Gottglaube ist ein Resultat der Angst vor dem Tod

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Atheisius
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Re: Gottglaube ist ein Resultat der Angst vor dem Tod

Ungelesener Beitrag von Atheisius » Montag 26. Juni 2017, 08:47

Drohung:
Es ist furchtbar, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen
Die Bibel ist ein zu tiefst inhumanes und gewalttätiges Buch.
……..das Grundmuster von maßlosen Drohungen und Versprechungen ist in der Bibel durchgängig.

Wie die gesamte Bibel wurden solche Sätze als heilig und von Gott inspiriert und allzeit gültig interpretiert und haben damit ihre oft verheerende Wirkung entfacht. Und diese frommen dummen Bibelsprüche gelten und wirken weiter.

Einige Beispiele aus dem Alten und Neuen Testament der Bibel:http://www.myway.de/Ohne-Gott-gehts-bes ... tellen.pdf

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Ga-chen
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Re: Gottglaube ist ein Resultat der Angst vor dem Tod

Ungelesener Beitrag von Ga-chen » Freitag 30. Juni 2017, 12:51

Es ist furchtbar, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen
.....
Ja, das ist es! Denn Gott ist herrlich und heilig. In seiner Gegenwart kann Sünde nicht bestehen und der Sünder verliert sein Leben.
Das wird ja auch am Ende der Zeit im Feuer offenbar....die Werke, auf Stroh gebaut, werden verbrennen, nur in Verbindung mit Jesus hat man Bestand.

Nur durch die Annahme Jesu kann ein Mensch von seiner Sünde befreit werden und kann zurück in die Gegenwart Gottes kommen.

Wie sagte Jesus: "Ihr sagt, ihr habt keine Sünde, darum bleibt die Sünde auf euch!"

Derjenige, der sagte: Herr, sei mir Sünder gnädig, dem wurden die Sünden vergeben.
Liebe Grüße von Ga-chen

Augustinus suchte nach Gott und grübelte und grübelte und ging an einen Strand. Dort traf er einen Jungen, der mit einem Löffel Wasser aus dem Meer auf den Strand goss. Auf die Frage, was er da mache, antwortete der Junge: "Ich löffel das Meer aus!" In dem Moment sprach Gott zu Augustinus: "Genau das machst du!"

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Atheisius
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Re: Gottglaube ist ein Resultat der Angst vor dem Tod

Ungelesener Beitrag von Atheisius » Freitag 30. Juni 2017, 17:47

Zurück zum Thema

Dort, wo der Sterbenskranke eigentlich Zuversicht und Tröstung erhofft, drohen in allen Religionen Gefahren für die Menschen, die den Geboten und Normen des jeweiligen Glaubens nicht ausreichend gerecht werden. Die Höchststrafe ist dabei nicht nur im Christentum die ewige Verdammnis in der Hölle, eine Drohung, die dem Gläubigen folglich nicht den erhofften Seelenfrieden, sondern im Gegenteil zusätzliche, ja noch weit größere Todesangst bereiten kann. Die meisten Menschen verdrängen diese Tatsache aus ihrem Bewusstsein, dass das Problem der Strafe für sündiges Fehlverhalten die Kehrseite jeder Religiosität ist.
Verglichen mit den Vorstellungen von Hölle und ewiger Verdammnis ist es doch eine friedliche und beruhigende Vorstellung, wenn ich als Atheist davon ausgehen kann, dass der Homo Sapiens keine auserwählte Art ist, deren Mitglieder individuell von einem göttlichen Wesen bestraft werden können.

Siehe auch unter: http://de.richarddawkins.net/articles/w ... ern-konnen
Zuletzt geändert von Atheisius am Freitag 30. Juni 2017, 18:11, insgesamt 1-mal geändert.

Christel
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Re: Gottglaube ist ein Resultat der Angst vor dem Tod

Ungelesener Beitrag von Christel » Freitag 30. Juni 2017, 18:10

Atheisius, von zwei ehemaligen Zeugen Jehovas (ältere Leute) weiß ich, dass sie auch nach ihrem Ausstieg beständig Angst hatten von Satan verführt zu werden. (Sie hatten auch Angst, dass ich sie verführe.)
Ansonsten kenne ich das nicht.
Ich kenne keinen evangelischen oder katholischen Christen, der religiöse Ängste hätte.
Der Glaube ist tatsächlich Trost, Stärkung und Kraftquelle gerade in Krisensituationen.
Atheisius hat geschrieben:
Freitag 30. Juni 2017, 17:47
Die meisten Menschen verdrängen diese Tatsache aus ihrem Bewusstsein, dass das Problem der Strafe für sündiges Fehlverhalten die Kehrseite jeder Religiosität ist.
Nein Athesius, man darf sich bloß nicht drohen lassen, auch nicht mit der Bibel.
Wenn es Gott gibt, dann ist alles gut. Ich fühle mich völlig geborgen in Gottes Hand.

