Islam bald größte Religionsgemeinschaft in Europa?

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Re: Islam bald größte Religionsgemeinschaft in Europa?

Ungelesener Beitrag von Roth » Donnerstag 28. September 2017, 15:42

Gerdy schrieb:
Lasse diese Entwicklung des Islam bei uns in Europa weiter zu und bete für die, die dich aus religiösen Gründen, plus Juden und Christen, verfluchen sollen
.
Ja – Man sollte bei uns in Europa nicht vergessen: Im Unterschied zu anderen Religionen, ist der Islam eine politische Religion. Das ergibt sich zwangsläufig aus deren heiligem Koran.

Und diese Angst vor dem politischen Islam geht gerade auch in Deutschland um. Der Erfolg der AfD ist nicht zuletzt eine Quittung dafür, dass alle anderen Parteien die notwendige Debatte über den politischen Islam nicht hinreichend geführt haben und sie allein den Rechtspopulisten überlassen haben. Nicht ohne Grund trug die wichtigste Broschüre der AfD im Wahlkampf den Titel "Der Islam gehört nicht zu Deutschland". Damit haben sie sogar recht. (Übrigens: Dieser Islam gehört auch nicht in unser Europa)

Durch die Bagatellisierung des Themas "Politischer Islam" sowie die schnelle Gleichsetzung jeglicher Form von Islamkritik mit "Rassismus" oder "Faschismus" wurde erst der Nährboden für die AfD geschaffen.

Das gilt besonders für Menschen im Osten Deutschlands, welche nicht nur mit dem Islam, sondern mit Religionen im Allgemeinen nicht viel anfangen können.

Es gibt aber auch gut integrierte, säkular denkende Migrantinnen und Migranten aus islamischen Ländern welche nicht blind sind gegenüber den massiven Bedrohungen der Freiheit, die vom politischen Islam ausgehen. Leider sind das noch viel zu wenige.

Gerdy
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Re: Islam bald größte Religionsgemeinschaft in Europa?

Ungelesener Beitrag von Gerdy » Freitag 29. September 2017, 11:01

Schon vor Jahren stellte ein Sozial- und Wirtschaftswissenschaftler fest, gleich die Frage: hatte er recht oder hat er übertrieben?

Thesen zum Islam und Europa

These 1: Es gibt keinen "normalen" und einen "radikalen", sondern nur EINEN Islam: Da ist dem türkischen Präsidenten Recep Erdogan ebenso zuzustimmen wie Leon de Winter und andere. Der Koran ist unveränderliches Gotteswort, wer ein guter Moslem sein will, nimmt ihn ernst.

These 2: Infolge seiner ihm "innewohnenden Militanz" und "Ethik der Unterwerfung" (Peter Sloterdijk u. v. a.) gibt es daher auch keinen "Islam light". Wieso man sich über die Grausamkeiten der Al-Kaida, des IS, der Boko Haram usw. wundert, ist erstaunlich: Sie agieren nicht anders als Mohammed.

These 3: Eine Religion und deren Inhalte zu beanstanden, muss erlaubt sein. Wer christliche Kirchen kritisiert, muss nicht automatisch "links" sein, wer dies beim Islam tut, nicht automatisch "rechts". Die Nazikeule wird zu oft geschwungen, als Totschlagargument. Weinerlich wird bedauert, dass immer wieder die Tötungsgebote des Korans zitiert werden, anstatt zu beklagen, dass sie in ihm überhaupt formuliert sind. Das erinnert an Franz Werfels Roman "Nicht der Mörder, der Ermordete ist schuldig". Nicht der, der den Islam kritisiert, ist der Faschist, sondern der Islam enthält demokratie- und menschenrechtsfeindliche, faschistische Tendenzen (Hamed Abdel-Samad u. v. a.). [Gerd: sein Buch las ich, er kann HILFE bei den irregeleiteten religiösen Sekten des Islam bieten]

These 4: Viele Moslems und ihre Freunde behaupten, das, was IS, Boko Haram etc. "veranstalten", habe nichts mit dem Islam zu tun. Das ist Realitätsverweigerung. Kein Christ, Jude, Hindu, Buddhist oder Anbeter Manitous kämpft im Djihad. Also müssen die täglichen Terror-Grausamkeiten etwas mit dem Islam zu tun haben …

These 5: Integrationsprobleme in Europa gibt es fast ausschließlich bei Moslems. Insbesondere Wien war stets eine Einwandererstadt, aber es gab kaum Probleme mit Tschechen, Ungarn, Südslawen, auch Asiaten. Integrationsschwierigkeiten liegen kaum an der Ethnie, sondern in hohem Maße an der Religion.

These 6: Der Islam ist weitgehend anpassungsunfähig. Das entspricht seiner inneren Logik: Der Koran ist Gottes Wort, daher unveränderlich. Der Vergleich mit den Gräueltaten des Christentums (Kreuzfahrer, Mission mit dem Schwert) hinkt: Das Christentum [Gerd: Kirche!] verübte seine Verbrechen gegen die Gebote seines Gründers. Die Unveränderlichkeit des Gotteswortes, des Islams, führte zu "1400 Jahren Stillstand" in seinem Herrschaftsgebiet, zu einer "versiegelten Zeit". Diese Zeitkapsel will sich der Islam bewahren.

These 7: Europa hat sich aus den Fängen eines falsch verstandenen Christentums und der Herrschaft der Kirche befreit, es hat sich durch die Aufklärung emanzipiert. Diese jahrhundertelange Entwicklung fehlt dem Islam. Er ist im Mittelalter stecken geblieben. Wer verlangt, der Islam möge die Aufklärung nachvollziehen, verlangt auch, dass Moslems aufhören, den Koran als Gottes Wort anzusehen.

