstverständlich auch für die Biomoleküle des Lebens. Bei deren Bildung gibt es keinen Zufall. Ich hoffe, das wird nun hier endlich in der Diskussion auch von den eingefleischtesten Theisten berücksichtigt, sonst müssen wir immer wieder von vorn beginnen und dieses (beabsichtigte?) Missverständnis klären.

Manches Zusammentreffen von Atomen und Molekülen ist gesteuert.
Beim Auto sorgt die Technik dafür, dass die Benzinmoleküle in der passenden Form an die Stelle gelangen, wo deren Umwandlung (die explosionsartige Verbrennung) und damit die Kraftentfaltung stattfindet. Und wir sorgen dafür, indem wir Benzin in den Tank füllen. Das würde niemals auf natürliche Weise, also zufällig eintreten. So etwas ist immer menschengesteuert.

Können die Zutaten der Moleküle des Lebens zufällig aufeinandertreffen
oder braucht man dazu notwendigerweise ein von intelligenten Wesen gesteuertes Labor? Nun, was hat man denn in dem Münchner Labor gemacht, in dem letztlich von selbst langkettige DNA-Stränge entstanden sind? Man hat natürliche Umgebungen nachgebildet, von denen man annahm, dass in ihnen genau dies geschieht. Und es geschah. Heißt das, dass Moleküle dieser Art einen Schöpfer brauchen? Nein, sie entstehen von selbst, wenn in der Natur diese Umgebungsbedingungen auftreten. Und sie treten auf. Man hat es ja erst der Natur abgeschaut. Woher nehmen also Theisten die Überzeugung, Moleküle dieser Art könnten nicht von selbst entstehen? Eine solche Behauptung ist eindeutig widerlegt.
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Re: Was die Welt Im Innersten zusammenhält

Ungelesener Beitrag von Gerdy » Montag 10. Juli 2017, 11:28

Holuwir wie er leibt und lebt,

indem er immer w i e d e r auf den fahrenden Zug aufspringt und damit nur Dumme verführt das "am ANFANG schuf..." auszuklammern. Er zeugt wahrscheinlich seine Kinder erst, wenn sie schon geboren sind :P

Holuwir
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Re: Was die Welt Im Innersten zusammenhält

Ungelesener Beitrag von Holuwir » Montag 10. Juli 2017, 11:39

Aber zu einer vernünftigen, sachlichen Antwort, was denn nun dein "Konstrukteur BEWUSST s c h u f ", reicht es dir nicht. :roll:
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Re: Was die Welt Im Innersten zusammenhält

Ungelesener Beitrag von Gerdy » Montag 10. Juli 2017, 11:55

Holuwir hat geschrieben:
Montag 10. Juli 2017, 11:39
Aber zu einer vernünftigen, sachlichen Antwort, was denn nun dein "Konstrukteur BEWUSST s c h u f ", reicht es dir nicht. :roll:
Na w a s schuf er - u.a. deine geliebten Moleküle, damit du mit diesen theoretisieren kannst, aber auch erst nachdem sie erschaffen waren.

Und wer oder was die Entstehung verursachte, wirst du nie verraten, weil du es selber nicht weißt!
Und das nennen die Selbstklugen: Wissen

Aber nichts wissen ist ja auch Wissen :?

Holuwir
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Re: Was die Welt Im Innersten zusammenhält

Ungelesener Beitrag von Holuwir » Montag 10. Juli 2017, 12:13

Gerdy hat geschrieben:
Montag 10. Juli 2017, 11:55
Na w a s schuf er - u.a. ... Moleküle
Aha, Moleküle schuf er also. Alle oder nur ein paar ausgewählte? Welche? Und wie kam es zu Lebewesen? Ich dachte immer, du glaubst an die Bibel. Da steht drin, dass er die Lebewesen erschaffen hat, auch den Menschen. Glaubst du das nicht?
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Re: Was die Welt Im Innersten zusammenhält