Christel
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Re: Gottglaube ist ein Resultat der Angst vor dem Tod

Ungelesener Beitrag von Christel » Freitag 30. Juni 2017, 18:16

PS:
Atheisius hat geschrieben:
Montag 26. Juni 2017, 07:25
Gerdy schrieb:
Atheismusglaube ist ein Resultat der Angst vor Gott!

Unsinnigere Argumente kann man wohl kaum noch in die Diskussion einbringen.
Mit Deinem Beitrag von Atheisius » Fr 30 Jun, 2017 16:47 hast Du Gerds These bestätigt:
Atheisius hat geschrieben:
Freitag 30. Juni 2017, 17:47
Verglichen mit den Vorstellungen von Hölle und ewiger Verdammnis ist es doch eine friedliche und beruhigende Vorstellung, wenn ich als Atheist davon ausgehen kann, dass der Homo Sapiens keine auserwählte Art ist, deren Mitglieder individuell von einem göttlichen Wesen bestraft werden können.
Hast Du so viel Angst vor der Hölle, dass Du den Tod als bessere Alternative anpreist?

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Atheisius
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Re: Gottglaube ist ein Resultat der Angst vor dem Tod

Ungelesener Beitrag von Atheisius » Freitag 30. Juni 2017, 19:47

Christel schrieb:
Hast Du so viel Angst vor der Hölle, dass Du den Tod als bessere Alternative anpreist?
Das bezieht sich auf meine Aussage:
Verglichen mit den Vorstellungen von Hölle und ewiger Verdammnis ist es doch eine friedliche und beruhigende Vorstellung, wenn ich als Atheist davon ausgehen kann, dass der Homo Sapiens keine auserwählte Art ist, deren Mitglieder individuell von einem göttlichen Wesen bestraft werden können.
Wo schreibe ich hier, dass ich Angst vor der Hölle habe? Wo preise ich den Tod an? Es gibt keine Hölle und kein Fegefeuer. Nur Religioten machen sich Vorstellungen von einer Hölle und Höllenqualen. Daraus resultiert ihre Angst, damit beeinträchtigen sie ihr Leben.

Christel schrieb:
………….man darf sich bloß nicht drohen lassen, auch nicht mit der Bibel.
Mit dieser deiner Ansicht stehst du, auch in deiner Kirche, ziemlich allein da. In diesem Forum schreiben noch zwei Gläubige mit. Schon diese beiden unterscheiden sich vehement von deinen liberalen Ansichten.
Gewalt in der Bibel wurde seit etwa 1970 zu einem eigenen wissenschaftlich behandelten Gesamtthema.

Der vielschichtige Begriff der Gewalt wird dabei im engeren Sinn als Menschenleben schädigende und zerstörende Macht- und Gewaltausübung, im weitesten Sinn als Beeinträchtigung von Leben überhaupt verstanden. Dies spielt in vielen Bibeltexten eine Rolle:
  • zwischen Gott und Mensch: z. B. im Kult als Opfer, im sakral begründeten Recht als Herstellen von Gerechtigkeit auch durch gewaltsame Vergeltung,

  • zwischen Großgruppen, z. B. als Bannkrieg

  • zwischen Kleingruppen, z. B. als Blutrache, später staatlich geregelte Todesstrafe, Körperstrafen

  • zwischen Individuen, z. B. als Mord, Folter, Körperverletzung, Vergewaltigung, Nötigung

