Die Bibel der Atheisten

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Christel
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Re: Die Bibel der Atheisten

Ungelesener Beitrag von Christel » Mittwoch 7. März 2018, 20:17

Hallo Filinchen, Hallo Ga-chen,

ich habe einen aktuellen Artikel (vom 05.03.2018) gefunden, in dem Adolf Holl nach dem Zitat gefragt wird:
"Je religiöser ein Mensch, desto mehr glaubt er; je mehr er glaubt, desto weniger denkt er; je weniger er denkt, desto dümmer ist er; je dümmer er ist, desto leichter kann er beherrscht werden. Das gilt für Sektenmitglieder ebenso wie für die Anhänger der großen Weltreligionen mit gewalttätig intolerantem 'Wahrheits-'Anspruch. Dagegen hilft, auf Dauer, nur Aufklärung."

Autor: "Ja, Sie kennen es. Ich muss es Ihnen jetzt nicht ganz ..."
Holl: "Ich kenne das Zitat. Es amüsiert mich, weil ich ziemlich sicher bin, dass es nicht von mir ist."
Autor: "Das wollte ich Sie fragen."
Holl: "Aber es ist mir, es ist - ich könnte es auch geschrieben haben."
http://www.deutschlandfunk.de/katholisc ... _id=410739

Aus der Katholischen Kirche ist Adolf Holl nie Kirche ausgetreten:
Adolf Holl:
"Ich habe vielleicht ein einziges Mal in einem Augenblick des Ärgers und der Schwäche daran gedacht, aus der Kirche auszutreten, habe das aber für einen Blödsinn gehalten, weil diese Kirche etwas so Starkes ist oder Gefühlsbeladenes ist, dass es ein Fehler gewesen wäre, dieser Mächtigen den Rücken zu kehren."
http://www.deutschlandfunk.de/katholisc ... _id=410739
Auch seine Religiosität hat Adolf Holl nicht aufgegeben. Mit zunehmendem Alter habe er sich der christlichen Mystik zugewandt, der Kontemplation. Holl sucht die Gegenwart Gottes. Schon eines seiner ersten Bücher nannte er "Mystik für Anfänger".
"Das heißt also, bevor ich mich schlafen lege, versuche ich diese Kunst - ich nenne es hier ausdrücklich Kunst - sich in die Gegenwart Gottes zu versetzen, zu üben."
http://www.deutschlandfunk.de/katholisc ... bellische-
priester.886.de.html?dram:article_id=410739
Weshalb steht ein Katholik, der an der Religion festhält in der „Bibel der Atheisten“?
„Ich glaube, dass auch unsere Fehler und Irrtümer nicht vergeblich sind, und dass es Gott nicht schwerer ist mit ihnen fertig zu werden, als mit unseren vermeintlichen Guttaten.“ Dietrich Bonhoeffer (Widerstand und Ergebung)

Holuwir
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Re: Die Bibel der Atheisten

Ungelesener Beitrag von Holuwir » Donnerstag 8. März 2018, 09:55

Christel hat geschrieben:
Montag 5. März 2018, 20:47
Es ist falsch Albert Einstein christlich zu vereinnahmen. Das mache ich nicht!
Warum verneinst du etwas, was niemand sagt? Du willst ihn für die Seite des Glaubens vereinnahmen, nicht speziell für die christliche.
Es ist aber ebenso falsch Einstein atheistisch zu vereinnahmen!
Auch das sagt niemand. Einstein bezeichnet sich selbst als Ungläubigen und wird doch von Gläubigen für ihre Sache vereinnahmt. Das ist Irreführung und bedarf der Richtigstellung.
Dieser Definition stimme ich nicht zu, denn nicht nur Juden und Christen glauben an Gott (Götter):
Holuwir hat geschrieben:
Sonntag 4. März 2018, 19:00
Worin besteht deiner Meinung nach der Unterschied zwischen der Gottesvorstellung Einsteins, der der Bibel, des Judentums und Christentums und der, die abzulehnen gemeinhin einen Atheisten ausmacht?
Wo habe ich hier denn etwas definiert? Ich habe dich um deine Definition der Gottesvorstellung Einsteins, der der Bibel, des Judentums und Christentums gebeten, von der du nur schwammig sagst, dass "sich Einstein gegen bestimmte Gottesvorstellungen wendete". Und, wo bleibt die klare Aussage, worin sie sich unterscheidet? Warum stellst du dich nicht dieser Definition?
Ein Atheist ist für mich jemand, der jeglichen Gottesglauben ablehnt, ob theistisch, deistisch, pantheistisch, heidnisch oder sonst wie. Auch ein Agnostiker ist für mich kein Atheist.
Ist das jetzt deine Begründung für deine unausgesprochene Weigerung, Unterschiede zwischen den verschiedenen Gottesvorstellungen zu definieren? Was hat Panteismus mit dem Gottesglauben der Kirchen gemeinsam? Nichts!