Ungelesener Beitrag von Ga-chen » Montag 10. Juli 2017, 14:30

Roth hat geschrieben:
Sonntag 9. Juli 2017, 08:20
Der Link ganz unten im Beitrag von Holuwir funktioniert leider nicht. So ist es richtig:
https://www.uni-muenchen.de/forschung/n ... braun.html
Damit ist es den Forschern erstmals gelungen, im Labor ein System nachzubauen, das eine autonome, darwinsche Evolution von immer komplexeren Molekülen ermöglicht – also die Voraussetzungen für die Entstehung von Leben schafft.
Ja, der heutige Stand der Wissenschaft ist schon beeindruckend. Es wird nicht mehr lange dauern, dann wird der Mensch in der Lage sein Leben im Labor erzeugen zu können. Der Glaube an einen Schöpfer des Himmels und der Erde wird immer lächerlicher.
Da bin ich mal gespannt, wie sie es machen wollen, Leben aus dem NICHTS hervorzubringen, ohne bereits Vorhandenes zu benutzen ( das von Gott ins Leben gerufen wurde)
Liebe Grüße von Ga-chen

Augustinus suchte nach Gott und grübelte und grübelte und ging an einen Strand. Dort traf er einen Jungen, der mit einem Löffel Wasser aus dem Meer auf den Strand goss. Auf die Frage, was er da mache, antwortete der Junge: "Ich löffel das Meer aus!" In dem Moment sprach Gott zu Augustinus: "Genau das machst du!"

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Re: Was die Welt Im Innersten zusammenhält

Ungelesener Beitrag von Ga-chen » Montag 10. Juli 2017, 14:34

Egal, ob es als lächerlich betrachtet wird oder nicht, einst wird sich jedes Knie vor Jesus beugen, dem Namen, der über allen Namen steht. Ob man an seine Existenz glaubt oder nicht, ist Gott ziemlich egal! Nicht aber der einzelne Mensch, für den er alles getan hat. Den lädt er ein, den Glauben, was Vertrauen in der ursprünglichen Bedeutung heißt und kein Fürwahrhalten..auf IHN zu setzen....
Liebe Grüße von Ga-chen

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Re: Was die Welt Im Innersten zusammenhält

Ungelesener Beitrag von Christel » Montag 10. Juli 2017, 22:03

Holuwir hat geschrieben:
Montag 10. Juli 2017, 09:48
Molekülbildung ist immer deterministisch
Theisten behaupten immer, nur blinder Zufall stelle die Alternative zur Schöpfungsidee dar.
Du definierst hier zu eng und zu weit.
- Zu eng, da auch Deisten die Schöpfungsidee teilen.
- Zu weit, da es sich nicht ausschließen lässt, dass möglicherweise Theisten existieren, die meinen „nur blinder Zufall stelle die Alternative zur Schöpfungsidee dar“. Allerdings sind mir keine bekannt.

Albert Einstein sah gerade im Determinismus die Schöpfung, daher sein Satz „Gott würfelt nicht!“ https://de.wikipedia.org/wiki/Gott_w%C3%BCrfelt_nicht

Ich hatte bereits auf dieses Buch hingewiesen:
Gott und der Urknall : Religion und Wissenschaft im Wechselspiel der Geschichte / Ernst Peter Fischer .- Verlag Herder. Erscheinungsdatum 17.01.2017, ISBN 9783451809309
€ 24,99 (auch als E-Book (EPUB) erhältlich)
http://www.eichsfeldforum.de/viewtopic. ... da3#p17172

Es ist ein geschichtlicher Abriss, der zeigt, wie Naturforscher aller Zeiten versuchten mittels ihrer Forschung Gott auf die Spur zu kommen.
Ob man in der Natur, auch in der naturwissenschaftlichen Forschung Gott erkennt, hängt einzig von dem Axiom ab, Gott existiert oder dem Axiom, Gott existiert nicht.