  • zwischen sozialen Gruppen, z. B. als Ausbeutung, Unterdrückung, Enteignung, Entrechtung
Wie sich Gottes Gewalt zu der des Menschen verhält, zieht sich als theologisches Grundproblem durch die ganze Bibel. Gott will die menschliche Gewalt „richten“, begrenzen und dem Schutz allen Lebens, verstanden als Recht des Schöpfers auf seine Schöpfung, einordnen. Zugleich aber erscheint Gewalt damit als integraler Bestandteil des biblischen Gottesbildes. Dies wird besonders dort zu einem praktischen Problem, wo an die Bibel als Heilige Schrift geglaubt und ihre Texte deshalb normativ für gegenwärtiges Handeln herangezogen werden. Sie dienten oft dazu, gewaltsames Handeln zu rechtfertigen, seltener dazu, es zu kritisieren und zurückzudrängen. Auch wo Gottes Gewalt von der der Menschen unterschieden und ihr entgegengesetzt wird, wird Gottes Handeln oft in Gewaltbildern beschrieben, die von Aufklärung und Humanismus geprägte Menschen ablehnen und zur Bibelkritik herausfordern.
https://de.wikipedia.org/wiki/Gewalt_in_der_Bibel

Religion? Nein Danke!

Christel
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Re: Gottglaube ist ein Resultat der Angst vor dem Tod

Ungelesener Beitrag von Christel » Freitag 30. Juni 2017, 23:05

Atheisius, ein Christ hofft auf ein ewiges Leben im Himmel.
Als Atheist glaubst Du weder an Gott, noch hoffst Du auf den Himmel. Die Alternative, die Du anbietest, ist der Tod.

Die Bibel beschreibt das wirkliche Leben, handelt von wirklichen Menschen mit all ihren Problemen… - Weil der Mensch gewalttätig ist, wird Gewalt in der Bibel thematisiert. Schon das erste Buch des Alten Testamentes sagt: „Die Erde aber war in Gottes Augen verdorben, sie war voller Gewalttat.“ (Genesis 6,11)
Die Bibel glättet nicht. Sie idealisiert nicht. Gerade deshalb kann sie eine Lebenshilfe sein und Orientierung geben.

Die Bibel, das Neue Testament, Hebräer 10,31:
„Es ist furchtbar, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen.“

Ich finde es furchtbar in die Hände von Menschen zu fallen, die erbarmungslos und grausam sind.
Gern werden auch Maximalforderungen an andere Menschen gestellt, auf deren Fehler hingewiesen...
Ein ewiges Leben ohne Ehtik, ohne das Streben nach dem „Reich Gottes“, welches Jesus verkündigte, also ohne Gemeinschaft, ohne wahre Gerechtigkeit, das wäre kein himmlisches Freudenmahl…, sondern die Hölle.

Der Verfasser des Hebräerbriefes mahnt:
„24 Lasst uns aufeinander achten und uns zur Liebe und zu guten Taten anspornen. 25 Lasst uns nicht unseren Zusammenkünften fernbleiben, wie es einigen zur Gewohnheit geworden ist, sondern ermuntert einander, und das umso mehr, als ihr seht, dass der Tag naht. 26 Denn wenn wir vorsätzlich sündigen, nachdem wir die Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, gibt es für diese Sünden kein Opfer mehr, […]
„Es ist furchtbar, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen.“
Hebräer 10, 24ff. .. 10,31)
„Lasst uns aufeinander achten und uns zur Liebe und zu guten Taten anspornen.“
Ein Mensch, der selbst liebt, ist nicht grausam, er ist nachsichtig, kann andere Menschen annehmen…, ist gemeinschaftsfähig…
Ga-chen hat geschrieben:
Freitag 30. Juni 2017, 12:51
Nur durch die Annahme Jesu kann ein Mensch von seiner Sünde befreit werden
Die Hebräer hatten Jesus angenommen. Sie glaubten, dass ihre Sünden durch Jesus vergeben sind und trotzdem richtet sich die Mahnung gerade an sie.

Jesus sagt zu den Seinen:
„Euch aber muss es zuerst um sein Reich und um seine Gerechtigkeit gehen; dann wird euch alles andere dazugegeben.“
(Die Bibel, das Neue Testament, Matthäus 6,33)
Der Himmel, das Reich Gottes, das ewige Leben auf das wir hoffen, ist die Gottesherrschafft!
Dabei kommt es nicht darauf an, alles richtig zu machen, denn wir sind Gottes geliebte Kinder.
Aber ohne Ethik, ohne dass Gottes Wille geschieht, gibt es keinen Himmel.

Dort, wo Gottes Wille nicht geschieht, wo Menschen grausam... sind, da ist Hölle.
Da Gott das Leben ist, ist letztlich in der äußersten Gottferne, auch kein Leben mehr möglich. Der Gegesatz von Leben ist der Tod.

