Was wärd aus dißer Kunstwährung ? ..??

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Josef
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Re: Was wärd aus dißer Kunstwährung ? ..??

Ungelesener Beitrag von Josef »

Genau so ist es Nils !
Nur traut sich halt niemand an eine echte Reform heran, aus Angst nicht mehr gewählt zu werden. Eine Sackgasse ... :roll:
Kurt Brakelmann
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Re: Was wärd aus dißer Kunstwährung ? ..??

Ungelesener Beitrag von Kurt Brakelmann »

Einige wird es freuen - Rückkehr zur D-Mark könnte Realität werden

Lässt die Bundesrepublik dem Ägäis-Staat direkte finanzielle Unterstützung zukommen, verletzt sie den Vertrag von Maastricht, der solche Transfers ausschließt. Das könnte für Deutschland möglicherweise weitreichende verfassungsrechtliche Folgen haben. Es ist nicht auszuschließen, dass die deutsche Euro-Mitgliedschaft am Ende höchstrichterlich in Zweifel gezogen wird.
Nach Einschätzung von Experten braucht Griechenland relativ kurzfristig rund 20 Mrd. Euro, um nicht in eine akute Liquiditätsklemme zu geraten.
„Nach Meinung mancher Staatsrechtler wie Paul Kirchhof könnte direkte Hilfe für Griechenland die deutsche Mitgliedschaft in der Währungsunion in Frage stellen“, sagt Hans-Günter Redeker, Devisen-Stratege bei der BNP Paribas. Redeker gilt als einer der führenden Währungsexperten auf dem Kontinent.
Der Hintergrund: In den Neunzigerjahren hatten Euro-Kritiker rund um die Wirtschaftsprofessoren Wilhelm Hankel und Wilhelm Nölling vor dem Bundesverfassungsgericht gegen die Währungsunion geklagt. Im Jahr 1998 wies das oberste deutsche Gericht die Klage ab und erklärte, der Maastricht-Vertrag sei mit dem Grundgesetz vereinbar.
„In der Begründung stellten die Verfassungsrichter jedoch klar, dass dies nur dann gelte, solange sich die Währungsunion an die Prinzipien der monetären Stabilität halte“, sagt Redeker. Zu großzügige Hilfen für Griechenland könnten als Verletzung diese Auflagen aufgefasst werden.
Der Staatsrechtler Paul Kirchhof hat Parlamentariern bereits geraten, das Bundesverfassungsgericht anzurufen, sollten Deutschland und andere EU-Staaten Griechenland direkte Finanzhilfe zukommen lassen. Im Extremfall könnte das Gericht dann die Euro-Mitgliedschaft der Bundesrepublik für unrechtmäßig erklären.
Theoretisch wäre dann eine Rückkehr zur D-Mark nicht ausgeschlossen.

Kirchhof gehörte von 1987 bis 1999 dem zweiten Senat des Bundesverfassungsgerichts an. Als Berichterstatter war er maßgeblich an der Formulierung der Maastricht-Entscheidung beteiligt.

http://www.welt.de/finanzen/article6657 ... l_Finanzen
Josef
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Re: Was wärd aus dißer Kunstwährung ? ..??

Ungelesener Beitrag von Josef »

>>>>>>>>>>>>> Schön wär´s mit unserer DM !!!

Leider
wird - wie in der EU üblich - wieder arg getrixt !!! >Arglistige Täuschung ... :evil:

Es wird ein sogenannter Euro - Fonds gebildet. Dort zahlen alle EU Mitglieder ein . NUR : nach den Richtlinen dort wird (wer glaubt an anderes ?) Deutschland natürlich selbstverständlich am meisten einzahlen !

Und schwupp .... 8O
ist die Causa (vorläufig) erstmal vom Tisch . >< So einfach ist das mit der Volksverblödung !

Josef



Jeder dritte ...
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niels
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Re: Was wärd aus dißer Kunstwährung ? ..??

