Die Bibel der Atheisten

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Filinchen
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Die Bibel der Atheisten

Ungelesener Beitrag von Filinchen » Donnerstag 1. März 2018, 16:40

Hallo,
ich habe gerade „Die Bibel der Atheisten“ in der Hand und lese sehr interessiert darin.

Aus dem Vorwort:

Die »Bibel der Atheisten« (180 Seiten) ist eine Sammlung von Zitaten berühmter Atheisten von Xenophanes über Sigmund Freud bis hin zu Woody Allen. Aus mehreren hundert Zitaten der letzten 3000 Jahre wurden ausschließlich Zitate ausgewählt, die sich durch Originalität, Prägnanz und Relevanz des Zitaturhebers aufdrängten. Die chronologische Anordnung soll einen Überblick über die Entwicklung des Atheismus in den verschiedenen Jahrhunderten und Epochen ermöglichen.

Während vor zweitausend Jahren Reflektionen über Atheismus eher Philosophen vorbehalten waren, begannen im Spätmittelalter Weltumsegler wie Magellan oder Wissenschaftler wie Galileo Galilei aufgrund ihrer astronomischen Beobachtungen die Behauptungen der Kirche in Frage zu stellen. Nach den Aufklärern des 18. Jahrhunderts, die Vernunft und Wissen dem Glauben entgegensetzten, folgten später Betrachtungen aus psychiatrischer Sicht. Mittlerweile hat die Diskussion die Forschungslabors der Neurologen erreicht.

http://www.cueni.ch/buecher/godless-sun ... atheisten/
Das Christentum ist eine Kopie des wesentlich älteren Mithras-Kultes, die Figur Jesus ist ein Plagiat. Jesus hat keinen einzigen Satz hinterlassen, während seine schreibenden Zeitgenossen ganze Bibliotheken damit füllten. Jesus ist eine literarische Figur wie Hamlet oder Odysseus. Das erste Evangelium wurde verfasst von Schriftstellern die Jesus nie gekannt haben.

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Re: Die Bibel der Atheisten

Ungelesener Beitrag von Filinchen » Samstag 3. März 2018, 20:06

Albert Einstein
(1879 - 1955)


„Das Wort Gottes ist für mich nichts als Ausdruck und Produkt menschlicher Schwächen, die Bibel eine Sammlung ehrwürdiger , aber doch primitiver Legenden“

„Einen Gott, der die Objekte seines Schasffens belohnt und bestraft, der überhaupt einen Willen hat nach Art desjenigen, den wir an uns selbst erleben, kann ich mir nicht einbilden. Auch ein Individuum, dass seinen körperlichen Tod überdauert, mag und kann ich mir nicht einbilden.“


Albert Einstein war ein theoretischer Physiker. Seine Forschungen zur Struktur der Materie, Raum und Zeit sowie dem Wesen der Gravitation veränderten maßgeblich das physikalische Weltbild.
Nobelpreisträger Albert Einstein diente gläubigen Christen jahrzehntelang als Beweis, dass selbst die intelligentesten der Menschen der Welt an einen Gott glauben. Doch 1954, ein Jahr vor seinem Tod, schrieb Einstein in einem Brief an den Philosophen Erich Gutkind: „Das Wort Gottes ist für mich nichts als Ausdruck und Produkt menschlicher Schwächen, die Bibel eine Sammlung ehrwürdiger , aber doch primitiver Legenden“, Religion sei eine „Inkarnation primitiven Aberglaubens“.
Sein Bekenntnis zum Atheismus wurde 2008 bei Bloomsbury für 207.600 Pfund versteigert und am 18. Oktober 2012 für 3 Millionen und 100 Dollar weiterverkauft.
Das Christentum ist eine Kopie des wesentlich älteren Mithras-Kultes, die Figur Jesus ist ein Plagiat. Jesus hat keinen einzigen Satz hinterlassen, während seine schreibenden Zeitgenossen ganze Bibliotheken damit füllten. Jesus ist eine literarische Figur wie Hamlet oder Odysseus. Das erste Evangelium wurde verfasst von Schriftstellern die Jesus nie gekannt haben.

