Was wärd aus dißer Kunstwährung ? ..??

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Heinrich5

Re: Was wärd aus dißer Kunstwährung ? ..??

Ungelesener Beitrag von Heinrich5 »

Heute Abend kommt ja um 21:45 Uhr noch einmal bei „Hart –aber Fair“ eine Griechenland-Diskussion zum Thema zahlen oder nicht?

Ich bekomme täglich die Newsletter von welt.de und der faz.de und will hier mal versuchen eine Zusammenfassung zu geben.

Die Hilfe für die Griechen wird immer teurer. Bis 2015 braucht Griechenland 230 Milliarden Euro – davon müsste Deutschland gut ein Viertel zahlen.

Die Griechenland-Krise ist auch nach dem Hilfsantrag der Regierung in Athen an die Euroländer und den Internationalen Währungsfonds (IWF) weit von einer Lösung entfernt.

In Deutschland, das gut ein Viertel der europäischen Hilfe zahlen müsste, werden Zahlungen an Athen womöglich vor dem Bundesverfassungsgericht angefochten. Zudem ist der griechische Finanzbedarf höher als bisher erwartet. Eine Umschuldung, der den Besitzern griechischer Staatsanteilen den Verzicht auf einen Teil ihrer Forderungen abverlangen würde, wird wahrscheinlich.
Allein bis Jahresende soll Griechenland von den Euroländern 30 Milliarden Euro bekommen. Davon müsste Deutschland knapp 28 Prozent – also 8,4 Milliarden Euro – bereitstellen. Die bereits für 2011 und 2012 zugesagten Kredite dürften sich nochmals auf etliche Dutzend Milliarden Euro belaufen. Denn das Loch in der griechischen Staatskasse ist gewaltig. Allein bis Ende 2015 muss Athen der griechischen Schuldenagentur und der Wirtschaftsdienst Bloomberg zufolge gut 140 Milliarden Euro für 33 fällig werdende Staatsanleihen auftreiben.

Dazu kommen fast 90 Milliarden Euro Zinsen. Günstige Zinsen für Milliardenkredite der Euroländer und des IWF würden diese Last nur geringfügig verringern. Das bedeutet, dass die Griechen über Jahre hinweg rund ein Fünftel ihrer Wirtschaftsleistung allein für ihren Schuldendienst ausgeben müssten – eine Last, die in ähnlichen Krisen fast immer mit Staatsbankrott oder Umschuldung endete.

Ich halte deshalb eine Umschuldung für sinnvoller als nur Geld zu leihen:

Als Umschuldung wird die Begründung einer neuen Schuld zur Begleichung einer bestehenden Schuld bezeichnet. Bei gefallenen Zinsen ist es für einen Darlehensnehmer etwa günstiger, einen unter schlechteren Zinsbedingungen abgeschlossenen Kredit durch die Aufnahme eines neuen, zinsgünstigeren Kredits vorzeitig zu tilgen. Eines der Ziele einer Umschuldung ist die Wiederherstellung der Kreditwürdigkeit, um so die Möglichkeiten für neue Kredite zu niedrigeren Zinssätzen zu schaffen.

Schäuble hat in dieser Woche eine Umschuldung ausgeschlossen. Ende Februar standen laut Bundesbank 33 Milliarden Euro Forderungen an Griechenland in den Büchern deutscher Banken. Wenn Deutschland sich auf eine Umschuldung einlässt, müssen weitere Milliarden etwa in die Hypo Real Estate (HRE) gepumpt werden. Ende September 2009 hielt allein die verstaatlichte HRE bis zu 10 Milliarden Euro in griechischen Papieren.

Eine Umschuldung kann aber schon allein aus rechtlichen Gründen notwendig werden. Grund sind die Statuten des IWF. „Bevor der IWF-Vorstand ein Hilfsprogramm beschließt und einem Land Geld gibt, müssen die IWF-Fachleute vor Ort die Finanzen und Pläne für die nächsten Jahre prüfen und dem Vorstand eine Schuldenanalyse vorlegen.
Dabei wird geprüft, was eine Regierung in den nächsten Jahren realistischerweise tun kann, wie viel Geld sie nach ihren Ausgaben übrig hat und wie viel für den Schuldendienst aufgewendet werden kann. Urteilen die Fachleute, dass ein Land seine Schulden nicht bedienen kann, darf der IWF kein Geld geben, solange es nicht parallel eine Umschuldung gibt.

Auch eine Umschuldung löst Griechenlands Probleme nicht. Es muss ja auch frisches Geld herein, um die laufende Arbeit der Regierung zu bezahlen. Zu einer geordneten Restrukturisierung gehört zudem, dass sich die Griechen mit den Europäern und dem IWF auf einen soliden Finanz- und Reformplan einigen.
Sowohl in der Russland-Krise 1998 als auch in der Argentinien-Krise 2001 haben Hilfen des IWF, der Weltbank und anderer Staaten eine Umschuldung nicht verhindert.
Auch jetzt bietet das Hilfspaket Griechenland nur Beistand, um in Kürze fällige Schulden zu bedienen. Selbst wenn das Hilfspaket in den kommenden zwei Jahren insgesamt auf 80 bis 90 Milliarden Euro aufgestockt wird, garantiert dies nicht, dass eine Umschuldung Griechenlands vom Tisch ist.

Für die Anleger, Banken und Private, verheißt dies allerdings nichts Gutes: Nach einer Untersuchung der Ratingagentur Moody's mussten Investoren bei 13 Zahlungsausfällen von Regierungen zwischen 1998 und 2008 im Durchschnitt einen Abschlag von 50 Prozent auf den Nennwert der Anleihen hinnehmen. Mit argentinischen Papieren verloren die Anleger 73 Prozent und mit russischen Anleihen gar 82 Prozent. Russland schaffte es erst vergangene Woche wieder, eine Euro-Anleihe aufzulegen. Argentinien ist die Rückkehr an die internationalen Kapitalmärkte bis heute nicht gelungen.