Ungelesener Beitrag von niels »

hmmm,
Ich denke nicht das es den Euro Fond - schon gar nicht in der diskutierten Form - geben wird, denn er würde Anreize setzen, von denen niemand auf Dauer etwas hätte.

Wie ein Fond gestaltet und benutzt wird, kann allerdings sehr verschiedene Formen haben. Z.B. werde bereits heute eine Vielzahl Fördermittel und Subventionen aus in Fonds definierten Töpfen organisiert und verwaltet. Aus diesen Fonds erhält übrigens auch Thüringen, ja selbst das (ja immer noch sehr strukturschwache) Eichsfeld, jedes Jahr ansehnlich kräftige Summen. Über's Kassieren allerdings scheint sich hier kaum jemand zu beschweren... ;)

Ein "Griechen Fond" könnte währungspolitisch dann Sinn machen (wie übrigens bei der "guten alten DMark schon üblich"), das einzelne Länder, die im betroffenen Land einen wichtigen Handels- und Exportpartner haben / hatten - in Form eines Kredites Summen einlegen die in etwa dem erwarteten Defizit durch den "Ausfall" des Exportpartners entsprechen. Das funktioniert nur, wenn daran klare und harte Bedingungen geknüpft sind - natürlich sanktionsbewährt. In dem Fall machen die Einzahler mindestens ein Nullgeschäft, tatsächlich aber mehr da sie die Verluste durch wegbrechende Exporte usw. verhindern und zugleich die eigene Währung stärken.

Allerdings würde uns ein etwas schwächerer Euro auf dem Arbeitsmarkt sehr helfen, denn deutsche Arbeit war und ist so teuer wie kaum zuvor auf den Weltmärkten. Der überteure Euro hat uns in den letzten 1-2 Jahren wirtschaftlich arg zugesetzt und die Exportwirtschaft merklich gebeutelt.
Josef
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Re: Was wärd aus dißer Kunstwährung ? ..??

Ungelesener Beitrag von Josef »

<<Hier scheinst Du, Nils GRUNDSÄTZLICHES völlig außer Acht zu lassen !!!

Deutschland
ist der mit weitem Abstand größte Nettozahler in der EU . "Gößere Summen kommen von der EU in´s EIC " - das ist ja wohl ´ne Lachnummer - eigentlich DIE Lachnummer, betrachtet man die Riesensummen, die Deutschland zum EU -Fenster rauswirft !!!!!!!!!!!!
Ein Beispiel ANDERER Art :
das dem Bruttozozialprodukt nach reichste Land der Welt ( Fürstentum Lichtenstein / hab ich auch schon gearbeitet) bekommt jährlich 1- 2 Milliarden eu mehr ausgezahlt als es einzahlt !!!!!!!!!!!!!!!! >> Was denn nun Nils - kommt jetzt (wie vom Behrend) sicher irgendwelches Europagefasel, Wirtschaftsvorteil u.ä . ? ....?
2. " Der Eur0 ist z.Z. zu stark für D"
jaah .... da hammerst doch !! >> Bei einer selbstbestimmeten Währung kann jedes Land seine Währung dem Bedürfnissen des Markes schnell und zum Vorteil DES EIGENEN LANDES anpassen. Wem an dem NICHT liegt (und da sind wir wieder beim Schwur) muß über eine künstliche Währung alle Nachteile in Kauf nehmen. Ich bin davon felsenfest überzeugt, dass die Nach - die Vorteile gewaltig überwiegen. Die deutsche Mark war doch (und wird auch wieder !) in der ganzen Welt eben als stabile Währung stark gefragt. Die Jungs von der Bundesbank haben doch wahrlich eine gute Arbeit geleistet.

Der Euro hat kurz - spätestens mittelfristig KEINE Chance. Aus die Maus. :roll: Griechenland ist doch wahrlich nur die Spitze des Eisberges .... ich sach nur Island, Portugal, Spanien und Italien ... und bitte nicht mit den "lächerlichen " 3% Staatsverschuldung D kommen - das sind doch im Vergleich nur Erdnüsse ...
>>>>>>>>>>> Das Fundament des Euro war die stabile DM. Diese haben andere Länderer bewußt und genußvoll VERBRATEN - fakt ! :!:

Josef
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Re: Was wärd aus dißer Kunstwährung ? ..??