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Re: Die Bibel der Atheisten

Ungelesener Beitrag von Christel » Samstag 3. März 2018, 20:41

Hallo Filinchen,
hältst Du Albert Einstein für einen Atheisten?
„Ich glaube, dass auch unsere Fehler und Irrtümer nicht vergeblich sind, und dass es Gott nicht schwerer ist mit ihnen fertig zu werden, als mit unseren vermeintlichen Guttaten.“ Dietrich Bonhoeffer (Widerstand und Ergebung)

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Re: Die Bibel der Atheisten

Ungelesener Beitrag von Filinchen » Sonntag 4. März 2018, 10:54

Ja, seine Aussagen sind eindeutig.
Das Christentum ist eine Kopie des wesentlich älteren Mithras-Kultes, die Figur Jesus ist ein Plagiat. Jesus hat keinen einzigen Satz hinterlassen, während seine schreibenden Zeitgenossen ganze Bibliotheken damit füllten. Jesus ist eine literarische Figur wie Hamlet oder Odysseus. Das erste Evangelium wurde verfasst von Schriftstellern die Jesus nie gekannt haben.

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Re: Die Bibel der Atheisten

Ungelesener Beitrag von Filinchen » Sonntag 4. März 2018, 11:13

Stephen Hawking (*1942)


„Die Religion ist ein Märchen für diejenigen, die sich vor der Dunkelheit fürchten.“

„Religion beruht auf Autorität - Wissenschaft auf Beobachtung und Vernunft“

„Weil es die Gesetze der Schwerkraft gibt, hat sich das Universum aus dem Nichts selbst erschaffen.“



Stephen Hawking ist ein britischer theoretischer Physiker und Astrophysiker. Von 1979 bis 2009 war er Inhaber des renommierten Lucasischen Lehrstuhls für Mathematik an der Universität Cambridge. Stephen Hawking lieferte bedeutende Arbeiten zur Kosmologie, der Allgemeinen Relativitätstheorie und der Physik der Schwarzen Löcher. Seine populärwissenschaftlichen Bücher über moderne Physik wurden internationale Bestseller.

(Bibel der Atheisten, S. 163)
Das Christentum ist eine Kopie des wesentlich älteren Mithras-Kultes, die Figur Jesus ist ein Plagiat. Jesus hat keinen einzigen Satz hinterlassen, während seine schreibenden Zeitgenossen ganze Bibliotheken damit füllten. Jesus ist eine literarische Figur wie Hamlet oder Odysseus. Das erste Evangelium wurde verfasst von Schriftstellern die Jesus nie gekannt haben.

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Re: Die Bibel der Atheisten

Ungelesener Beitrag von Christel » Sonntag 4. März 2018, 14:33

Filinchen hat geschrieben:
Sonntag 4. März 2018, 10:54
Ja, seine Aussagen sind eindeutig.
Eindeutig? Einstein führte so oft Gott im Mund, dass er sich gerade nicht durch Eindeutigkeit auszeichnete.

Dein Zitat belegt lediglich, dass sich Einstein gegen bestimmte Gottesvorstellungen wendete, gegen die Bibel, Judentum und Christentum. Aber die Welt besteht nun mal nicht nur aus Christen und Atheisten. - Einstein teilt seine Ablehnung der Bibel… mit allen Deisten.
(Als Deismus „bezeichnet man den Glauben an einen Gott aus Verstandesgründen“… „Im engeren Sinne sind Deisten diejenigen, die das Göttliche als ‚Ursprung alles Seienden‘ annehmen“ und die Offenbarung Gottes … ablehnen.)

Ich denke nicht, dass Albert Einstein ein Atheist war. (Das hat er übrigens auch niemals behauptet.) Von Einstein stammt auch dies und ohnedem ist Einstein nicht zu verstehen:
"Wissenschaft ohne Religion ist lahm, Religion ohne Wissenschaft blind." Diese Äußerung des Physikers Albert Einstein (1879 bis 1955) trifft die zentrale Aussage des vorliegenden Buches: Einstein war in seiner Forschung maßgeblich durch den Glauben an einen sich in der Natur offenbarenden Gott motiviert. http://www.spektrum.de/magazin/einstein ... ion/823427
Filinchen, wenn Du sagst Stephen Hawking ist ein Atheist, da stimme ich Dir sofort zu. Aber Stephen Hawking ist auch nicht Albert Einstein. :wink:

PS:
Für Einstein war das Verhältnis von Religion und Wissenschaft noch mehr: eine gegenseitige Abhängigkeit und ein wechselseitiges Befruchten.