These 8: Viele Multikulti-Ideologen, die den Islam als Bereicherung sehen, stellen wie bei einem Pawlowschen Reflex die Interessen des eigenen Landes unter jene der Moslems. Siehe Islamgesetz: Sie klagen, die Moslems würden dadurch zu Österreichern zweiter Kategorie. Das neue Islamgesetz macht nicht Moslems zu Menschen zweiter Kategorie, sondern stellt sie den bisher benachteiligten christlichen Kirchen gleich. Den Moslems ist daher ein "Abschied von der Opferrolle“ zu empfehlen. Auch sollte unsere gar nicht so schlechte "Willkommenskultur" durch eine positive Haltung der Immigranten gegenüber dem neuen Land, eine bejahende "Zutrittskultur", ergänzt werden.

These 9: Die Hoffnung auf einen Wandel des Islams ruht auf vor allem auf den Schultern der Frauen, die sich aus den Klauen und Fängen einer mittelalterlichen Macho-Unkultur befreien sollten. Der Machismo des Islams ist im Koran und seinen vielen frauenfeindlichen Passagen begründet. Viele feministisch bewegte Frauen verteidigen einäugig eine Frauen verachtende Ideologie.

These 10: Es geht demokratiepolitisch nicht an, den Islam zu immunisieren und Islamkritik mit der Nazi- und Faschismuskeule zu verfolgen. Dies ist ein Symptom jener Orientierungslosigkeit und tiefen Dekadenz, in der sich Europa befindet. Wenn sich Europa nicht auf seine Wurzeln und Identität besinnt, wird sich die im Gange befindliche Islamisierung beschleunigen, und dann könnte es bald Schluss sein mit der vielgerühmten Toleranz, wie viele Beispiele zeigen. Fazit: Die Wahrheit muss zumutbar sein – auch über den Islam …

Mag. Dr. Theo Faulhaber, Sozial- und Wirtschaftswissenschaftler, Publizist. Jüngst erschienen "Abschied von Europa – Aus Abendland wird Morgenland"

http://kurier.at/meinung/gastkommentare ... 06.366.887

Christel
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Re: Islam bald größte Religionsgemeinschaft in Europa?

Ungelesener Beitrag von Christel » Freitag 29. September 2017, 23:25

Gerd, Du hast meine Frage nicht beantwortet!

Übrigens, ich denke es führt unsere Diskussion nicht weiter, wenn Du bekannte Statements wiederholst und indem Du verallgemeinerst.
Merkst Du nicht den Unterschied?
Ich schrieb:
Christel hat geschrieben:
Mittwoch 27. September 2017, 23:45
Ich selbst habe schon längst eine muslimische Flüchtlingsfamilie in meine Gebete eingeschlossen. Ich möchte, dass sie bleiben können.
Kein Mensch kann unendliche Male neu anfangen, dazu ist unser Leben zu kurz.
Du schlussfolgerst:
Gerdy hat geschrieben:
Donnerstag 28. September 2017, 06:19
Beeindruckend, du betest sogar für die Moslems!
Gerdy hat geschrieben:
Donnerstag 28. September 2017, 06:19
Aber deinen Rat den du gabst ignorierst du:
Das hier ist einfach frech:
Hitler kam nicht an der Macht, weil die Deutschen alle Nazis waren, sondern weil es zugelassen wurde, dass sie die Macht übernehmen.*) (Sie waren salongfähig.)"

Jetzt sind die am Weg zu mehr Einfluss die ihnen ihre RELIGION vorgibt. Diese Religion ist offenbar so richtig, wie deine katholische Kirche. Eine gute Symbiose und sicherlich nächstenlieb.
A) Ich brauche keine Aufklärung über den politischen Islam und Islamisten. Ich differenziere zwischen den verschiedenen Richtungen des Islam!
B) Ich unterscheide sehr wohl zwischen Islam und dem Christentum.
C) Der Österreicher Hiltler agierte über Nationalstolz. Dies gibt es weltweit. In Deutschland gibt es eine rechte Szene, die sich nicht, wie damals 1933 der Angst vor der jüdischen Weltverschwörung bedient, diesmal hat man sich die Muslime ausgesucht.
Und wieder hielten eine Anzahl Deutsche diese Leute für wählbar.
Roth hat geschrieben:
Donnerstag 28. September 2017, 15:42
Und diese Angst vor dem politischen Islam geht gerade auch in Deutschland um. Der Erfolg der AfD ist nicht zuletzt eine Quittung dafür, dass alle anderen Parteien die notwendige Debatte über den politischen Islam nicht hinreichend geführt haben und sie allein den Rechtspopulisten überlassen haben.
Das ist Unsinn und es ist nicht Erwachsenen. – Was soll das, die sind schuld, weil „wir“ falsch gewählt haben. Der mündige Bürger hat genug Möglichkeiten der Information.

Wenn ich einen Fehler sehe, dann dass es weder in Ost- noch in Westdeutschland eine ausreichende Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus gab. – Die Nazis, das waren immer die Anderen. Die einen waren ein antifaschistischer Staat, die Nazis saßen im Westen. Für die Westler, waren es letztlich die Katholiken insbesondere Pius XII. – Schön bequem, mit sich selbst braucht man sich so nicht beschäftigen. Stattdessen kann man sich beruhigt zurücklehnen und sich entrüsten.