Ach ja, und wie ich Gerd verstanden habe, geht er nicht von einem Eingriff aus, auch nicht „wie man einmalig Bio-Moleküle quasi von Hand zusammensetzen kann“, sondern nach den Ursprüngen. Weshalb ist das so?

Übrigens der Theist und evangelische Christ und Theologe der "Bekennenden Kirche" Dietrich Bonhoeffer meint:
Aus dem Brief vom 29.5.1944
Das Weizsäcker‘sche Buch über das »Weltbild der Physik» beschäftigt mich noch sehr. Es ist mir wieder ganz deutlich geworden, daß man Gott nicht als Lückenbüßer unserer unvollkommenen Erkenntnis figurieren lassen darf; wenn nämlich dann — was sachlich zwangsläufig ist — sich die Grenzen der Erkenntnis immer weiter herausschieben, wird mit ihnen auch Gott immer weiter weggeschoben und befindet sich demgemäß auf einem fortgesetzten Rückzug. In dem, was wir erkennen, sollen wir Gott finden, nicht aber in dem, was wir nicht erkennen; nicht in den ungelösten, sondern in den gelösten Fragen will Gott von uns begriffen sein. http://www.philos-website.de/index_g.ht ... .htm~main2

Holuwir
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Re: Was die Welt Im Innersten zusammenhält

Ungelesener Beitrag von Holuwir » Mittwoch 12. Juli 2017, 08:57

Alles was geschieht, ist auf die kreativen Kräfte der Atomen zurückzuführen
Mir sind nun schon viele Menschen begegnet, die nur deswegen ein höheres Wesen nicht ausschließen wollen, weil sie sich nicht vorstellen können, dass der Mensch und alles um ihn herum zufällig entstanden sein könnte. Sie kennen den Weg nicht, den die Natur dafür bereithält und mit dem dies möglich ist. Trotz aller Bildung haben wir i. d. R. keine bildhafte Vorstellung, welche kreativen Kräfte von den Atomen ausgehen, in einer für uns abstrakten Mikrowelt, in der ganz andere Naturgesetze wirken, als wir sie im allgemeinen wahrnehmen. Wir sehen zwar deren makroskopische Ergebnisse, können diese aber nur schwerlich mit der Welt der Atome und Moleküle in Verbindung bringen. Und doch ist diese mikroskopische Welt maßgebend. Alles, was wir wahrnehmen, gründet sich auf die Welt der Atome und Moleküle.

Der der Materie innewohnende Determinismus ist der tatsächliche Schöpfer der Welt
So ist der den Atomen und der von ihnen ausgehenden Strahlung innewohnende Determinismus der tatsächliche Schöpfer der Welt. Das hatte z. B. Einstein klar erkannt und er übenahm dafür metapherhaft den gebräuchlichen Begriff "Gott", der gemeinhin für den Schöpfer der Welt verwendet wurde. Er dachte sogar, sein "Gott" durchdringe und bestimme alles bis ins letzte Detail und dem Zufall bliebe nicht der kleinste Spielraum. So kam es zu seiner berühmten Feststellung: "Der Alte würfelt nicht". Doch das war einer der wenigen Punkte, in denen er irrte, wie sich schließlich herausstellte. Es gibt im Innern der Atome unbestimmbare Zustände, die man nur mit Wahrscheinlichkeiten beschreiben kann. Aber das hat für den nach außen wirkenden Determinismus keinerlei Bedeutung. Die von den Atomen ausgehenden deterministischen vier Grundkräfte der Physik halten buchstäblich die Welt in ihrem Innersten zusammen. Und sie führten nach ganz simplen Regeln zur Vielfalt des Lebens. Zufall war dabei nie die Triebkraft, spielte sehr wohl aber eine entscheidende Rolle.
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Re: Was die Welt Im Innersten zusammenhält

Ungelesener Beitrag von Christel » Donnerstag 13. Juli 2017, 22:45

Holuwir, ich denke nicht, dass Naturwissenschaftler, die an Gott glauben über mangelnde naturwissenschaftliche Bildung oder Vorstellungskraft verfügen.