Ungelesener Beitrag von Josef »

>>Oooh - hab ich jetzt verwechselt - es ist Luxenburg was so übermäßig reich ist und EU Gelder kassiert.
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niels
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Re: Was wärd aus dißer Kunstwährung ? ..??

Ungelesener Beitrag von niels »

Ich glaube kaum das aus z.B. dem Landkreis-Eichsfeld mehr Geld - was für Subventionen verwendet wird - fließt als hier im selben Zeitraum als solches ankommt...

Glaubst Du das tatsächlich?
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Re: Was wärd aus dißer Kunstwährung ? ..??

Ungelesener Beitrag von Josef »

Nicht so kleinbürgerlich sehen ... das Geld dafür haben wir schon lange in Brüssel eingezahlt ...
es liegt doch offensichtlich auf der Hand .
das was hier im EIC lobenswerter Weise investiert wurde, ist doch nun WIRKLICH schon lange als Beitrag nach Brüssel geflossen. Das ist numal so.

Es gibt aber - wie geschrieben - Länder, die "den Bogen raus haben" und EBEN wesentlich mehr aus EU Geldern abfassen, als sie einzahlen.>> Das auch noch bei bester Wirtschaft > gewußt wie !!

+Natürlich

dürfen wir als Melkkuh der EU kein Selbstbewußtsein / gesunden Nationalstolz entwickeln >> das liegt noch offensichtlicher auf der Hand.

+Natürlich

darf Deutschland die EU Richtlinien auch über 3% überschreiten . >>> Merke : die Kuh, von der ich Milch haben will - schlacht ich doch nicht !

Josef
zahlt auch in die Landwirtschsftliche Berufsgenossenschaft ein .. :D
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Re: Was wärd aus dißer Kunstwährung ? ..??

Ungelesener Beitrag von niels »

das Geld dafür haben wir schon lange in Brüssel eingezahlt ...
...wann denn? Zu DDR Zeiten? ;)
Es gibt aber - wie geschrieben - Länder, die "den Bogen raus haben" und EBEN wesentlich mehr aus EU Geldern abfassen, als sie einzahlen.>> Das auch noch bei bester Wirtschaft > gewußt wie !!
Ganz so einfach ist das nicht.

Allerdings halte ich jedwede Form von Subventionen an Unternehmen (wie wohl die meisten Volkswirtschaftler auch) für einen gefährlichen Eingriff in die freie Wirtschaft - ganz egal ob nun vom Bund an Opel oder der EU an deutsche oder französische Bauern wie Nestle oder "Ritter Sport" ... Die Subventionierung bedingt zum einen Monpole im Großen, aber ebenso auch die Aufrechterhaltung ineffizienter - von den "Kunden" (also den Menschen) so nicht mehr gewollten Produkten oder Diensten.

Das geld wäre in Bildung, öffentliche Verkehrsmittel und Kinderbetreuung für alle zehnmal besser investiert.

beispiel Nokia: Die haben wohl 250 Mio Euro bekommen um eine "Filiale" In DE aufzumachen. Nach 3-4 Jahren schließt Nokia das Werk, weil Rumänien per EU Subventionen nochmal zig Mio. springen lässt. Jeder Unternehmer, der das ausschlagen würde, wäre gem den Marktgesetzen ein schlechter Unternehmer (und selbst welcher Privatmensch würde da nicht weich werden). Die Politik stiftet die Unternehmen regelrecht an zu solchem Unsinn und wundert sich dann auch noch öffentlich, das es so abläuft...
dürfen wir als Melkkuh der EU kein Selbstbewußtsein / gesunden Nationalstolz entwickeln >> das liegt noch offensichtlicher auf der Hand.
Der EU dürfte das so ziemlich egal sein. Wie kommst Du überhaupt darauf, das dies ein EU-bedingtes Problem sein soll?