Sein religiös begründetes Festhalten am Determinismus hinderte ihn, die Quantentheorie mit ihren statistischen Aussagen zu akzeptieren; sein Ausspruch "Gott würfelt nicht" ist sprichwörtlich geworden. Wird also Wissenschaft durch Religion lahm? Keineswegs. Denn gerade Einsteins Einwände haben die Quantenphysiker immer wieder zum Nachdenken gezwungen und dadurch die Kopenhagener Deutung der Quantentheorie vorangetrieben.
http://www.spektrum.de/magazin/einstein ... ion/823427
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Re: Die Bibel der Atheisten

Ungelesener Beitrag von Filinchen » Sonntag 4. März 2018, 15:48

„Primitiver Aberglaube“: Einstein über Religion

Ein bislang unveröffentlichter Brief von Albert Einstein beendet die Debatte über seine religiösen Ansichten.

„Wissenschaft ohne Religion ist lahm, Religion ohne Wissenschaft ist blind.“

Das sagte Albert Einstein und sein berühmter Aphorismus war seitdem Quelle endloser Debatten zwischen Gläubigen und Ungläubigen, die den größten Wissenschaftler des 20. Jahrhunderts zu sich zählen wollen.

Ein wenig bekannter Brief von ihm könnte jedoch dabei helfen, den Streit zu beenden – oder zumindest könnte er eine weitere Kontroverse über seine Ansichten auslösen.

Der Brief, der sich über 50 Jahre lang in einer Privatsammlung befand, soll diese Woche in London versteigert werden. Er lässt keinen Zweifel daran, dass der theoretische Physiker kein Unterstützer religiöser Glaubenssysteme war, die er für „kindischen Aberglauben“ hielt.

Einstein schrieb den Brief am 3. Januar 1954 an den Philosophen Eric Gutkind, der ihm eine Kopie seines Buches Entscheide dich für das Leben: Der biblische Aufruf zur Revolte geschickt hatte. Der Brief wurde ein Jahr später öffentlich zum Verkauf angeboten und befindet sich seitdem in Privatbesitz.

In dem Brief sagt er:

„Das Wort Gott ist für mich nichts als Ausdruck und Produkt menschlicher Schwächen, die Bibel eine Sammlung ehrwürdiger aber reichlich primitiver Legenden. Keine noch so feinsinnige Auslegung kann (für mich) etwas daran ändern.“

Einstein, der Jude war und der ein Angebot ablehnte, das Amt des zweiten israelischen Präsidenten zu bekleiden, lehnte auch die Idee ab, dass die Juden Gottes außerwähltes Volk seien.

„Für mich ist die unverfälschte jüdische Religion wie alle anderen Religionen eine Incarnation des primitiven Aberglaubens. Und das jüdische Volk, zu dem ich gerne gehöre und mit dessen Mentalität ich tief verwachsen bin, hat für mich doch keine andersartige Dignität als alle anderen Völker. Soweit meine Erfahrung reicht ist es auch um nichts besser als andere menschliche Gruppen wenn es auch durch Mangel an Macht gegen die schlimmsten Auswüchse gesichert ist. Sonst kann ich nichts 'Auserwähltes' an ihm wahrnehmen.“

Der Brief wird bei den Bloomsbury Auktionen in Mayfair am Donnerstag versteigert werden und man rechnet mit bis zu 8000 Pfund. Dieser handgeschriebene, deutsche Beitrag ist nicht im Quellenmaterial des maßgeblichen akademischen Textes zum Thema gelistet, in Max Jammers Buch „Einstein und die Religion“.
Einer der führenden Einstein-Experten des Landes, John Brooke von der Oxford Universität, räumte ein, noch niemals davon gehört zu haben.

Einstein ist am bekanntesten für seine Relativitätstheorien und die berühmte Gleichung E=mc², welche das Verhältnis von Masse und Energie beschreibt, aber seine Ansichten über die Religion waren lange Zeit umstritten. Seine Eltern waren nicht religiös, aber er besuchte eine katholische Grundschule und erhielt zur gleichen Zeit Privatunterricht im Judaismus. Dies war der Ansporn für das, was er später als sein „religiöses Jugendparadies“ bezeichnete, während dessen er religiöse Regeln einhielt, wie etwa kein Schweinefleisch zu essen. Es blieb jedoch nicht lange so und im Alter von zwölf Jahren hinterfragte er den Wahrheitsgehalt vieler Bibelgeschichten.
„Die Folge war eine geradezu fanatische Orgie des freien Denkens, die sich mit dem Eindruck vermischte, dass die Jugend durch den Staat mit Lügen verblendet wird; es war ein vernichtender Eindruck“, schrieb er später.
In seinen späteren Jahren sprach er von einem „kosmischen, religiösen Gefühl“, das seine wissenschaftliche Arbeit durchdrang und stützte. 1954, ein Jahr vor seinem Tod, sagte er, er möchte „das Universum als einziges kosmisches Ganzes erfahren“. Er gebrauchte auch gerne religiöse Ausschmückungen wie seine Erklärung von 1926, „Gott würfelt nicht“, als er Bezug nahm auf den Zufall, den die Quantentheorie ins Spiel brachte.

