Nutzhanf - dahr Eichsfaller storjet: Hanneft

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Familienname B.
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Nutzhanf - dahr Eichsfaller storjet: Hanneft

Ungelesener Beitrag von Familienname B. » Donnerstag 28. März 2019, 21:32

Gleich vorweg:
hier geht es auschließlich um Nutzhanf- ohne Rauschwirkung.

Dieser Haft hat eine sehr, sehr lange Tradition. Viele Leser wissen das.
Vieleicht zeige ich hier neues auf... schaun wir mal...
Nutzhanf sowie Speisehanf haben keine berauschende Wirkung - dennoch wurden sie von den Industriebossen erfolgreich verdrängt, da sie ausschließlich an wiederkehrenden Konsumenten und stetig steigenden Umsätzen/ Gewinnen Interesse zeigen sind und weniger an der Langlebigkeit der Produkte. Der geneigte Leser und die Leserin kennen dies sicher aus eigener leidvollen Erfahrung!
Aus den Zellulosefasern von Hanf kann man/frau auch Bio- Plaste herstellen, welches zu 100% kompostierbar ist. Das olle Plaste von heute könnte schon sehr bald Geschichte sein.
Ein von Henry Ford 1941 gebautes Auto war im Stande mit Bio Sprit (u.a. aus Hanf) zu fahren. Die Karosserie dieses Waagens bestand aus Panelen die aus einem Verbund von Hanf- Sisal- und Weizenfasern hergestellt wurden und deren Schlagfestigkeit 10 mal stärker war als von Stahlblech - (ohne auch nur eine Beule zu bekommen!) und vom Gewicht her auch noch wesentlich leichter...

Dahier ein paar Vorteile und Einsatzmöglichkeiten von Hanf:

+ Aus einem Hektar kann man bis zu viermal mehr Papier gewinnen als aus einem Hektar Wald. Jede Tonne Hanfpapier läßt 12 Bäume weiterleben. Dadurch könnte die Abholzung des Regenwaldes sofort gestoppt werden.

+ Aus einem Hektar Hanf können 2,5 Tonnen Zellulose gewonnen werden, ein durchschnittlicher Wald bringt nur eine halbe Tonne.

+ Hanf ist sehr anspruchslos, mottensicher, wenig anfällig für Schädlinge oder Bakterien und nicht auf Pestizide angewiesen wie andere nachwachsenden Rohstoffe. Es läßt sich in den meisten Regionen der Welt anbauen.

+Aus Hanffasern lassen sich Kleidung, Handtaschen, Socken und Schuhe soweie Seile, Teppiche und ähnliches herstellen. Man könnte Bio- Plaste einführen!

+ Hanffasern sind ein hervorragender Dämmstoff und besonders hitzebeständig , selbst bei 370°C gibt es keine Farbveränderungen.

+Hanfbeton bestehend aus Hanf, Kalkstein und Wasser ist stärker als herkömmlicher Beton und gleichzeitig 6-7 mal leicher . Er ist elastischer und resistenter gegen Erdbeben. Er kann die gesamte Baubranche weltweit revolutionieren!

+Trotz besserer Methoden- wie die Wasserstofftechnologie- läßt sich aus Hanf Biosprit herstellen. Man bedenke das Raps relativ viel Wasser benötigt, Hanf nicht. Seine Wurzeln können bei Wassermangel bis zu 4 m in den Boden reichen.

+Die Speisehanfsamen sind eine wertvolle Quelle an Omega 3 Fettsäuren, genau wie das Hanföl - welches u.a. die wertvolle Gamma- Linol Säure enthält.
> Der Ölanteil in der Hanfpflanze ist doppelt so hoch wie beim Raps.

+Zahlreiche Möglichkeiten zum Einsatz in Pflege- und Kosmetikartikeln, sowie im medizinischen Bereich, teils gegen Krebs.

+ und noch viel mehr Einsatzmöglichkeiten aber: siehe oben^^.

Hanf
ist somit universell einsetzbar wie keine andere Pflanze.