"Dummheit und Stolz - wachsen auf dem selben Holz".
Wir Deutschen waren doch dann - wenn wir am wenigsten "stolz" waren - am produktivsten. rational und geradeaus bis kreativ. Stolz (ob nun familiär national oder auch des Kontinents wegen) hat uns selten weitergebracht, dagegen maximal den "einfachen Menschen" an den Errungenschaften aller "gefühlsmäßig" teilhaben lassen.

Fragt man einen Spanier, ob er " den stolz sei Spanier" zu sein wird man im Großteil der Fälle hören: "ich bin Andalusier", "ich bin Katalane" oder auch Baske (die s ja auch in Frankreich gibt).

Kulturen und Gruppen in Europa waren noch nie in Staatsgrenzen pressbar - ebensowenig kann jemand mit reinem Herzen von irgendwelchem Stolz reden. Wozu? Stolz sind doch immer die, die i.d.R. den geringsten Beitrag gebracht haben - die Stammtischler und Schwätzer, die in sich selbst zu wenig Selbstbewusstsein finden. An denen hat sich ja auch Adolf redlich und erfolgrech bedient...

Für meine Person: Ich fühle mich in allererster Linie als Mitglied meiner Familie, als Europäer, Erdenbürger, dann kommt ggf. auch Deutsch und von da aus in's Kleinere. Das mag für viele Menschen ganz anders aussehen. Wo man sich zugehörig fühlt ist in vielen Fällen eine rein persönliche Angelegenheit und kann von einem Staat werder ernsthaft verordnet wie installiert werden (wenn man nicht ausgelacht werden will).

Stolz?
Ehrlichen Stolz darf man eh nur auf das haben, was man m.E. selbst (allein!) erreicht oder fabriziert hat. Dazu braucht man weder Deutscher, noch Europäer noch Herr Müller oder was auch immer zu sein...
zahlt auch in die Landwirtschsftliche Berufsgenossenschaft ein ..
Berufsgenossenschaften sind urdeutsche Erfindungen wie Einrichtungen. Darauf kann man wirklich "stolz" sein...

"Schade" nur, das die EU derart Einrichtungen - wie es sie in manchem EU-Land so gibt - doch ziemlich kritisch sieht...


Was einzelne (übrigens katholische) Politiker aus Polen oder der Tschechei so mit den Beziehungen zu Deutschland betreiben, hat mit der EU nichts am Hut und wird in Brüssel eher mit Kopfschütteln hingenommen.
Josef
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Re: Was wärd aus dißer Kunstwährung ? ..??

Ungelesener Beitrag von Josef »

"Den Bogen raus " - So einfach ist das nicht Nils ??
Gestern abend war in irgend einem dritten Fernsehsender kurz angerißen, das Thema -GR- präsent.
Dort wurde u.a. EINFACH und UNMIßVERSTÄNDLICH ein Fakt dargestellt.
2009
bekam rein rechnerisch jeder Grieche + 540 eu VON der EU
wähernd rechnerisch jeder Deutsche - 114 eu AN die EU abgab. >> Das sagt wesentlich mehr aus als alles Europagefasel eines Herrn Rolf B. ! :!:


>>>>>>>>>>>> Man könnte dieses große Thema doch auch ganz SIMPEL darstellen : 8O

wie kann man denn nur eine WährungsUNION einführen und jedem Mitglied die Verantwortung für seine Finanz - und Wirtschaftspolitik überlassen ??? .....? :roll:
>Um zu wissen das das schiefgeht, muß man an keiner UNI lehren, man braucht nichtmal Volkswirtschaft oder gar Finanzwissenschaften studiert zu haben - nein es reicht der ganz normale Eichsfelder Menschenverstand .
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Re: Was wärd aus dißer Kunstwährung ? ..??

Ungelesener Beitrag von niels »

Dort wurde u.a. EINFACH und UNMIßVERSTÄNDLICH ein Fakt dargestellt.
2009
bekam rein rechnerisch jeder Grieche + 540 eu VON der EU
wähernd rechnerisch jeder Deutsche - 114 eu AN die EU abgab
Bitte stell Dich nicht so dumm...