Ich finde es unsäglich, dass du ständig den Eindruck einer Sachdiskussion erwecken willst, in Wirklichkeit aber keinerlei konkrete Aussagen machst.
Albert Einstein:
Die religiösen Genies aller Zeiten waren durch diese kosmische Religiosität ausgezeichnet, die keine Dogmen und keinen Gott kennt, der nach dem Bild des Menschen gedacht wäre.
https://gedankenfrei.files.wordpress.co ... nstein.pdf
Es ging Einstein also nicht um die Frage, „Gibt es Gott?“, sondern um die Frage „Wie ist Gott?“.
Natürlich ging es Einstein um die Frage, ob es diesen Gott der großen Religionen gibt. Seine Antwort ist ein klares Nein. Da aber nun einmal dieser Begriff in der Welt ist, benutzt er ihn als Metapher für das, was tatsächlich die Welt hat entstehen lassen und sie zusammenhält. Das hat mit dem von deiner Kirche und dir propagierten Gott nichts, aber auch gar nichts zu tun.
Einsteins „Kosmische Religiösität“ trägt pantheistische Züge. Er beruft sich ja auch auf den Pantheisten Baruch de Spinoza.
Ich schließe mich dem "Gotttes"-Bild Einsteins voll und ganz an, wenn ich auch persönlich vermeide, die, ausgehend von den Eigenschaften von Energie und Materie begründete vollkommene Ordnung, "Gott" zu nennen. Warum nennst du mich dann einen Atheisten, lehnst das aber in Bezug auf Einstein ab? Du redest mit zwei Zungen, je nachdem welche dir gerade nützlich erscheint, um auf jeden Fall recht zu behalten.
Im Übrigen, bezweifle ich, dass Einstein das jüdische oder christliche Gottesbild richtig erfasst hat.
Ja klar, das ist dann die Konsequenz. Die anderen haben's nur nicht verstanden.
Da wir hier im Forum bereits mehrfach ausführlich über die Religion Albert Einsteins diskutierten, halte ich eine Neuauflage nicht für notwendig.
Schön, dass du dich daran erinnerst. Schade, dass du heute deine falschen Behauptungen einfach wiederholst, als hätte diese Diskussion nie stattgefunden.
In diesem Dokument ist Einsteins Weltbild und seine„Kosmische Religiösität“ beschrieben:
https://gedankenfrei.files.wordpress.co ... nstein.pdf
Mehr noch, hier legt er selbst seine Gedanken dar. Wenn du es doch einmal ohne deine Brille der religiösen Voreingenommenheit lesen wolltest. Er bedient sich einer so klaren Sprache, dass Missverständnisse eigentlich gar nicht aufkommen könnten, wenn man sie nicht bewusst hineininterpretiert.
Lassen wir Filinchen das Thema, ich bin gespannt, was noch kommt. :)
Hallo @Filinchen, stört es dich, wenn ich hier meinen Senf dazugebe? Dann, und nur dann, werde ich mich hier gern zurückhalten.
Achte auf Menschen, die die Wahrheit suchen, hüte dich vor denen, die sie gefunden haben. (Unbekannter Verfasser)

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Re: Die Bibel der Atheisten

Ungelesener Beitrag von Filinchen » Donnerstag 8. März 2018, 10:00

Hallo Holuwir, es stört mich nicht, wenn du auch hier zur Wahrheitsfindung beiträgst.
Das Christentum ist eine Kopie des wesentlich älteren Mithras-Kultes, die Figur Jesus ist ein Plagiat. Jesus hat keinen einzigen Satz hinterlassen, während seine schreibenden Zeitgenossen ganze Bibliotheken damit füllten. Jesus ist eine literarische Figur wie Hamlet oder Odysseus. Das erste Evangelium wurde verfasst von Schriftstellern die Jesus nie gekannt haben.