Ergänzung des Übersetzers: Die letzten Absätze dieser Meldung vom Guardian erspare ich den Lesern, weil sie nicht sehr zur Klärung von Einsteins Position beiträgt. Stattdessen noch ein weiteres Zitat des Physikers, das seine Meinung angemessen verdeutlicht:

„Es war natürlich eine Lüge, was Sie über meine religiösen Überzeugungen gelesen haben, eine Lüge, die systematisch wiederholt wird. Ich glaube nicht an einen persönlichen Gott und ich habe dies niemals geleugnet, sondern habe es deutlich ausgesprochen. Falls es in mir etwas gibt, das man religiös nennen könnte, so ist es eine unbegrenzete Bewunderung der Struktur der Welt, so weit sie unsere Wissenschaft enthüllen kann.“

Albert Einstein in einem Brief vom 24. März 1954, von Albert Einstein: The Human Side. Hrsg. von Helen Dukas und Banesh Hoffman. Princton, New Jersey 1981, S. 43. Eigene Übersetzung.
https://hpd.de/node/4584
Das Christentum ist eine Kopie des wesentlich älteren Mithras-Kultes, die Figur Jesus ist ein Plagiat. Jesus hat keinen einzigen Satz hinterlassen, während seine schreibenden Zeitgenossen ganze Bibliotheken damit füllten. Jesus ist eine literarische Figur wie Hamlet oder Odysseus. Das erste Evangelium wurde verfasst von Schriftstellern die Jesus nie gekannt haben.

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Re: Die Bibel der Atheisten

Ungelesener Beitrag von Filinchen » Sonntag 4. März 2018, 16:11

Ludwig Feuerbach

(1804 – 1872)



„Der Mensch schuf Gott nach seinem Bilde. Gott ist der Spiegel des Menschen.“

„Der Religion ist nur das Heilige wahr, der Philosophie nur das Wahre heilig.“

„Der Ursprung, ja das eigentliche Wesen der Religion ist der Wunsch. Hätte der Mensch keine Wünsche, hätte er auch keine Götter.“



Ludwig Andreas Feuerbach war ein deutscher Philosoph und Anthropologe.

(Bibel der Atheisten S. 91)
Das Christentum ist eine Kopie des wesentlich älteren Mithras-Kultes, die Figur Jesus ist ein Plagiat. Jesus hat keinen einzigen Satz hinterlassen, während seine schreibenden Zeitgenossen ganze Bibliotheken damit füllten. Jesus ist eine literarische Figur wie Hamlet oder Odysseus. Das erste Evangelium wurde verfasst von Schriftstellern die Jesus nie gekannt haben.

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Re: Die Bibel der Atheisten

Ungelesener Beitrag von Holuwir » Sonntag 4. März 2018, 19:00

Christel hat geschrieben:
Sonntag 4. März 2018, 14:33
Einstein führte so oft Gott im Mund, dass er sich gerade nicht durch Eindeutigkeit auszeichnete.
Die Häufigkeit mit der jemand einen Begriff verwendet, sagt nichts darüber aus, wie er ihn definiert. Im Gegenteil, je häufiger ihn jemand verwendet, desto klarer und damit eindeutiger wird i. d. R., was er damit meint.
Christel hat geschrieben:Dein Zitat belegt lediglich, dass sich Einstein gegen bestimmte Gottesvorstellungen wendete, gegen die Bibel, Judentum und Christentum.
Worin besteht deiner Meinung nach der Unterschied zwischen der Gottesvorstellung Einsteins, der der Bibel, des Judentums und Christentums und der, die abzulehnen gemeinhin einen Atheisten ausmacht?
Christel hat geschrieben:Aber die Welt besteht nun mal nicht nur aus Christen und Atheisten.
Wäre deiner Ansicht nach eine Einordnung in Gläubige und Ungläubige sinnvoll?
Achte auf Menschen, die die Wahrheit suchen, hüte dich vor denen, die sie gefunden haben. (Unbekannter Verfasser)

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Re: Die Bibel der Atheisten

Ungelesener Beitrag von Ga-chen » Montag 5. März 2018, 04:17

Zitat
„Weil es die Gesetze der Schwerkraft gibt, hat sich das Universum aus dem Nichts selbst erschaffen.“
.....