Beide Zahlen wurden - wie von Dir selbst berichtet - über die gesamte Bevölkerung gemittelt.

Du wie ich wissen, das die Eichsfelder weder überdurchschnittlich oder wenigstens durchscnittlich am Bruttosozialprodukt wie am Steueraufkommen Deutschlands partizipiert haben.

Wir Eichsfelder bekommen - da bin ich mir sicher - mehr Geld "in" unsere Region als "aus unserer Region" herausfließt.

Wessen Hirnkapazität dann noch ein bischen weiter reicht, für den dürfte selbstverständlich sein das solche Rechnungen wie Deine berichtete beliebig "gestaltbar" - aber ebenso "aussagefrei" - sind. S' ist halt nen "netter" Einwurf abends am Stammtisch wenn gerade im Fußball nichts interessantes passierte. Komischerweise beschweren sich die am meisten, die tatsächlich am wenigsten beitragen (also geld / Steuern usw.)...

EU-Gelder dienen ja in den meisten Fällen zum "Ausgleich" irgendwelcher volkswirtschaftlichen Defizite - an dessen Ausgleich alle EU-Mitglieder mehr oder weniger mitpartizipieren. Die Strukturen dabei sind einfach bis hochkomplex.

Traue keiner Statistik, die Du nicht selber gefälscht hast,..
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Re: Was wärd aus dißer Kunstwährung ? ..??

Ungelesener Beitrag von Josef »

Das der Euro eine Fehlkonsruktion und nur auf politischen Druck entstanden ist dürfte jetzt nun endlich auch dem letzten Normalbürger klar geworden sein !! :!:

Das Drama der Drachmentöter ist letztlich doch ein Problem der Gläubigerbanken. Auch der in der Schweiz und der aus dem Land der kulinarischen Hochgenüsse.

Wie immer

wird der deutsche Steuerzahler den Betrug zur Erschleichung des Euros durch die Griechen damals nun so richtig bezahlen. 8 und noch ein Paar MILLIARDEN ist doch eh nur die erste Rate...
Dies wird EINIGE Südländer sehr erfreuen. Warum auch sollen nicht alle EU Länder gleichbehandelt werden ?

Dazu (wie immer die ÜBERALL gleichgeschaltete Meinung) Deutschland solle seine "starre Haltung " doch endlich aufgeben. Da sind sich - wie´s nur kommt ? - alle anderen EU Länder mal wieder einig.

>>>>>>>>>>>>> Im Haus Europa hat Deutschland 2 Funktionen : > Zahlmeister für alle
> ansonsten Pförtnerposten (bestimmen tuen andere, die vor allem I H R E Interessen vertreten.

Wenn es nicht so arg traurig wäre und uns das letztlich (komm jetzt BITTE nicht mit den Supervorteilen Nils !!!!! dies KANN Dir keiner der denken kann mehr abnehmen...) massiv Wohlstand kosten würde - könnte man lachen !

Josef
hält viel von einem vereinten WIRTSCHAFTS Europa - NICHTS von einem solchen ^^^ politischen Europa
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Re: Was wärd aus dißer Kunstwährung ? ..??

Ungelesener Beitrag von Josef »

Mich würd vor allem mal HEINRICH´S Meinung dazu interessieren . :wink:
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Re: Was wärd aus dißer Kunstwährung ? ..??

Ungelesener Beitrag von niels »

@Josef,
ich kann zwar recht klar erkennen, das Du den Euro - drücken wir's mal gelinde aus - nicht gerade magst. Deine Beweggründe aber verstehe ich nicht wirklich. Deine Darlegungen dazu sind für mein Empfinden eher subjektiv - so wie ich dies von vielen der mir bekannten Euro-Gegnern auch kenne. Fundertie Begründungen allerdings finde ich dort selten.