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Re: Die Bibel der Atheisten

Ungelesener Beitrag von Filinchen » Donnerstag 8. März 2018, 10:03

Sigmund Freud

(1856 – 1939)

„Eine besondere Bedeutung beansprucht der Fall, dass eine größere Anzahl von Menschen gemeinsam den Versuch unternimmt, sich Glückversicherung und Leidensschutz durch wahnhafte Umbildung der Wirklichkeit zu schaffen. Als solchen Massenwahn müssen wir auch die Religionen der Menschheit kennzeichnen. Den Wahn erkennt natürlich niemals, wer ihn selbst noch teilt.

----------------------------------------------------------------------------------

„Wir sollen glauben, weil unsere Urväter geglaubt haben. Aber diese unsere Ahnen waren weit unwissender als wir, sie haben an Dinge geglaubt, die wir heute unmöglich annehmen können. Die Möglichkeit regt sich, dass auch die religiösen Lehren von solcher Art sein könnten.“

-----------------------------------------------------------------------------------

„Die Religiosität führt sich biologisch auf die langanhaltende Hilflosigkeit und Hilfsbedürftigkeit des kleinen Menschenkindes zurück, welches, wenn es später seine wirkliche Verlassenheit und Schwäche gegen die großen Mächte des Lebens erkannt hat, seine Lage ähnlich wie in der Kindheit empfindet und deren Trostlosigkeit durch die regressive Erneuerung der infantilen Schutzmächte zu verleugnen versucht.“

----------------------------------------------------------------------------------

„Religion ist der Versuch, die Sinnenwelt, in die wir gestellt sind, mittels der Wunschwelt zu bewältigen (…..) Aber sie kann es nicht leisten. Ihre Lehren tragen das Gepräge der Zeiten, in denen sie entstanden sind, der unwissenden Kinderzeiten der Menschheit.“



Sigmund Freud war ein österreichischer Neurologe, Tiefenpsychologe, Kulturtheoretiker und Religionskritiker. Er wurde weltweit als Begründer der Psychoanalyse bekannt. Freud gilt als einer der einflussreichsten Denker des 20. Jahrhunderts.


(Bibel der Atheisten S. 111-113)
Das Christentum ist eine Kopie des wesentlich älteren Mithras-Kultes, die Figur Jesus ist ein Plagiat. Jesus hat keinen einzigen Satz hinterlassen, während seine schreibenden Zeitgenossen ganze Bibliotheken damit füllten. Jesus ist eine literarische Figur wie Hamlet oder Odysseus. Das erste Evangelium wurde verfasst von Schriftstellern die Jesus nie gekannt haben.

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Re: Die Bibel der Atheisten

Ungelesener Beitrag von Christel » Freitag 9. März 2018, 21:12

Holuwir, mir gefällt Dein Ton nicht, den Du in Deinem Beitrag von Holuwir » Do 08 Mär, 2018 9:55] mir gegenüber anschlägst. Kannst Du auch höflich und freundlich und ohne Unterstellungen?
Holuwir hat geschrieben:
Donnerstag 8. März 2018, 09:55
Und, wo bleibt die klare Aussage, worin sie sich unterscheidet? Warum stellst du dich nicht dieser Definition?
Die Antwort gab ich Dir bereits:
viewtopic.php?f=10&t=4677&sid=b3d795581 ... 837#p18193
Christel hat geschrieben:
Montag 5. März 2018, 20:47
Dieser Definition stimme ich nicht zu, denn nicht nur Juden und Christen glauben an Gott (Götter):
Holuwir hat geschrieben:
Sonntag 4. März 2018, 19:00
Worin besteht deiner Meinung nach der Unterschied zwischen der Gottesvorstellung Einsteins, der der Bibel, des Judentums und Christentums und der, die abzulehnen gemeinhin einen Atheisten ausmacht?
Ein Atheist ist für mich jemand, der jeglichen Gottesglauben ablehnt, ob theistisch, deistisch, pantheistisch, heidnisch oder sonst wie. Auch ein Agnostiker ist für mich kein Atheist.
Noch mal klarer: Deine Definition des Atheismus (siehe oben) ist falsch, denn um ein Atheist zu sein muss man mehr ablehnen als Christentum, Judentum und Bibel.