Für Einstein war Gott sehr viel mehr als eine Metapher. Denn eine Metapher ist nicht religiös. Eine Metapher ist niemals Ansporn für wissenschaftliche Forschung. - Du hast Einsteins Kosmische Religiosität nicht verstanden!
Fundamentale Kräfte und die Materie
https://astro.uni-bonn.de/~deboer/pdm/pdmkrafttxt.html
Diese Tatsache schließt nicht aus, dass Gott alles in allem ist, der das alles bewirkt.

Einerseits sprichst Du von „kreativen Kräfte von den Atomen ausgehen“, andererseits behauptest Du einen Determinismus: „So ist der den Atomen und der von ihnen ausgehenden Strahlung innewohnende Determinismus der tatsächliche Schöpfer der Welt“ .
Darin sehe ich einen Widerspruch. - Unter Kreativität und Determinismus (Ursache - Wirkung) verstehe ich was anderes.

PS: Holuwir, sollten sich, die von Dir eingestellten Beiträge, nicht Deiner eigenen Kreativität verdanken, dann bist auch Du aufgefordert die Quellen zu nennen.

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Re: Was die Welt Im Innersten zusammenhält

Ungelesener Beitrag von Ga-chen » Freitag 14. Juli 2017, 00:39

Das wär für mich nie ein Grund, an Gott zu glauben, Holuwir, sondern meine persönlichen Erfahrungen mit ihm.

Wie ich aus deinen Beiträgen heraus zu hören meine, ist, dass du denkst, Gott hätte Vorhandenes nehmen und zusammensetzen müssen. Es ist aber ganz anders, er ist der Urgrund, der Urheber von allem...er sprach und es wurde...und Prozesse wurden in Gang gesetzt, Informationen hinein gelegt.

Dass es für dich nicht relevant ist, ist mir klar! Wer Gott nicht will, muss sich eine Welt ohne Gott erklären und vl. damit sein Gewissen beruhigen, keinem Rechenschaft ablegen zu müssen....ich weiß es nicht....

Was wollte ich grad sagen...hm....

Ach so....wer Gott nicht will, wird auch nie Wunder akzeptieren oder übernatürliche Heilung...und wird nicht glauben, wenn Menschen von ihrer Beziehung mit Gott ...mit Jesus erzählen.
Es werden Beweise gefordert, aber die Beweise werden nicht akzeptiert. Deshalb werden sie Gott nicht finden können...

Da wird dann alles ins Reich der Märchen geschoben, die Menschen für irre erklärt und was noch alles....was für ein einfaches Weltbild...schwarz oder weiß ...für mich ist das nix! Für mich ist es bunt, ist es Vielfalt, geht es um Einzigartigkeit und Komplexität....so, wie Gott ist, wie er in die Schöpfung überall von sich was hinein gelegt hat 😊

Das, was Atheisten so von sich geben, stört aber Christen nicht, denn sie wissen ja um ihren Herrn, um ihre Erlösung, um ihre Rettung, um ihr Geliebtsein!

Da könnt ihr negieren, reden und spotten, es hat keine Bedeutung, kein Gewicht...
Liebe Grüße von Ga-chen

Augustinus suchte nach Gott und grübelte und grübelte und ging an einen Strand. Dort traf er einen Jungen, der mit einem Löffel Wasser aus dem Meer auf den Strand goss. Auf die Frage, was er da mache, antwortete der Junge: "Ich löffel das Meer aus!" In dem Moment sprach Gott zu Augustinus: "Genau das machst du!"