So ist die Ideologie des Nationalsozialismus immer noch in der Deutschen Bevölkerung gegenwärtig und es greifen dieselben Verführungsstrategien wie damals. Der Nationalstolz, der Identität und ein "Wir-Gefühl" verleiht. - Man kann Gefühlen auch schwer mit Argumenten begegnen. ... - Ein äußerer "Feind" ist hier immer wieder hilfreich.

Im Übrigen Gerd, auch der militante Atheismus nutzt die Angst vor dem Islam als Strategie. Sie differenzieren genauso wenig wie Du.
Doch den Islam benutzen sie nur als Beispiel für die Schädlichkeit der Religion. Gern werden sie auch Dich zitieren, aber sie werden Dir nie folgen indem sie sagen, das „wahre“ Christentum ist eine Ausnahme. Sie sagen die Religion ist das Übel und muss daher beseitigt werden.

So wissenschaftlich, wie sie sich sonst auch geben, sie werden nie die Evolutionstheorie heranziehen und sagen „Kampf der Arten“, „Kampf innerhalb der Art“, der Mensch ist der Ursprung… - Dann müssten sie sich nämlich mit sich selbst auseinandersetzen…

Sie kämen dann womöglich auf den Gedanken, dass der Mensch Sünder ist und der Barmherzigkeit Gottes und seiner Mitmenschen bedarf….
Die Gnade Gottes, seine unverdiente Güte, verwandelt den Menschen, selbst barmherzig zu sein.
Christentum ist Nachfolge Jesus und hat den Einzelnen im Blick. Letztlich muss man sich entscheiden zwischen Jesus und den Ideologien.
Wer Gutsein, Nächstenliebe ... diskreditiert, der prüfe sich, ob er noch in der Nachfolge Jesu steht.

Gerdy
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Re: Islam bald größte Religionsgemeinschaft in Europa?

Ungelesener Beitrag von Gerdy » Samstag 30. September 2017, 06:21

Allein dieser Abschluss zeigt - gerade bei d i e s e r Thematik - welcher Geist dahinter steckt:
Christel hat geschrieben:
Freitag 29. September 2017, 23:25

Die Gnade Gottes, seine unverdiente Güte, verwandelt den Menschen, selbst barmherzig zu sein.
Christentum ist Nachfolge Jesus und hat den Einzelnen im Blick. Letztlich muss man sich entscheiden zwischen Jesus und den Ideologien.
Wer Gutsein, Nächstenliebe ... diskreditiert, der prüfe sich, ob er noch in der Nachfolge Jesu steht.
Nur über die AfD faseln (die es in Ö nicht gibt), die Nazikeule virtuos schwinden, wahrscheinlich sich mit den Attentätern von 9/11 freuen, die in Deutschland ausgebildet wurden, sowie mit dem Attentäter, der sich in Istanbul inmitten von Touristen in die Luft sprengte, 11 Deutsche tot... Wahrscheinlich freust du dich, dass diese Moslems sich nun im Paradies bei 72 Jungfrauen erfreuen.

Solange wir solche Kollaborateure in unserer Mitte haben, ist genau so Vorsicht geboten, wie es vor 1933 geboten war, aber die Befürworter setzen sich durch. So wie du heute für die Schläfer, die auf ihre Stunde gegen die Ungläubigen nur auf ihre Stunde warten.

Dass die Religion im Standardgebet an Allah gegen Juden und Christen so beten, wie du für die Moslems, zeigt die gleiche Blindheit wie bei den Nazivorläufern...

Unter viele Beispielen nur noch eines vor 2 Monaten:

USA: Imam fordert "Vernichtung aller Juden"

Empörung um Rede
26.07.2017, 06:09

Nach dem Streit mit blutigen Ausschreitungen rund um Metalldetektoren am Tempelberg in Jerusalem gießt nun ein Imam in Kalifornien noch zusätzlich Öl ins Feuer! Ammar Shahin bittet in einer Rede Allah darum, alle Juden zu vernichten und die Al-Aqsa Moschee "vom Dreck der Juden" zu befreien. Diejenigen, die die Moschee geschlossen haben, sollen zerstört werden, hetzt er.

Die Rede, die der Imam in Kalifornien gehalten hatte, sorgt für Empörung in den sozialen Netzwerken. Er bittet Allah, die Al-Aqsa Moschee und das restliche muslimische Land zu unterstützen. Dann wird der Prediger immer radikaler: "Oh Allah, zeig uns den schwarzen Tag, den du ihnen zufügen wirst und die Wunder deines Könnens." Und: "Oh Allah, zähl sie einen nach dem anderen und vernichte sie bis bis auf den Letzten. Verschone keinen einzigen von ihnen."

Ganz so auf Gott verlassen will sich der Imam dabei offenbar nicht. Denn er führt weiter aus: "Oh Allah, lass es durch unsere Hände geschehen. Lass uns einen Teil dazu beitragen." Dann wiederholt er mantraartig: "Lass uns diese in Worten und Taten unterstützen."

Metalldetektoren sorgten für blutige Ausschreitungen

Immer wieder eskaliert die Situation rund um die von Juden und Muslimen gleichermaßen verehrten heiligen Städten. Nach einem tödlichen Anschlag, bei dem am 14. Juli zwei israelische Polizisten getötet worden waren, erhöhte der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu die Sicherheitsmaßnahmen. Er ließ Metalldetektoren aufstellen, was die Palästinenser als Provokation ansahen. Am Freitag führte der Konflikt zu blutigen Unruhen. Die traurige Bilanz: Mehrere tote und Hunderte verletzte Palästinenser. Mittlerweile sind die Metalldetektoren wieder abgebaut. :evil:

Danke Christel, nun kennen wir deine "nächstenliebe" Denkweise gut :arrow:

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Re: Islam bald größte Religionsgemeinschaft in Europa?