Ich gehe davon aus, wie es auch Wikipedia wiedergibt:
Im 20. Jahrhundert wurde Albert Einsteins Sichtweise des Universums mit deistischen oder pandeistischenGottesvorstellungen in Verbindung gebracht. Seine berühmte Aussage, „Die Theorie liefert viel, aber dem Geheimnis des Alten bringt sie uns doch nicht näher. Jedenfalls bin ich überzeugt davon, dass der nicht würfelt“ wird oft verkürzt als „Gott würfelt nicht“ wiedergegeben. https://de.wikipedia.org/wiki/Deismus
Mehr habe ich dazu nicht zu sagen!

Albert Einstein selbst ordnet sich so ein:
All diesen Typen gemeinsam ist der anthropomorphe Charakter der Gottesidee. Über diese Stufe religiösen Erlebens pflegen sich nur besonders reiche Individuen und besonders edle Gemeinschaften wesentlich zu erheben. Bei allen aber gibt es noch eine dritte Stufe religiösen Erlebens, wenn auch nur selten in reiner Ausprägung; ich will sie als kosmische Religiosität bezeichnen.
[…]
Ansätze zur kosmischen Religiosität finden sich bereits auf früher Entwicklungsstufe, z.B. in manchen Psalmen Davids sowie bei einigen Propheten. Viel stärker ist die Komponente kosmischer Religiosität im Buddhismus, was uns besonders Schopenhauers wunderbare Schriften gelehrt haben. – Die religiösen Genies aller Zeiten waren durch diese kosmische Religiosität ausgezeichnet
[…]
So kommt es, daß wir gerade unter den Häretikern aller Zeiten Menschen finden, die von dieser höchsten Religiosität erfüllt waren und ihren Zeitgenossen oft als Atheisten erschienen, manchmal auch als Heilige. Von diesem Gesichtspunkt aus betrachtet, stehen Männer wie Demokrit, Franziskus von Assisi und Spinoza einander nahe.
[…]
Welch ein tiefer Glaube an die Vernunft des Weltenbaues und welche Sehnsucht nach dem Begreifen wenn auch nur eines geringen Abglanzes der in dieser Welt geoffenbarten Vernunft mußte in Kepler und Newton lebendig sein, daß sie den Mechanismus der Himmelsmechanik in der einsamen Arbeit vieler Jahre entwirren konnten!
Mehr: https://gedankenfrei.files.wordpress.co ... nstein.pdf
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Re: Die Bibel der Atheisten

Ungelesener Beitrag von Filinchen » Freitag 9. März 2018, 22:03

George Bernard Shaw

(1856 – 1950)

„Jeder vernünftige Verstand beginnt mit einem lebensbejahenden Atheismus. Er befreit die Seele von Aberglauben, Schrecken, Duckmäusertum, gemeiner Willfährigkeit und Heuchelei und schafft Raum für das Licht des Himmels.“

George Bernard Shaw war ein irischer Dramatiker, Politiker, Satiriker, Musikkritiker und Pazifist, der 1925 den Nobelpreis für Literatur und 1939 den Oskar für das beste adaptierte Drehbuch erhielt.
Das Christentum ist eine Kopie des wesentlich älteren Mithras-Kultes, die Figur Jesus ist ein Plagiat. Jesus hat keinen einzigen Satz hinterlassen, während seine schreibenden Zeitgenossen ganze Bibliotheken damit füllten. Jesus ist eine literarische Figur wie Hamlet oder Odysseus. Das erste Evangelium wurde verfasst von Schriftstellern die Jesus nie gekannt haben.