Auf meine Anfrage per E- Post teilte mir das dafür zuständige Landwirtschaftsamt die Bedingungen zum Anbau von Nutzhanf mit.
>> Eingetragender Landwirt, min. 3 Hektar Anbauland, sehr viele/ teils heftige Auflagen!
Als privater, rechtschaffender Mensch- sich an ein paar schönen Nutzhanfpflanzen im Garten zu erfreuen ist wohl so leider nicht machbar. Wunderschöne Blätter, anspruchslos, als Sichtschutz (es soll ja auch derb neugierige Nachbarn geben :cry: ) bis 4 m Höhe.
Schade eigentlich - denn wenn ich mich unbedingt berauschen will, kann ich in den nächsten Supermarkt loofen und kauf mir eine Flasche Schnaps für zum Teil unter 4eu!

Mit nachdenklichem Gruß
ein Naturfreund.

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Re: Nutzhanf - dahr Eichsfaller storjet: Hanneft

Ungelesener Beitrag von beluga » Donnerstag 18. April 2019, 17:35

Ich will doch hoffen, dass (Faser-) Hanf in Zukunft für Landwirte leichter anzubauen ist. Immerhin bietet er viele Vorteile und wäre eine ideale Zwischenfrucht (um den Unkrautdruck zu verringern), nur leider ist der Hanfanbau als Zwischenfrucht nicht gestattet. Das muss man sich mal vorstellen!! Ganz abgesehen von dem Papierkram den ein Landwirt ausfüllen muss und den Kontrollen, die damit in Verbindung stehen wegen dem Blütezeitpunkt etc., Geldverschwendung ohne Ende.
Niveau sieht nur von unten aus wie Arroganz.

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Re: Nutzhanf - dahr Eichsfaller storjet: Hanneft

Ungelesener Beitrag von Familienname B. » Sonntag 30. Juni 2019, 22:47

https://deutsch.rt.com/programme/der-fe ... gn=firefox

Aha - der große Firmenriese und Chemieproduzent Dupont wollte neue Produkte auf anderer Basis auf den Markt bringen...
alles klar !

Ärzte können ihre Fehler begraben. Architekten raten Efeu zu pflanzen.
8O

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Hier mal was neues zum Thema...

Ungelesener Beitrag von Familienname B. » Donnerstag 4. Juli 2019, 21:46

Bin durch Zufall drauf gestoßen... :lol:
Der Mann - so denke ich - hat sicher nichts mit Rauschgift im Sinn. Er möchte einen klaren Kopf behalten. Ein Freund hatte seit seiner Kindheit Migräne, immer wieder. (Kenn ich leider bestens!) Schulmedizin versagte... mit Hanföl hat er nur noch selten Migräneattacken. Na - wenn das nichts ist!
Aber seht doch bitte selbst:
https://deutsch.rt.com/programme/der-fe ... gn=firefox

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Die Hanfpartei

Ungelesener Beitrag von Familienname B. » Donnerstag 4. Juli 2019, 21:49

Nanu?
Dachte zuerst das sind doch nur spinnerte :roll: ... aber schaut doch bitte mal hier rein, liebe Interessierte:
https://hanfpartei.org/

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Re: Nutzhanf - dahr Eichsfaller storjet: Hanneft

Ungelesener Beitrag von niels » Montag 22. Juli 2019, 10:05

Das Problem ist wohl weniger eine "Erlaubnis" für den Anbau hierzulande durchzusetzen als die damit für den Bauern verbundenen Auflagen. Da es afaik keinen "THC-freien" Hanf gibt (sondern nur solchen, der "früh genug geerntet" wird) sind die ganzen staatlichen Auflagen und Regularien sehr kostspielig und machen den Anbau damit für die meisten "herkömmlichen" Zwecke unrentabel.

Ich halte es für einen (leider verbreiteten) Irrweg, da nach "großen Konzernen" vs. "Kapitalisten" suchen zu wollen (wohl weil es so ideologisch besonders gut zu verkaufen ist), die das quasi von "der Politik" "erkauft" hätten - vielmehr finden sich dahinter rein oder primär staatliche Akteure, Parteienklüngel, Gewerkschaften und staatsnahe Verbände (ev. auch Bauernverbände?), die ihre Interessen (Privilegien) bedroht sehen.

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