Ungelesener Beitrag von Gerdy » Samstag 30. September 2017, 06:46

Gerdy hat geschrieben:
Samstag 30. September 2017, 06:21
Allein dieser Abschluss zeigt - gerade bei d i e s e r Thematik - welcher Geist bei diesen "lieben" Menschen dahinter steckt:
Christel hat geschrieben:
Freitag 29. September 2017, 23:25

Die Gnade Gottes, seine unverdiente Güte, verwandelt den Menschen, selbst barmherzig zu sein.
Christentum ist Nachfolge Jesus und hat den Einzelnen im Blick. Letztlich muss man sich entscheiden zwischen Jesus und den Ideologien.
Wer Gutsein, Nächstenliebe ... diskreditiert, der prüfe sich, ob er noch in der Nachfolge Jesu steht.
Nur über die AfD faseln (die es in Ö nicht gibt), die Nazikeule virtuos schwinden, wahrscheinlich sich mit den Attentätern von 9/11 freuen, die in Deutschland ausgebildet wurden, sowie mit dem Attentäter, der sich in Istanbul inmitten von Touristen in die Luft sprengte, 11 Deutsche tot... Wahrscheinlich freust du dich, dass diese Moslems sich nun im Paradies bei 72 Jungfrauen erfreuen.

Solange wir solche Kollaborateure in unserer Mitte haben, ist genau so Vorsicht geboten, wie es vor 1933 geboten war, aber die Befürworter setzten sich durch. So wie du heute für die Schläfer, die auf ihre Stunde gegen die Ungläubigen nur auf ihre Stunde warten.

Dass die Religion im Standardgebet an Allah g e g e n Juden und Christen so beten, wie du f ü r die Moslems, zeigt die gleiche Blindheit wie bei den Nazivorläufern...

Unter viele Beispielen nur noch eines vor gut 2 Monaten:

USA: Imam fordert "Vernichtung aller Juden"

Empörung um Rede
26.07.2017, 06:09

Nach dem Streit mit blutigen Ausschreitungen rund um Metalldetektoren am Tempelberg in Jerusalem gießt nun ein Imam in Kalifornien noch zusätzlich Öl ins Feuer! Ammar Shahin bittet in einer Rede Allah darum, alle Juden zu vernichten und die Al-Aqsa Moschee "vom Dreck der Juden" zu befreien. Diejenigen, die die Moschee geschlossen haben, sollen zerstört werden, hetzt er.

Die Rede, die der Imam in Kalifornien gehalten hatte, sorgt für Empörung in den sozialen Netzwerken. Er bittet Allah, die Al-Aqsa Moschee und das restliche muslimische Land zu unterstützen. Dann wird der Prediger immer radikaler: "Oh Allah, zeig uns den schwarzen Tag, den du ihnen zufügen wirst und die Wunder deines Könnens." Und: "Oh Allah, zähl sie einen nach dem anderen und vernichte sie bis bis auf den Letzten. Verschone keinen einzigen von ihnen."

Ganz so auf Gott verlassen will sich der Imam dabei offenbar nicht. Denn er führt weiter aus: "Oh Allah, lass es durch unsere Hände geschehen. Lass uns einen Teil dazu beitragen." Dann wiederholt er mantraartig: "Lass uns diese in Worten und Taten unterstützen."

Metalldetektoren sorgten für blutige Ausschreitungen

Immer wieder eskaliert die Situation rund um die von Juden und Muslimen gleichermaßen verehrten heiligen Städten. Nach einem tödlichen Anschlag, bei dem am 14. Juli zwei israelische Polizisten getötet worden waren, erhöhte der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu die Sicherheitsmaßnahmen. Er ließ Metalldetektoren aufstellen, was die Palästinenser als Provokation ansahen. Am Freitag führte der Konflikt zu blutigen Unruhen. Die traurige Bilanz: Mehrere tote und Hunderte verletzte Palästinenser. Mittlerweile sind die Metalldetektoren wieder abgebaut. :evil:
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Re: Islam bald größte Religionsgemeinschaft in Europa?

Ungelesener Beitrag von Gerdy » Samstag 30. September 2017, 06:46

Allein dieser Abschluss zeigt - gerade bei d i e s e r Thematik - welcher Geist bei diesen "lieben" Menschen dahinter steckt:
Christel hat geschrieben:
Freitag 29. September 2017, 23:25

Die Gnade Gottes, seine unverdiente Güte, verwandelt den Menschen, selbst barmherzig zu sein.
Christentum ist Nachfolge Jesus und hat den Einzelnen im Blick. Letztlich muss man sich entscheiden zwischen Jesus und den Ideologien.
Wer Gutsein, Nächstenliebe ... diskreditiert, der prüfe sich, ob er noch in der Nachfolge Jesu steht.
Nur über die AfD faseln (die es in Ö nicht gibt), die Nazikeule virtuos schwingen, wahrscheinlich sich mit den Attentätern von 9/11 freuen, die in Deutschland ausgebildet wurden, sowie mit dem Attentäter, der sich in Istanbul inmitten von Touristen in die Luft sprengte, 11 Deutsche tot... Wahrscheinlich freust du dich, dass diese Moslems sich nun im Paradies bei 72 Jungfrauen erfreuen.