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Re: Die Bibel der Atheisten

Ungelesener Beitrag von Ga-chen » Freitag 9. März 2018, 22:16

Filinchen hat geschrieben:
Freitag 9. März 2018, 22:03
George Bernard Shaw

(1856 – 1950)

„Jeder vernünftige Verstand beginnt mit einem lebensbejahenden Atheismus. Er befreit die Seele von Aberglauben, Schrecken, Duckmäusertum, gemeiner Willfährigkeit und Heuchelei und schafft Raum für das Licht des Himmels.“

George Bernard Shaw war ein irischer Dramatiker, Politiker, Satiriker, Musikkritiker und Pazifist, der 1925 den Nobelpreis für Literatur und 1939 den Oskar für das beste adaptierte Drehbuch erhielt.
Da haben wir's wieder, so ne Interpretation, ich empfinde sie als Frechheit.....Verstand sei nur, wenn "vernünftig" ....und "vernünftiger Verstand" kann nur Atheismus sein....und anscheinend soll nur Atheismus "lebensbejahend" sein...

Die Seele von Aberglauben etc. befreit Jesus Christus, der die Wahrheit in Person ist und aus jeglicher "Gefangenschaft" befreit!

Was soll denn für Atheisten das " Licht des Himmels" sein, wenn "Licht" die Definition für Jesus ist?

....hat er Nobelpreis und Oskar für diese oben angegebenen Aussagen bekommen oder soll hier nur dieser Eindruck erweckt werden?
Liebe Grüße von Ga-chen

„Jesus muss wohl Student gewesen sein: Er wohnte bei seiner Mutter, er hatte lange Haare, er war der Anführer einer Protestgruppe, er trank laufend Wein, und wenn er schon mal was tat, war's ein Wunder."
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Re: Die Bibel der Atheisten

Ungelesener Beitrag von Ga-chen » Freitag 9. März 2018, 22:16

Ah, ich sehe, er war Satiriker - sind nun die Atheisten auf ihn reingefallen? 😁😁

Ach so....sorry, hatte den Beitrag nicht melden, sondern zitieren wollen, beim Handy ist alles so klein und nah nebeneinander....
Liebe Grüße von Ga-chen

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Re: Die Bibel der Atheisten

Ungelesener Beitrag von Ga-chen » Freitag 9. März 2018, 22:22

Weshalb steht ein Katholik, der an der Religion festhält in der „Bibel der Atheisten“?
....
Das wundert mich allerdings auch!

Was mich nicht wundert, dass von seiten der Atheisten keine Notiz von dieser Aufklärung genommen wird....

Danke fürs Reinstellen, Christel!
Liebe Grüße von Ga-chen

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Re: Die Bibel der Atheisten

Ungelesener Beitrag von Filinchen » Samstag 10. März 2018, 08:58

Ga-chen schrieb:
Weshalb steht ein Katholik, der an der Religion festhält in der „Bibel der Atheisten“?
....
Das wundert mich allerdings auch!
Der Autor von „Die Bibel der Atheisten“ Claude Cueni http://www.cueni.ch/buecher/godless-sun ... atheisten/, wird sich wohl schon etwas dabei gedacht haben. Auf Seite 147 hat es sogar Papst Benedikt XVI. wegen einer sehr bezeichnenden Aussage geschafft, aufgenommen zu werden:


Papst Benedikt XVI.

(*1927)

„Der christliche Gläubige ist eine einfache Person. Aufgabe der Bischöfe ist es deshalb, den Glauben dieser kleinen Leute vor dem Einfluss der Intellektuellen zu bewahren.“

Benedikt XVI. (Joseph Ratzinger) ist ein emeritierter Papst und war vom 19. April 2005 bis zu seinem Amtsverzicht am 28. Februar 2013 Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche und des Vatikans. Er war der erste deutsche Papst seit Hadrian VI. (1523). Das genannte Zitat ist einer Predigt entnommen, die er am 31. Dezember 1979 als Kardinal Ratzinger anlässlich des Entzugs der Missio canonica für Hans Küng hielt. Zitiert nach John L. Allen („Joseph Ratzinger“ Düsseldorf 2002).

Bibel der Atheisten S. 147
Das Christentum ist eine Kopie des wesentlich älteren Mithras-Kultes, die Figur Jesus ist ein Plagiat. Jesus hat keinen einzigen Satz hinterlassen, während seine schreibenden Zeitgenossen ganze Bibliotheken damit füllten. Jesus ist eine literarische Figur wie Hamlet oder Odysseus. Das erste Evangelium wurde verfasst von Schriftstellern die Jesus nie gekannt haben.