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Re: Was die Welt Im Innersten zusammenhält

Ungelesener Beitrag von Holuwir » Sonntag 16. Juli 2017, 22:01

Ungläubige benutzen die Begriffe "Gott" und "Schöpfung" als Metapher
Von "kreativem Determinismus" zu sprechen, ist ebenso falsch, wie zu sagen, die Sonne gehe auf und unter. Wir sagen es aber, weil es unserer subjektiven Wahrnehmung entspricht, wohl wissend, dass es in Wirklichkeit unzutreffend ist. Entweder es ist etwas zielgerichtet und planvoll erschaffen worden oder es ist, ohne Ziel und Plan, von selbst, eben durch die der Materie innewohnenden Eigenschaften determiniert entstanden. Insofern ist, von "Erschaffung" der Erde und des Lebens zu sprechen, ebenso eine Metapher, wie die aus den Elementarteilchen resultierende Ordnung der Welt, "Gott" zu nennen, wie es z. B. Einstein tat. Dessen kosmische Religiosität hat nichts mit dem Glauben an den persönlichen Gott der etablierten Religionen oder der Bibel zu tun. Er bezeichnete sich deshalb selbst auch als Ungläubigen.

Moleküle bilden sich unwiderstehlich, wenn die Bedingungen dafür passen
In den vorangegangenen Beiträgen habe ich hervorgehoben, dass Atome unwiderstehlich Moleküle bilden, wenn die dafür passenden äußeren Umstände eintreten. Sie machen das mit äußerster Konsequnz und Präzision, aufgrund der ihnen innewohnenden elementaren elektromagnetischen Wechselwirkung, einer der vier Grundkräfte der Physik. Kohlenstoffatome sind prädestiniert, eine ungeheure Vielfalt von Verbindungen mit ihresgleichen und anderen Elementen einzugehen. Wenn bestimmte Verbindungen grundsätzlich möglich sind, ist es deshalb nur eine Frage der Zeit, bis sie irgendwo auftreten.

Die Erde als Super-Labor für die Lebensentstehung
Nun ist die Erde ein Planet, der in vieler Hinsicht geeignete Umweltbedingungen für Kohlenstoffverbindungen aller Art bietet. Es gibt viel Kohlenstoff und andere Elemente, die dafür bereitstehen, die Temperatur bewegt sich in einem dafür idealen Bereich u. v. m. So stellt die Erde gewissermaßen ein riesiges Labor dar, in dem natürlicherweise alle nur denkbaren Konstellationen "durchgespielt" werden. Und es gab unendlich viel Zeit dafür, denn es existierten ja keine Vorgaben, bis zu welchem Zeitpunkt dies oder jenes hätte eintreten müssen. Alles, was möglich war, konnte irgendwann geschehen, aber es gab keine Notwendigkeit dafür. Wäre es nicht zur Bildung zellartiger Strukturen gekommen, dann wäre dies eben nicht eingetreten. Sicher gibt es Milliarden Planeten in unserem Universum, auf denen es nicht dazu gekommen ist. Auf der Erde geschah es jedenfalls.

Natürliche Zellbildung
Ich habe nun schon das Stichwort "Zelle" genannt. Für die Bildung einer Zelle gibt es viele denkbare Wege und es ist auf jeden Fall ein sehr komplexer Vorgang. Auf genau welchem Weg das letztlich geschehen konnte, ist unbekannt. Eine entscheidende Rolle spielen dabei Lipide. Das sind fettartige Moleküle, die sich zu Membranen zusammenfügen und dadurch Hüllen in Form von mikroskopischen Bläschen, sog. Vesikeln, bilden können. Diese Membranen sind für bestimmte Moleküle durchlässig, für andere, wie z. B. ein RNA-Molekül nicht. Wenn jetzt zufällig ein solches in ein Vesikel eingeschlossen wird, kann es innerhalb dieser Hülle durch eindiffundierende Kleinmoleküle weiter wachsen und, was noch bedeutsamer ist, es kann sich ein zweites RNA-Molekül am ersten bilden und dabei dessen Struktur übernehmen. Auch die Lipid-Membran, also das Bläschen, in dem das stattfindet, vergrößert sich durch Anlagerung weiterer Bestandteile.