Solange wir solche Kollaborateure in unserer Mitte haben, ist genau so Vorsicht geboten, wie es vor 1933 geboten war, aber die Befürworter setzten sich durch. So wie du heute für die Schläfer, die gegen die Ungläubigen nur auf ihre Stunde warten.

Dass die Religion im Standardgebet an Allah g e g e n Juden und Christen so beten, wie du f ü r die Moslems, zeigt die gleiche Blindheit wie bei den Nazivorläufern...

Unter viele Beispielen nur noch eines vor gut 2 Monaten:

USA: Imam fordert "Vernichtung aller Juden"

Empörung um Rede
26.07.2017, 06:09

Nach dem Streit mit blutigen Ausschreitungen rund um Metalldetektoren am Tempelberg in Jerusalem gießt nun ein Imam in Kalifornien noch zusätzlich Öl ins Feuer! Ammar Shahin bittet in einer Rede Allah darum, alle Juden zu vernichten und die Al-Aqsa Moschee "vom Dreck der Juden" zu befreien. Diejenigen, die die Moschee geschlossen haben, sollen zerstört werden, hetzt er.

Die Rede, die der Imam in Kalifornien gehalten hatte, sorgt für Empörung in den sozialen Netzwerken. Er bittet Allah, die Al-Aqsa Moschee und das restliche muslimische Land zu unterstützen. Dann wird der Prediger immer radikaler: "Oh Allah, zeig uns den schwarzen Tag, den du ihnen zufügen wirst und die Wunder deines Könnens." Und: "Oh Allah, zähl sie einen nach dem anderen und vernichte sie bis bis auf den Letzten. Verschone keinen einzigen von ihnen."

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Metalldetektoren sorgten für blutige Ausschreitungen

Immer wieder eskaliert die Situation rund um die von Juden und Muslimen gleichermaßen verehrten heiligen Städten. Nach einem tödlichen Anschlag, bei dem am 14. Juli zwei israelische Polizisten getötet worden waren, erhöhte der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu die Sicherheitsmaßnahmen. Er ließ Metalldetektoren aufstellen, was die Palästinenser als Provokation ansahen. Am Freitag führte der Konflikt zu blutigen Unruhen. Die traurige Bilanz: Mehrere tote und Hunderte verletzte Palästinenser. Mittlerweile sind die Metalldetektoren wieder abgebaut. :evil:
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Re: Islam bald größte Religionsgemeinschaft in Europa?

Ungelesener Beitrag von Roth » Samstag 30. September 2017, 08:43

Christel schrieb
Im Übrigen Gerd, auch der militante Atheismus nutzt die Angst vor dem Islam als Strategie. Sie differenzieren genauso wenig wie Du.
Doch den Islam benutzen sie nur als Beispiel für die Schädlichkeit der Religion.
Hier kommt der Hass einer Katholikin gegenüber Nichtgläubigen zum Ausdruck. Wo bitte schön gibt es noch militanten Atheismus? Die Zeit des Stalinismus ist vorbei und wir leben nicht in China oder Nordkorea.

Natürlich warnt der Atheismus vor allen religiösen Ideologien ganz besonders aber vor dem Islam.

Eine streng konservative, christlich-nationale Partei wie die AfD, die den Schwangerschaftsabbruch verbieten will und auf die "Leistungen der deutschen Soldaten im 2. Weltkrieg" stolz ist (AfD-Spitzenkandidat Gauland), hätte in Deutschland normalerweise kein Wählerpotential von über 10 Prozent, ja, eigentlich müsste sie damit rechnen, an der 5-Prozent-Hürde zu scheitern. Dass es dazu nicht gekommen ist, hat Ursachen, die auf der Hand liegen, aber in der politischen Debatte nicht hinreichend diskutiert werden.

Ich schrieb bereits:
Ja – Man sollte bei uns in Europa nicht vergessen: Im Unterschied zu anderen Religionen, ist der Islam eine politische Religion. Das ergibt sich zwangsläufig aus deren heiligem Koran.
Und diese Angst vor dem politischen Islam geht gerade auch in Deutschland um. Der Erfolg der AfD ist nicht zuletzt eine Quittung dafür, dass alle anderen Parteien die notwendige Debatte über den politischen Islam nicht hinreichend geführt haben und sie allein den Rechtspopulisten überlassen haben. Nicht ohne Grund trug die wichtigste Broschüre der AfD im Wahlkampf den Titel "Der Islam gehört nicht zu Deutschland". Damit haben sie sogar recht. (Übrigens: Dieser Islam gehört auch nicht in unser Europa)
Durch die Bagatellisierung des Themas "Politischer Islam" sowie die schnelle Gleichsetzung jeglicher Form von Islamkritik mit "Rassismus" oder "Faschismus" wurde erst der Nährboden für die AfD geschaffen.
Das gilt besonders für Menschen im Osten Deutschlands, welche nicht nur mit dem Islam, sondern mit Religionen im Allgemeinen nicht viel anfangen können.
Auch Christel versucht hier wieder die Ursachen der Islam-Kritik in der angeblich unbewältigten NS-Vergangenheit der Deutschen zu sehen. Was für ein Unsinn!
Christel schrieb:
So ist die Ideologie des Nationalsozialismus immer noch in der Deutschen Bevölkerung gegenwärtig und es greifen dieselben Verführungsstrategien wie damals. Der Nationalstolz, der Identität und ein "Wir-Gefühl" verleiht. - Man kann Gefühlen auch schwer mit Argumenten begegnen. ... - Ein äußerer "Feind" ist hier immer wieder hilfreich
Was für eine unsinnige, falsche und erlogene Behauptung! Was für eine Verunglimpfung des deutschen Volkes!