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Re: Gottglaube ist ein Resultat der Angst vor dem Tod

Ungelesener Beitrag von Atheisius » Samstag 1. Juli 2017, 09:02

Christel schrieb:
Als Atheist glaubst Du weder an Gott, noch hoffst Du auf den Himmel. Die Alternative, die Du anbietest, ist der Tod.
Nein - Ich bin für das Leben - und halte es deshalb mit Epikur:

Epikur hatte vor mehr als 2000 Jahren die Frechheit, zu behaupten, dass das höchste Gut auf Erden das Glück, das größte Übel das Unglück sei. Überzeugt davon, dass der Sinn des Lebens nur sinnlich (nicht übersinnlich!) erfasst werden könne, versuchte er den Menschen die Furcht vor den Göttern und dem Tod zu nehmen. Von Religion hielt der Philosoph wenig, sofern es Götter gäbe, meinte Epikur, seien diese so vollkommen, dass sie sich nicht um die Belange der Menschen kümmern oder in die Naturgesetze eingreifen würden.
http://www.miz-online.de/node/213
............dass die konsequente Ausrichtung am Spaß, an der Freude im Diesseits, eine zutiefst heidnische Lebenseinstellung ist. Das kleine, irdische Glück war stets eine Domäne der Heiden, gute Christen dagegen waren auf “Höheres” aus, auf das Himmelreich, das über das “irdische Jammertal” hinwegtrösten sollte. Von daher hat es schon seine Richtigkeit, dass wir das Wort “Heidenspaß” kennen, aber religiöse Äquivalente wie “Christen-, Muslimen- oder Buddhistenspaß” vergeblich im Wörterbuch suchen.
http://www.miz-online.de/node/213

Gerdy
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Re: Gottglaube ist ein Resultat der Angst vor dem Tod

Ungelesener Beitrag von Gerdy » Samstag 1. Juli 2017, 09:26

Atheisius hat geschrieben:
Samstag 1. Juli 2017, 09:02
Nein - Ich bin für das Leben - ....
Und gehst in den Supermarkt, siehst Obst, Gemüse und Blumen und denkst: all das ist durch Zufall entstanden!
Zufall sei gelobt und gepriesen und schenke mir dereinst einen sanften Tod! Und das wars -

...aber nur für Einfaltsdenker, die den fast lächerlichen Schluss ziehen: die Ordnungen in der Natur sei durch Nichts gesteuert. Wo gibt es irgendwo dafür eine beweiskräftige Parallele?

So baut sich der Biber konstrukteurgesteuert eine Holzstaumauer und der Kuckuck legte seine Eier in fremde Nester, weil das alles ihren Vorfahren ganz von selbst einfiel - aber was v o r h e r bis zurück zum ersten Molekül? Übrigens, die Beispiele der bewussten Eigenheiten, allein in der Natur, sind doch myriadenfach...

Daher: Alles leeeere Nachweiskilometer für Ingnoranten, oder wie es die Bibel zeigt: für die von Blindheit Geschlagenen!

Gottgläubige: ändert diese Leute nicht, sonst wird das programmierte Programm unterbrochen! Das ist aber gar nicht vorgesehen!

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Re: Gottglaube ist ein Resultat der Angst vor dem Tod

Ungelesener Beitrag von Atheisius » Samstag 1. Juli 2017, 11:58

Hallo Gerdy,
zunächst einmal: Ich habe nichts gegen dich, auch wenn du mir das zunächst vielleicht nicht glauben willst. Deine bisherigen Beiträge hier im Forum zeigen mir, dass die christliche Religion prima zu deinem begrenzten Denkvermögen passt. Deshalb will ich dir auch weiterhin nicht mehr widersprechen. Mach weiter so. Halte deinem Glauben die Treue.
Mit bestem Gruß, Atheisius :lol:

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Re: Gottglaube ist ein Resultat der Angst vor dem Tod

Ungelesener Beitrag von Gerdy » Samstag 1. Juli 2017, 13:37

Atheisius hat geschrieben:
Samstag 1. Juli 2017, 11:58
Hallo Gerdy,
... dass die christliche Religion prima zu deinem begrenzten Denkvermögen passt. Deshalb will ich dir auch weiterhin nicht mehr widersprechen. Mach weiter so. Halte deinem Glauben die Treue.
Mit bestem Gruß, Atheisius :lol:
Oh wie bin ich dir dankbar du edler Athi. Ich Trottel durfte jetzt etwa 1 Jahr lang mit dir, dem großen wissenden Guru über die Entstehung von Leben und dessen Vielfalt, kommunizieren. Nun geht dieser großmütige Akt zu Ende, so wie du mal ausschnaufen wirst :x