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Re: Die Bibel der Atheisten

Ungelesener Beitrag von Christel » Sonntag 11. März 2018, 12:20

Ga-chen hat geschrieben:
Freitag 9. März 2018, 22:22
Weshalb steht ein Katholik, der an der Religion festhält in der „Bibel der Atheisten“?
....
Das wundert mich allerdings auch!

Was mich nicht wundert, dass von seiten der Atheisten keine Notiz von dieser Aufklärung genommen wird....
So wie ich das jetzt verstanden habe ist „die Bibel der Atheisten“ keine Sammlung von Aussprüchen, die von Atheisten stammen (obgleich welche dabei sind), sondern vielmehr eine Sammlung von aus dem Zusammenhang gerissenen Zitaten, die Atheisten irgendwie in den Kram passen.

Ga-chen, Du weißt ja (von der Bibel her), was man von solchen Zitaten zu halten hat. Sie haben keinerlei Wert. Erst der Kontext zeigt, was sie wirklich bedeuten.

Schaun wir mal auf das letzte Zitat von Papst Benedikt XVI. Um es zu prüfen müsste man sich die Originalquelle besorgen. Doch selbst wenn man es tut, muss man lange blättern, denn leider fehlt bei der Quellenangabe die Seitenzahl. –> Eine Prüfung ist nicht unmöglich, aber schwierig und zeitaufwendig.

Ich weiß, Benedikt XVI., Joseph Ratzinger stammt selbst auch einfachen Verhältnissen. Diese „kleinen Leute“ haben „Benedikt“ entscheidend geprägt. Er ist kein Selbstdarsteller, er ist eher ruhig und bescheiden.

Obwohl sich das seine Eltern kaum leisten konnten, ließen sie Joseph Ratzinger studieren, er promovierte, wurde Professor … und schließlich sogar Papst. Joseph Ratzinger schrieb zahlreiche Bücher. Seine Einführung in das Christentum ist nach wie vor ein Standardwerk.
Benedikt XVI. steht wie kaum ein anderer für Bildung. Es lohnt sich Joseph Ratzinger zu lesen!

PS: Als ich E.F. zuletzt sah, las er ein Buch von Joseph Ratzinger, "Eschatologie - Tod und ewiges Leben".
„Ich glaube, dass auch unsere Fehler und Irrtümer nicht vergeblich sind, und dass es Gott nicht schwerer ist mit ihnen fertig zu werden, als mit unseren vermeintlichen Guttaten.“ Dietrich Bonhoeffer (Widerstand und Ergebung)

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Re: Die Bibel der Atheisten

Ungelesener Beitrag von Filinchen » Sonntag 11. März 2018, 18:05

Bertrand Russel

(1872 – 1970)

„Ich betrachte die Religion als Krankheit, als Quelle unnennbaren Elends für die menschliche Rasse.“


„Die Religion stützt sich vor allem und hauptsächlich auf die Angst.“


„Intellektuell hervorragende Menschen glauben in ihrer großen Mehrheit nicht an die christliche Religion, aber in der Öffentlichkeit halten sie dies geheim, weil sie Angst haben, ihr Einkommen zu verlieren.“



Bertrand Arthur William Russel, 3.Earl Russel war ein britischer Philosoph, Mathematiker und Logiker.


Bibel der Atheisten S. 115
http://www.cueni.ch/buecher/godless-sun ... atheisten/
Das Christentum ist eine Kopie des wesentlich älteren Mithras-Kultes, die Figur Jesus ist ein Plagiat. Jesus hat keinen einzigen Satz hinterlassen, während seine schreibenden Zeitgenossen ganze Bibliotheken damit füllten. Jesus ist eine literarische Figur wie Hamlet oder Odysseus. Das erste Evangelium wurde verfasst von Schriftstellern die Jesus nie gekannt haben.

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Re: Die Bibel der Atheisten

Ungelesener Beitrag von Filinchen » Montag 12. März 2018, 09:19

Lucius Annaeus Seneca

(1 – 65 n. Chr.)