Seltsam, dass es die Schwerkraft gibt....einfach so da....aus dem Nichts.... 😁
Liebe Grüße von Ga-chen

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Re: Die Bibel der Atheisten

Ungelesener Beitrag von Filinchen » Montag 5. März 2018, 09:27

Arthur Schopenhauer

(1788 – 1860)


„Wenn die Welt erst ehrlich genug sein wird, um Kindern vor dem 15. Jahre keinen Religionsunterricht zu erteilen, dann wird etwas von ihr zu hoffen sein.“

„Die Religion ist eine Krücke für schlechte Staatsverfassungen.“

„Religion ist die Metaphysik des Volkes.“

„Glauben und Wissen verhalten sich wie zwei Schalen einer Waage: In dem Maße, als die eine steigt, sinkt die andere.“


Arthur Schopenhauer war ein deutscher Philosoph, Autor und Hochschullehrer. Schopenhauer entwarf eine Lehre, die gleichermaßen Erkenntnistheorie, Metaphysik, Ästhetik und Ethik umfasst.

(Die Bibel der Atheisten S.87)
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Re: Die Bibel der Atheisten

Ungelesener Beitrag von Christel » Montag 5. März 2018, 20:47

Es ist falsch Albert Einstein christlich zu vereinnahmen. Das mache ich nicht!
Es ist aber ebenso falsch Einstein atheistisch zu vereinnahmen!

Dieser Definition stimme ich nicht zu, denn nicht nur Juden und Christen glauben an Gott (Götter):
Holuwir hat geschrieben:
Sonntag 4. März 2018, 19:00
Worin besteht deiner Meinung nach der Unterschied zwischen der Gottesvorstellung Einsteins, der der Bibel, des Judentums und Christentums und der, die abzulehnen gemeinhin einen Atheisten ausmacht?
Ein Atheist ist für mich jemand, der jeglichen Gottesglauben ablehnt, ob theistisch, deistisch, pantheistisch, heidnisch oder sonst wie. Auch ein Agnostiker ist für mich kein Atheist.

Albert Einstein:
Die religiösen Genies aller Zeiten waren durch diese kosmische Religiosität ausgezeichnet, die keine Dogmen und keinen Gott kennt, der nach dem Bild des Menschen gedacht wäre.
https://gedankenfrei.files.wordpress.co ... nstein.pdf
Es ging Einstein also nicht um die Frage, „Gibt es Gott?“, sondern um die Frage „Wie ist Gott?“. Einsteins „Kosmische Religiösität“ trägt pantheistische Züge. Er beruft sich ja auch auf den Pantheisten Baruch de Spinoza.

Im Übrigen, bezweifle ich, dass Einstein das jüdische oder christliche Gottesbild richtig erfasst hat. Beide Religionen verwenden zwar Bilder wie „Vater“… , aber bereits das Judentum stellt den Unterschied zwischen Gott und Mensch, Gott und Schöpfung klar heraus… , daher soll man sich von Gott auch kein Bild anfertigen, Gott ist unsichtbar…
Das Christentum baut darauf auf und hat seinerseits ein philosophisches Gottesbild entwickelt, in der keine „natürlichen Personen“ vorkommen. Der Fehler der Kritiker der Trinität besteht meist darin, dass sie „natürliche Personen“ einsetzen, damit wird ihre Kritik irrelevant, da sie unzutreffend ist.

Da wir hier im Forum bereits mehrfach ausführlich über die Religion Albert Einsteins diskutierten, halte ich eine Neuauflage nicht für notwendig.
In diesem Dokument ist Einsteins Weltbild und seine„Kosmische Religiösität“ beschrieben:
https://gedankenfrei.files.wordpress.co ... nstein.pdf

Lassen wir Filinchen das Thema, ich bin gespannt, was noch kommt. :)
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Re: Die Bibel der Atheisten

Ungelesener Beitrag von Filinchen » Dienstag 6. März 2018, 09:05

Adolf Holl

(*1930)

Je religiöser ein Mensch, desto mehr glaubt er; je mehr er glaubt, desto weniger denkt er, je weniger er denkt, desto dümmer ist er; je dümmer er ist, desto leichter kann er beherrscht werden. Das gilt für Sektenmitglieder ebenso wie für die Anhänger der großen Weltreligionen mit gewalttätig intolerantem „Wahrheits“-Anspruch. Dagegen hilft auf Dauer nur Aufklärung.“


Adolf Holl ist ein von der katholischen Kirche suspendierter Priester, Theologe, Publizist und Religionssoziologe.