Nationalisten aller Länder haben sich längst zu einer Internationale zusammengeschlossen und die AfD ist nur Teil eines solchen Netzwerkes.

Steve Bannon, der einstige Chef-Stratege von Donald Trump, hat dies einmal als "globale Tea Party-Bewegung" bezeichnet.

Ein wesentliches Element dieser politischen Bewegung ist eine massiv forcierte Identitätspolitik, die religiös-patriotische Werte zur Abgrenzung der eigenen Gruppe gegenüber "den Anderen" nutzt.

Dahinter steckt ein sozialpsychologischer Mechanismus. Wenn Menschen aufgrund einer verfehlten Wirtschafts-, Sozial- und Bildungspolitik den Eindruck haben, als Individuen nicht mehr wahrgenommen zu werden, neigen sie dazu, sich als Mitglieder einer Gruppe zu definieren.

Steve Bannon hat übrigens im Jahr 2014, als er die "globale Tea Party-Bewegung" bei einer Konferenz (bezeichnenderweise im Vatikan!) skizzierte, diese Bewegung nicht nur in christlichen Ländern verortet, sondern auch in Indien, wo eine radikal-hinduistischen Partei
"Bharatiya Janata Party", ebenfalls die die Angst vor "den Muslimen" schürt. Hier ist die größte rechtspopulistische Partei der Welt an der Macht.

Die "Internationale der Nationalisten" tritt in den einzelnen Ländern mit unterschiedlichen konfessionellen Schwerpunkten auf.
• katholisch in Polen, Ungarn und Frankreich;
• protestantisch in den USA, in England und der Schweiz;
• orthodox in Russland, Griechenland und Serbien;
• sunnitisch in der Türkei, in Ägypten und Saudi-Arabien;
• und schiitisch im Iran, im Irak und in Syrien.
In vielen dieser Länder sind religiös-nationalistische Identitätspolitiker an der Macht. In Deutschland sieht dies erfreulicherweise noch immer deutlich anders aus: Obgleich die AfD nahezu die gleiche Strategie anwandte, die Bannon und Trump nutzten, um die Präsidentschaftswahl in den USA zu gewinnen, konnten die Rechtspopulisten in Gesamtdeutschland nicht einmal 13 Prozent der Stimmen auf sich vereinigen, 87 Prozent der Wählerinnen und Wähler blieben davon gänzlich unbeeindruckt. In Ost-Deutschland sah das allerdings anders aus und ich habe das hier begründet.

Christel
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Re: Islam bald größte Religionsgemeinschaft in Europa?

Ungelesener Beitrag von Christel » Sonntag 1. Oktober 2017, 14:22

@ Lieber Gerd,
Ich hatte Dir geantwortet:
Christel hat geschrieben:
Freitag 29. September 2017, 23:25
A) Ich brauche keine Aufklärung über den politischen Islam und Islamisten. Ich differenziere zwischen den verschiedenen Richtungen des Islam!
Hast Du mich nicht verstanden?
Es gibt keine Argumente, die mir unbekannt sind. Es gibt keine Argumente mit denen Du mich überzeugen könntest, auch nicht durch Wiederholung, Fett- und Großschreibung.

Na und das war gar nichts:
Gerdy hat geschrieben:
Samstag 30. September 2017, 06:46
Nur über die AfD faseln (die es in Ö nicht gibt), die Nazikeule virtuos schwingen
A) äußerst Du Dich als Österreicher zur deutschen Politik und
B) ist es wohl egal, wie die Rechten Parteien heißen.

Auch der von Dir angesprochene muslimische Antijudaismus überzeugt mich nicht von Deiner Position. Zwar teile ich Deine Kritik daran, aber ich sehe eben nicht, dass Deine aggressive Art über Muslime herzuziehen besser ist. Wo ist die Alternative zu Beidem?

Oft findet sie sich ganz einfach im normalen Leben, im Zusammenleben, im miteinander auskommen...
Jeder Mensch ist in der Lage sich zu radikalisieren. Die Alternative, die ich sehe, heißt "auf dem Teppich" bleiben. ...

@ Hallo Roth oder soll ich besser schreiben „Manni Öztürk“? :mrgreen:
In Deinen letzte Beitrag sehe ich Schauspielerei, Satire pur.

Übrigens den Ausdruck „militanter Atheismus“ wählte ich extra, um von Nichtgläubigen und vom Atheismus im Allgemeinen zu unterscheiden. Militant ist hier im übertragenen Sinn zu verstehen. In Athesius mit seinem Papierkorb und seiner nicht immer unaggressiven Art, sehe ich einen „militanten Atheisten“.

In „Christlich-national“ sehe ich einen Gegensatz. Man kann zwar christlich und heimatliebend sein…, aber „christlich-national“, was soll das sein? Jesus war Jude und lebte im „Morgenland“.
Als Christ bekenne ich mich zum „Credo in unum Deum“, unsere Kirchensprache ist Latein
Credo in unum Deum, Patrem omnipotentem,
Ich glaube an einen Gott, den Vater, den Allmächtigen
factorem cœli et terrae, visibilium omnium et invisibilium
Schöpfer des Himmels und der Erde, aller Dinge sichtbar und unsichtbar:
Et in unum Dominum, Jesum Christum,
Und in einem Herrn, Jesus Christus,
Mehr: https://en.wikipedia.org/wiki/Credo
PS: https://www.youtube.com/watch?v=6zia0eQYVpQ

Gerdy
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Re: Islam bald größte Religionsgemeinschaft in Europa?