Bin aba nichtmal traurig, scheinbar auch ein Makel an mir, dem unwissenden Erkenner der ursprünglichen Tatsachen... :P

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Re: Gottglaube ist ein Resultat der Angst vor dem Tod

Ungelesener Beitrag von Ga-chen » Samstag 1. Juli 2017, 20:04

Christel hat geschrieben:
Freitag 30. Juni 2017, 18:10
Atheisius, von zwei ehemaligen Zeugen Jehovas (ältere Leute) weiß ich, dass sie auch nach ihrem Ausstieg beständig Angst hatten von Satan verführt zu werden. (Sie hatten auch Angst, dass ich sie verführe.)
Ansonsten kenne ich das nicht.
Ich kenne keinen evangelischen oder katholischen Christen, der religiöse Ängste hätte.
Der Glaube ist tatsächlich Trost, Stärkung und Kraftquelle gerade in Krisensituationen.
Atheisius hat geschrieben:
Freitag 30. Juni 2017, 17:47
Die meisten Menschen verdrängen diese Tatsache aus ihrem Bewusstsein, dass das Problem der Strafe für sündiges Fehlverhalten die Kehrseite jeder Religiosität ist.
Nein Athesius, man darf sich bloß nicht drohen lassen, auch nicht mit der Bibel.
Wenn es Gott gibt, dann ist alles gut. Ich fühle mich völlig geborgen in Gottes Hand.
Dito!

Menschen, die mit Sekten zu tun hatten, haben das Gottesbild dieser Gemeinschaft vermittelt bekommen. Mit Gott muss das nix zu tun haben! Religion ist oft ein Ersatz für eine Gottesbeziehung. Mit dem Herrn zu leben und sich vom Heiligen Geist leiten zu lassen, ist etwas völlig anderes....

Durch Wohlverhakten und eigene Anstrengung kommt man nicht zu Gott. Niemand kann von sich aus und aus eigener Kraft sündlos leben. Das war der Grund, warum Jesus Mensch wurde. Gott liebt uns, wie wir sind. Er kennt uns durch und durch und wir können ihn nicht überraschen. Er weiß schon eher als wir, was wir tun werden. Die gute Botschaft ist...und darum geht es...Gott liebt uns nicht weil.....sondern trotzdem. Er ist treu, auch wenn wir untreu sind!
Die Werke aus Glauben, von denen die Bibel spricht, sind immer in der Gemeinsamkeit mit Gott gewirkt und nicht aus eigener Kraft. Jesus sagt:"Ich bin der Weinstock und ihr die Reben. Bleibt in mir und ich in euch. Ohne mich könnt ihr nichts tun!"
Jesus sagte zu vielen, die in seinem Namen Dinge taten: Weicht von mir, ich habe euch nie gekannt!" Religion reicht zur Rettung nicht aus, sondern nur Gemeinschaft mit Christus. Wie sonst soll er uns kennen?

Sünde bedeutet Trennung von Gott. Nicht Bestrafung für Fehlverhalten. Aber Leben gibt es nur MIT ihm und nicht ohne ihn....

Angstmacherei dient Religionen dazu, die Mitglieder in den eigenen Reihen zu halten.
Mit Jesus ist es überhaupt nicht so! Jesus liebte die Sünder, weil sie in der Begegnung mit ihm such selbst ernannten und dass sie ihn brauchen. Zu allen Sünder war er sanft und liebevoll, heilte sie und vergab ihre Sünden. Wem vergab er sie nicht? Den religiösen Führern, die sich selber für das Maß aller Dinge hielten und die den Menschen Lasten auflegten, die sie nicht tragen konnten.
Jesus ist gekommen, um uns Lasten ab zu nehmen und auch mal der "Ochse" für uns zu sein. Er ist such nicht zu fein, sondern dienend und demütig. Er plustert sich nicht auf...
Liebe Grüße von Ga-chen

Augustinus suchte nach Gott und grübelte und grübelte und ging an einen Strand. Dort traf er einen Jungen, der mit einem Löffel Wasser aus dem Meer auf den Strand goss. Auf die Frage, was er da mache, antwortete der Junge: "Ich löffel das Meer aus!" In dem Moment sprach Gott zu Augustinus: "Genau das machst du!"

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