„Der gemeine Mann betrachtet die Religion als richtig, der Weise als falsch und der Politiker als nützlich.“


Lucius Annaeus Seneca, genannt Seneca der Jüngere, war ein römischer Philosoph, Dramatiker, Naturforscher, Politiker und als Stoiker einer der meist gelesenen Schriftsteller seiner Zeit.


Bibel der Atheisten S. 51
http://www.cueni.ch/buecher/godless-sun ... atheisten/
Das Christentum ist eine Kopie des wesentlich älteren Mithras-Kultes, die Figur Jesus ist ein Plagiat. Jesus hat keinen einzigen Satz hinterlassen, während seine schreibenden Zeitgenossen ganze Bibliotheken damit füllten. Jesus ist eine literarische Figur wie Hamlet oder Odysseus. Das erste Evangelium wurde verfasst von Schriftstellern die Jesus nie gekannt haben.

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Re: Die Bibel der Atheisten

Ungelesener Beitrag von Holuwir » Montag 12. März 2018, 22:26

Hallo Christel,
das hattest du @Filinchen geantwortet:
Christel hat geschrieben:
Sonntag 4. März 2018, 14:33
Dein Zitat belegt lediglich, dass sich Einstein gegen bestimmte Gottesvorstellungen wendete, gegen die Bibel, Judentum und Christentum.
[...]
Ich denke nicht, dass Albert Einstein ein Atheist war.
Daraufhin hatte ich dich gefragt:
Holuwir hat geschrieben:
Sonntag 4. März 2018, 19:00
Worin besteht deiner Meinung nach der Unterschied zwischen der Gottesvorstellung Einsteins, der der Bibel, des Judentums und Christentums und der, die abzulehnen gemeinhin einen Atheisten ausmacht?
Darauf hast du u. a. geantwortet:
Christel hat geschrieben:
Freitag 9. März 2018, 21:12
Deine Definition des Atheismus (siehe oben) ist falsch, denn um ein Atheist zu sein muss man mehr ablehnen als Christentum, Judentum und Bibel.
Das war recht verwirrend für mich, denn ich hatte gar nicht Atheismus definiert, sondern im Gegenteil dich darum gebeten. Mittlerweile habe ich begriffen, dass du nicht verstanden hast, dass ich von dreierlei Gottesvorstellungen gesprochen habe, die du bitte vergleichend definieren möchtest. Hier stelle ich nun meine Frage noch einmal in der ausführlichen Form, in der ich auch dreimal den Begriff "Gottesvorstellung" einfüge, um dieses Missverständnis auszuschließen:

Worin besteht deiner Meinung nach der Unterschied zwischen der Gottesvorstellung Einsteins, der Gottesvorstellung der Bibel, des Judentums und Christentums und der Gottesvorstellung, die abzulehnen gemeinhin einen Atheisten ausmacht?

Deine Antwort ist sehr wichtig, denn ohne diese Unterscheidung können wir gar nicht beurteilen, was Einstein mit "Gott" meinte und ob er nun als Atheist anzusehen ist oder nicht.
Achte auf Menschen, die die Wahrheit suchen, hüte dich vor denen, die sie gefunden haben. (Unbekannter Verfasser)

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Re: Die Bibel der Atheisten

Ungelesener Beitrag von Christel » Dienstag 13. März 2018, 23:56

Hallo Holuwir,
ich hatte Dich tatsächlich missverstanden.
Ich betrachtete diesen Satzteil isoliert:
Holuwir hat geschrieben:
Montag 12. März 2018, 22:26
die abzulehnen gemeinhin einen Atheisten ausmacht?
Daher sah ich darin eine Definition des Atheismus, sorry. :oops:

Wenn ich jetzt genau nachzähle, dann sehe ich, dass Du genau genommen fünf Gottesvorstellungen nachgefragt hast: „Gottesvorstellung Einsteins, der Gottesvorstellung der Bibel, des Judentums und Christentums und der Gottesvorstellung“ der Atheisten.

Darauf bin ich nun in einem neuen Thema eingegangen:
Gottesvorstellungen im Vergleich
„Ich glaube, dass auch unsere Fehler und Irrtümer nicht vergeblich sind, und dass es Gott nicht schwerer ist mit ihnen fertig zu werden, als mit unseren vermeintlichen Guttaten.“ Dietrich Bonhoeffer (Widerstand und Ergebung)

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