Zellteilung
Ab einer bestimmten Größe kann die Lipid-Membran, den größer gewordenen Umfang nicht mehr halten. Sie teilt sich und wir haben zwei gleichartige zellartige Gebilde, die beide ein identisches RNA-Molekül enthalten. Beide wachsen weiter, wenn die Umgebung weiterhin entsprechende Molekülbestandteile bereithält. Vielleicht geht das Ganze nach ein paar Teilungszyklen zu Ende und alles löst sich wieder in seine Bestandteile auf. Aber überall, wo die Umstände dafür günstig sind, finden solche Vorgänge statt. Und irgendwo geraten die Moleküle in Zyklen, die nicht mehr aufhören. Es findet fortgesetztes Zellwachstum und damit einhergehende Teilung statt. Die Umgebung wird überschwemmt mit gleichartigen Zellgebilden. Nichts und niemand kann diese Zyklen aufhalten, denn die Antriebskraft dafür steckt in den Atomen selbst und dem Bestreben der Energie, die in ihnen steckt, sich zu entspannen. Damit hat das Leben seinen Anfang genommen.

Sind Belege erforderlich?
Nebenbei bemerkt, sind dies keine großartigen neuen Erkennnisse, die ich hier zum besten gebe, sondern ganz normaler Schulstoff aus dem Fach Chemie, den ich lediglich in etwas andere Zusammenhänge stelle und unter zugegeben ungewohnten Gesichtspunkten darstelle. Ich denke, dass sich deshalb Quellenangaben, wie sie Christel fordert, schlicht erübrigen. Ich will hier Basisinformationen zur Beleuchtung der Schöpfungslehre vermitteln, aber keine wissenschaftliche Abhandlung verfassen. Über seltenere Begriffe, wie z. B. Lipide oder Vesikel kann jeder leicht in Wikipedia nähere Informationen erlangen und mit dieser Hilfe auch all meine Darstellungen kritisch hinterfragen.
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Re: Was die Welt Im Innersten zusammenhält

Ungelesener Beitrag von Holuwir » Sonntag 16. Juli 2017, 22:14

Christel hat geschrieben:
Donnerstag 13. Juli 2017, 22:45
Holuwir, ich denke nicht, dass Naturwissenschaftler, die an Gott glauben über mangelnde naturwissenschaftliche Bildung oder Vorstellungskraft verfügen.
Das denke ich auch nicht, aber ich denke, dass sie über die besondere Fähigkeit des Doppeldenk verfügen.
Christel hat geschrieben:Für Einstein war Gott sehr viel mehr als eine Metapher. Denn eine Metapher ist nicht religiös. Eine Metapher ist niemals Ansporn für wissenschaftliche Forschung. - Du hast Einsteins Kosmische Religiosität nicht verstanden!
Naja, einer von uns beiden auf jeden Fall. :wink:
Christel hat geschrieben:
Fundamentale Kräfte und die Materie
https://astro.uni-bonn.de/~deboer/pdm/pdmkrafttxt.html
Diese Tatsache schließt nicht aus, dass Gott alles in allem ist, der das alles bewirkt.
Natürlich nicht. Aber du bist ja außerstande, zu erklären, worin dieses Bewirken bestehen soll. Und solange dieser Zustand anhält, haben wir keinen Grund zu dieser deiner Annahme.
Christel hat geschrieben:Einerseits sprichst Du von „kreativen Kräfte von den Atomen ausgehen“, andererseits behauptest Du einen Determinismus: „So ist der den Atomen und der von ihnen ausgehenden Strahlung innewohnende Determinismus der tatsächliche Schöpfer der Welt“ .
Darin sehe ich einen Widerspruch. - Unter Kreativität und Determinismus (Ursache - Wirkung) verstehe ich was anderes.
Da hast du natürlich völlig recht. Ich habe oben dazu Stellung genommem, ebenso wie dazu:
Christel hat geschrieben:PS: Holuwir, sollten sich, die von Dir eingestellten Beiträge, nicht Deiner eigenen Kreativität verdanken, dann bist auch Du aufgefordert die Quellen zu nennen.
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