Deshalb interessiert mich schon:

Was für Probleme hast Du mit dem Euro?
Was wäre heute besser, wenn wir die "gute alte" DM hätten (wohl die von den deutschen Euro-Gegnern "präferierte" Alternative soweit ich verstehe)?

Nur mal nebenbei:
Schon lange vor dem Euro haben wir Deutsche immer wieder andern Europäern mit teils ähnlich kräftigen Stützzahlungen unter die Arme gegriffen - allerdings war das damals vornehmlich in unserem Interesse, da den betr. Ländern unsere DM zu teuer war (was unsere Exporte dahin lähmte usw.).

Demnach müssten Euro-Gegner quasi auch EU-Gegner sein?

Ich bin nicht dafür, z.B. den Griechen nen großen Pott Geld zu leihen - es sei denn wir verdienen ordentlich was dran, was ja nicht ausgeschlossen ist / sein muß. Kiegt der Zins z.B. in Griechenland erheblich höher als bei uns, könnten wir über entsprechende Anleihen an Griechenland kräftig mitverdienen. Das funktioniert aber nur, wenn die Absicherung der Anleihen über den griechischen Staat gegeben ist - d.h. der dortige Staat das Darlehen (denn von einem Geschenk kann ja wohl kaum die Rede sein) mit Eigentum (Ländereien, Bodenschätze, "Staatseigentum" usw.) dagegenhält.

Zwar müssten auch wir das Geld - oder Teile davon - möglicherweise über Schulden anfinanzieren, solange wir erheblich weniger Zinsen zahlen, machen wir aber plus und helfen zudem unserer Exportwirtschaft.

Einen kleinen positiven Nebeneffekt hätte das auch noch:
Da unsere Verschuldung ja durch die EU begrenzt wird, blieben für uns aktuell weniger "Schuldenraum" für eigene Ausgaben übrig. Demnach würden wir uns mittelfristig weniger verschulden als es ohne dieses Darlehen möglich wäre und unsere Haushälter würden das Sparen lernen, was eigentlich schon heute dringend nötig ist...

Der Euro ist eine sehr harte Währung - allerdings zuweilen für manchen zu hart. Jede Währung - ob hart oder weich - hat seine Vor- wie Nachteile. So können wir mit einem harten Euro Importwaren oder Lebensmittel unvergleichbar billig kaufen - dafür sind unsere Löhne für viele Exportmärkte viel zu teuer - vor allem für niedrig qualifizierte Arbeitskräfte. Hätten wir eine schwache Währung, wäre es halt genau andersherum...

italien, Griechenland und Polen habe traditionell mit schwachen Währungen agiert - mit exorbitanten Inflationsraten. Die Umgewöhnung scheint nicht jedem so einfach zu gelingen wie manch anderem.

Der Euro aber ist auch deshalb stark, weil er im Volumen die insgesamt wohl leistungsfähigsten Volkswirtschaften der Erde repräsentiert - auch wenn nicht jede einzelne der Volkwirtschaften unter den Top 10 des Planeten liegt. Vor einigen Jahren noch hatte Deutschland arg zu kratzen die Maastricht-Kriterien zu erfüllen und hätte dies wohl nicht, wenn es den Euro nicht gäbe. Wir wurden gezwungen unsere Verschuldung zumindest abzudämmen - bis dahin war sie immer wieder kräftig gewachsen - seit vielen Jahrzehnten.

Als Unternehmer bevorzuge ich den Euro schon deshalb, weil ich seit dem nur noch mit wenigen Fremdwährungen zu hantieren habe - Einkaufen wie Angebote erstellen wurde erheblich einfacher - ebenso auch die Reisekostenabrechnung usw. Privat finde ich gut, das ich mit dem Geld an jeder Wechseltube der Erde Geld tauschen kann, während die DM nicht jeder wollte oder konnte...
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Re: Was wärd aus dißer Kunstwährung ? ..??

Ungelesener Beitrag von Josef »

Hmmm...
Mal hören was unsrer Heirich dazu zu sagen hat ... > heinrich, hau bitte in die Tasten ! :D
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