(Bibel der Atheisten S. 153)
Das Christentum ist eine Kopie des wesentlich älteren Mithras-Kultes, die Figur Jesus ist ein Plagiat. Jesus hat keinen einzigen Satz hinterlassen, während seine schreibenden Zeitgenossen ganze Bibliotheken damit füllten. Jesus ist eine literarische Figur wie Hamlet oder Odysseus. Das erste Evangelium wurde verfasst von Schriftstellern die Jesus nie gekannt haben.

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Re: Die Bibel der Atheisten

Ungelesener Beitrag von Ga-chen » Dienstag 6. März 2018, 19:32

Filinchen hat geschrieben:
Dienstag 6. März 2018, 09:05
Adolf Holl

(*1930)

Je religiöser ein Mensch, desto mehr glaubt er; je mehr er glaubt, desto weniger denkt er, je weniger er denkt, desto dümmer ist er; je dümmer er ist, desto leichter kann er beherrscht werden. Das gilt für Sektenmitglieder ebenso wie für die Anhänger der großen Weltreligionen mit gewalttätig intolerantem „Wahrheits“-Anspruch. Dagegen hilft auf Dauer nur Aufklärung.“


Adolf Holl ist ein von der katholischen Kirche suspendierter Priester, Theologe, Publizist und Religionssoziologe.

(Bibel der Atheisten S. 153)
Das mag seine persönliche Meinung sein, ich dagegen halte es für totalen Unsinn! Und ändere es um: Je mehr Erfahrungen jemand mit Gott macht, umso mehr glaubt und vertraut er ihm. Je mehr er Gott kennen lernt, umso mehr denkt er über Gott und die Welt nach, weil seine Herrlichkeit offenbar wird! Je mehr er nachdenkt und erkennt, umso klüger und weiser wird er und umso mehr liebt er Gott, sich selber und seinen Nächsten! 😊

Je mehr aber Jemand auf religiöse Führer hört, anstatt eine persönliche Beziehung zu seinem Schöpfer zu haben und selber zu prüfen, umso eher glaube ich, dass es mit der Verdummung stimmen könnte!

Es liegt also in der freien Entscheidung eines jeden selber....

"Wen der Sohn frei macht, der ist wirklich frei!" 😊😃😁

Welche "Aufklärung" hilft da also?"

....den Vater und den Sohn zu "erkennen", wie sie wirklich sind....und nicht vom Hörensagen!
Was sagte Hiob, als er Gott 'erkannte'?
"Ich weiß, dass mein Erlöser lebt"

Was ist mein Bekenntnis, nachdem ich Gott erkannte....oder besser 'von ihm erkannt bin' (Bibelstelle?)
"Ich weiß, dass mein Erlöser lebt" 😊😃😁👍
Liebe Grüße von Ga-chen

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Re: Die Bibel der Atheisten

Ungelesener Beitrag von Filinchen » Mittwoch 7. März 2018, 09:43

Claire Goll

(1891 – 1977)


„Gott ist die aufs Lächerlichste vermenschlichte Erfindung der ganzen Menschheit. In den Jahrmilliarden, die unsere Erde alt ist, soll sich Gott erst vor 4000 Jahren den Juden und vor knapp 2000 Jahren den Christen offenbart haben, mit deutlicher Bevorzugung der weißen Rasse und Vernachlässigung der Schwarzen, der Gelben und der Rothäute? Auf solche Märchen kann ich mühelos verzichten.“


Claire Goll war eine deutsch-französische Schriftstellerin und Journalistin und die Ehefrau des Dichters Yvan Goll.


(Bibel der Atheisten S.121)
Das Christentum ist eine Kopie des wesentlich älteren Mithras-Kultes, die Figur Jesus ist ein Plagiat. Jesus hat keinen einzigen Satz hinterlassen, während seine schreibenden Zeitgenossen ganze Bibliotheken damit füllten. Jesus ist eine literarische Figur wie Hamlet oder Odysseus. Das erste Evangelium wurde verfasst von Schriftstellern die Jesus nie gekannt haben.

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