Heiligenstädter Synagoge

Heimatforschung, Frühgeschichte, Historisches

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mar
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Heiligenstädter Synagoge

Ungelesener Beitrag von mar » Montag 10. November 2014, 15:27

Am 10. September 1873 eingeweiht. Am 9. (oder 10.?) November 1938 geschändet. Am 7. September 2011 abgerissen. Während der Reichskristallnacht wurde die Synagoge auch angesteckt, das Feuer wurde jedoch schnell gelöscht, um die in der Nachbarschaft stehenden Häuser nichtjüdischer Besitzer nicht zu gefährden. Der Abriss sollte Platz für die Einkaufszentrums-Pläne des Imobilienspekulaten Wüstefeld machen. Die Bauamtsleiter von Stadt und Landkreis zuckten mit den Schultern und verwiesen auf das Landesdenkmalamt. Ist die Hypothese gerechtfertigt, dass die katholische Mehrheit 1938 genauso unbeteiligt zugeschaut hat wie 2011? Oder gibt es Dokumente oder Zeitzeugen, die etwas anderes sagen?

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