Ungelesener Beitrag von Gerdy » Sonntag 1. Oktober 2017, 17:43

Liebe Christel,

wenn ich dir primär Ansichten von Moslems über ihre Religion herein kopiere, die Teile von den Autoren hervorhebe wo d i e Gefahrenmomente aufzeigen, ich hebe sie absichtlich fett und groß hervor und dann kommt diese Antwort von dir:

"Auch der von Dir angesprochene muslimische Antijudaismus überzeugt mich nicht von Deiner Position. Zwar teile ich Deine Kritik daran, aber ich sehe eben nicht, dass Deine aggressive Art über Muslime herzuziehen besser ist."

Zeigt mir, dass du an den bereits seit 1972 laufend verübten Exzessen der Moslems gegen Andersgläubige als "aggressiv" einstufst, dann ist das Ignoranz oder gar "Agnosie" - darüber mehr hier:

https://www.netdoktor.de/symptome/agnosie/

Vielleicht erkennen andere Mitleser die Gefahren, die von etlichen Teilen Europas (außer katholischen Ländern) gewollt importiert werden.

Guten Abend!
Gerd

Christel
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Re: Islam bald größte Religionsgemeinschaft in Europa?

Ungelesener Beitrag von Christel » Montag 2. Oktober 2017, 11:11

Lieber Gerd,
niemand dürfte der islamistische Terror unbekannt sein. Dies ist eine der Fluchtursachen.

Ein Teil der Flüchtlinge kam gerade deshalb hierher. Ein Flüchtling aus dem Irak zeigte mir Bilder wie er früher dort gut und im Wohlstand mit seiner Familie lebte. Dann kam der IS. Auch die Bilder der Zerstörung zeigte er mir.
Mit Härte und Kälte urteilen

Nähe zeigen: Das ist die Botschaft, die der Papst den Migranten bringt. «Viele kennen euch nicht und haben Angst», sagt er in seiner Ansprache. «Dadurch fühlen sie sich im Recht, zu urteilen und dies mit Härte und Kälte tun zu können. Sie glauben auch, gut zu sehen. Aber das ist nicht so. Man sieht nur gut mit der Nähe, die die Barmherzigkeit schenkt.»
Den anderen als Mitmenschen sehen – das wird Franziskus später auch vor den Bologneser Bürgern auf der Piazza Maggiore anmahnen, wenn er sagt, arbeitslose Jugendliche und Beschäftigte, die in der Krise ihren Job verloren haben, sein nicht nur eine Ziffer in der Statistik.


Hetze in sozialen Netzwerken

Bei den Migranten spricht er noch ein anderes Phänomen an: Hetze in sozialen Netzwerken. Die «schrecklichen Sätze und Beleidigungen via Internet», sie rühren laut Franziskus auch von jenem unbarmherzig-distanzierten Blick. Aber wer den Nächsten ohne Mitleid betrachte, den werde auch Gott ohne Mitleid betrachten, droht er.
Vergangenen Mittwoch hatte er bei seiner Generalaudienz aufgerufen, Flüchtlinge und Migranten «mit offenen Armen» willkommen zu heissen. Das ist in einem Land, das in kaum vier Jahren die Ankunft von rund 600.000 Menschen erlebte, eine steile Forderung. Denjenigen, die Italien schon über seine Möglichkeiten belastet sehen, kommt er in Bologna etwas entgegen: Noch mehr Länder müssten Aufnahmeprogramme schaffen und humanitäre Korridore öffnen, sagt er.
«Kämpfer der Hoffnung» seien die Migranten, ruft Franziskus ihnen zu, und er erinnert auch daran, dass Bologna vor 760 Jahren als erste Stadt Europas seine Sklaven in Freiheit setzte und beide Seiten profitierten. Von seinem Besuch im «Hub», sagt er, nehme er den Gedanken an all die Ängste, Probleme und Ungewissheiten mit, und auch das Bild der vielen Appelle: «Hilf uns, Dokumente zu kriegen». Da jubeln die Menschen, laut und anhaltend. (cic)
Mehr: https://www.kath.ch/newsd/in-bologna-be ... mezentrum/

Dann verrät er dem Prinzen sein Geheimnis: „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“ https://de.wikipedia.org/wiki/Der_kleine_Prinz

Der Mensch sieht, was vor den Augen ist, der Gott aber sieht das Herz. (1.Sam 16,7)

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Re: Islam bald größte Religionsgemeinschaft in Europa?

Ungelesener Beitrag von Gerdy » Montag 2. Oktober 2017, 11:57

Christel hat geschrieben:
Montag 2. Oktober 2017, 11:11
Lieber Gerd,
niemand dürfte der islamistische Terror unbekannt sein. Dies ist eine der Fluchtursachen.

Ein Teil der Flüchtlinge kam gerade deshalb hierher. Ein Flüchtling aus dem Irak zeigte mir Bilder wie er früher dort gut und im Wohlstand mit seiner Familie lebte. Dann kam der IS. Auch die Bilder der Zerstörung zeigte er mir.

Der Mensch sieht, was vor den Augen ist, der Gott aber sieht das Herz. (1.Sam 16,7)
Dann t u was Christel, nicht nur für die Flüchtlinge die sich einen Schlepper leisten können, sondern auch für die MILLIONEN die dort festsitzen. Hole sie am besten ab :P
Deren Antipathie gegen (ungläubige) Juden und Christen verlieren sie durch deine Erziehung? Wenn ja, würdest du den Nobelpreis verdienen.

Aber Wirklichkeit: Islamisten schießen mit dem Ruf "allah akbar!" in die Menge, oder stechen auf Frauen tödlich ein (gestern) - ich weiß, das ist weiiiit weg von dir...

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Re: Islam bald größte Religionsgemeinschaft in Europa?

Ungelesener Beitrag von Roth » Montag 2. Oktober 2017, 16:21

Christel schrieb
@ Hallo Roth oder soll ich besser schreiben „Manni Öztürk“?
Du kannst von mir auch „Heiliger Bimbam“ oder „Heiliger Strohsack“ schreiben.

Was du in meinem letzten Beitrag, dich vorsätzlich dumm stellend, siehst, oder zu sehen meinst, ist ebenfalls ziemlich uninteressant. Andere Mitleser werden das schon anders sehen.

Wenn es um nichtbiblische, also weltliche Angelegenheiten wie z. Bsp. die Masseneinwanderung von Muslimen in unseren europäischen Kulturraum geht, solltest du dich am besten der Stimme enthalten um dich nicht ganz lächerlich zu machen.

Schreibe über deinen heiligen Religionsgründer Paulus. Da kannst du nichts falsch machen denn es interessiert eh keinen mehr.

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Re: Islam bald größte Religionsgemeinschaft in Europa?

Ungelesener Beitrag von Gerdy » Dienstag 3. Oktober 2017, 06:38

Heutiger Leitartikel im "Kurier", die Ursachen:

Intolerante Gegenwelt
Schade, dass die neue Moschee-Studie nicht zu einem "unverdächtigeren" Zeitpunkt veröffentlicht wurde.

Martina Salomon 03.10.2017, 06:00

Prinzipiell sind Studien, die knapp vor Wahlen präsentiert werden, mit Vorsicht zu genießen. Jene über die Moscheen sollte man dennoch ernst nehmen. Ihr Inhalt ist brisant – wenn auch kaum überraschend: In 6 von 16 untersuchten Moscheen finde eine Abwertung der westlichen Gesellschaft statt, der Koran stehe über den Gesetzen, so die Autoren. Moscheen, in denen auf Deutsch gepredigt wird, seien die Ausnahme, außerdem herrsche strikte Geschlechtertrennung. Dazu passt, dass das Kultusamt kürzlich bis zu 60 islamische Imame fand, die vom Ausland finanziert werden, was mittlerweile (richtigerweise) verboten ist.

Man darf beunruhigt sein, dass sich da eine Gesellschaft in der Gesellschaft bildet. Ja, es gibt sie natürlich auch: die weltläufigen, gebildeten und bildungswilligen Muslime, die die Vorteile der freien westlichen Gesellschaft zu schätzen wissen. Und dann gibt es jene, die sich in ihrer eigenen Welt abkapseln. Die "Mehrheitsgesellschaft" (welch seltsamer Begriff) mit ihrer unendlichen Toleranz sorgt für Geschlechtertrennung im Turnunterricht, verbannt Schweinefleisch aus öffentlichen Kantinen und hat Verständnis für Bürger, die selbst nach 20 Jahren in Österreich einen Dolmetsch oder ihre Kinder als Übersetzer brauchen. Man kann nur hoffen, dass sich wenigstens diese Kinder emanzipieren und integrieren. Das funktioniert umso schlechter, je größer die eigene ethnische Community und je stärker der Einfluss radikaler Moscheen und "Kulturvereine" ist.

Ja, die intellektuelle Elite unseres schönen Landes rümpft gern die Nase über Gesetze wie das Verhüllungsverbot und schickt Demonstranten mit Clownsmasken. Aber wenn wir uns gegen illiberale Tendenzen nicht zur Wehr setzen, könnten wir uns schnell in einer Gesellschaft wiederfinden, die manche von uns (Frauen oder Homosexuelle zum Beispiel) gar nicht mehr lustig finden.

(kurier) Erstellt am 03.10.2017, 06:00

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Re: Islam bald größte Religionsgemeinschaft in Europa?

Ungelesener Beitrag von Roth » Donnerstag 5. Oktober 2017, 14:41

Es gibt noch Hoffnung:
Am 28. Februar 2007 wurde der „Zentralrat der Ex-Muslime“ mit seiner Kampagne „Wir haben abgeschworen“ im Haus der Bundespressekonferenz in Berlin vorgestellt. Wenige Wochen später folgte in Großbritannien die Gründung des „Council of Ex-Muslims“. Es war der Beginn einer internationalen Bewegung, die die Welt verändert hat und sie weiter verändern wird. Zur Feier des 10-jährigen Bestehens der Ex-Muslime findet am 17. November ein Festakt mit vielen internationalen Gästen in Köln statt.
Mehr dazu unter:
https://www.giordano-bruno-stiftung.de/

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Re: Islam bald größte Religionsgemeinschaft in Europa?

Ungelesener Beitrag von Christel » Donnerstag 5. Oktober 2017, 20:49

Gerdy hat geschrieben:
Montag 2. Oktober 2017, 11:57
Deren Antipathie gegen (ungläubige) Juden und Christen verlieren sie durch deine Erziehung? Wenn ja, würdest du den Nobelpreis verdienen.
Es gibt Muslime ohne "Antipathie gegen (ungläubige) Juden und Christen".

Aber weshalb kritisierst Du die Antipathie anderer Menschen?
Willst Du nicht Deine eigene Antipathie kritisieren? Deine Antipathie gegen Muslime ist offensichtlich.

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