Griechenland kann innerhalb der Währungsunion nicht abwerten, wie dies Russland und Argentinien mit eigenständigen Währungen konnten. Griechenland verfügt zudem über keine wettbewerbsfähige Exportkraft.

Selbst wenn Griechenland in diesem Jahr 45 Milliarden Euro und in den kommenden beiden Jahren nochmals 45 Milliarden Euro Kredithilfe erhielte und diese auf Jahre nicht zurückgefordert würden, wären die Konsequenzen hart: Griechenland müsste nach Berechnungen von Barclays Capital sein Haushaltsdefizit (ohne Einrechnung von Zinszahlungen) von 8,4 Prozent des Bruttoinlandproduktes bis zum Jahr 2014 in einen Überschuss von 6,4 Prozent des Bruttoinlandsproduktes wandeln, um die Schuldeneskalation zu bremsen und im Jahr 2050 wieder eine tragbare Schuldenquote von 60 Prozent zu erreichen. An den Finanzmärkten wird bezweifelt, dass eine so harte Haushaltspolitik realistisch ist.

Eine Umschuldung bringt Griechenland angesichts seines hohen Schuldenberges nur etwas, wenn der Schuldenverzicht entsprechend stark ausfällt. Ein Tausch von kurz laufenden Anleihen in Anleihen mit längerer Laufzeit bringt wenig: Würde Griechenland jetzt eine zweijährige Anleihe mit einem Zinskupon von 4,3 Prozent in eine Anleihe mit einer Laufzeit von 15 Jahren und einer derzeitigen Marktrendite von 8 Prozent tauschen, würde es seine Zinsbelastung um 68 Prozent erhöhen, sich langfristig also nur noch mehr in die Insolvenz manövrieren.

Einen wirklichen Unterschied würde langfristig nur eine Umschuldung mit drastischem Schuldenverzicht machen. Dies würde die Investoren teuer zu stehen kommen: Französische und deutsche Banken halten jeweils etwa 20 bis 30 Milliarden Euro Griechenanleihen, Versicherungen und Anleihefonds jeweils 40 bis 50 Milliarden Euro, griechische Pensionsfonds und Banken etwa jeweils 30 bis 45 Milliarden Euro.
Würde der ausstehende Schuldenbestand um 45 Prozent verringert, blieben dem Anleger je nach Rendite von 6 bis 8 Prozent nur 40 bis 50,58 Cent je Euro in der Tasche. Bei einem Abschlag von 75 Prozent blieben dem Anleger nach Berechnungen von Barclays Capital je nach Rendite 18,4 bis 23 Cent je Euro übrig, und auch da müsste Griechenland sein Haushaltsdefizit ohne Einrechnung der Zinsbelastung in einen Überschuss wandeln.
Zusätzlich zu den Griechenland-Verlusten besteht die Gefahr, dass sich auch die Renditen für zum Beispiel portugiesische Anleihen ausweiten könnten. Die Frage ist, ob eine Umschuldung angesichts der Risiken für andere Peripherieländer in der Währungsunion sofort etwas bringt.
Im Falle Griechenlands werden 75 Prozent der Schulden im Ausland gehalten, und zwar weitgehend in Europa. Barclays Capital vermutet, dass die Vereinbarung einer freiwilligen Umschuldung in Form von Laufzeitenverlängerung daher nicht schwerfallen dürfte. Die Bank vermutet allerdings, dass es erst dazu kommen wird, nachdem Griechenland zumindest versucht hat, Herr der Lage zu werden.
Theoretisch stehen bei einer Umschuldung mehrere Wege offen: niedrigere Zinsen, Tausch der Anleihen in länger laufende Papiere, Abstufung der Anleihen in der Rangfolge der Gläubiger und Ersatz durch Anleihen einer anderen Währung. Solange ein Land von Rating-Agenturen mit der Bonitätsstufe „Aaa“ versehen wird, können Anleihen in die entsprechende Heimatwährung getauscht werden. Deutschland könnte seine Euro-Anleihen theoretisch bei einer Neueinführung der D-Mark umbenennen. Griechenland, Portugal und Irland dürfen dies mangels ihrer Bonitätsbewertung mit einem „Aaa“ durch die Rating-Agenturen nicht, ohne dass nicht automatisch der rechtliche Fall einer Umstrukturierung greifen würde.
Die EU muss einen Sonderbeauftragten in Athen einsetzen. Er muss aufpassen, dass die Griechen die Milliarden-Finanzhilfen der Europäer nicht in die falschen Kanäle leiten.“

Griechenland braucht, und das ist mathematisch absehbar, ausschließlich zur Bedienung der momentanen Schuldzinsen auf eigene Staatsanleihen weitere "Notfall"-Darlehen. Diese müssen wiederum verzinst werden und vergrößern damit den Schuldenstand nur noch.
Abgesehen von den kommenden beiden Jahren müsste Griechenland im Wahljahr 2013 dann erneut 74 Mrd. Euro refinanzieren. Das entspricht etwa 31 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Gleichzeitig flüchtet privates Kapital unentwegt. Griechenland wird deswegen weiterhin permanent am Abgrund der Zahlungsunfähigkeit taumeln. Die deutsche Politik ignoriert, dass das griechische Drama auf unabsehbare Zeit nicht von der europäischen Bühne verschwinden wird. Das macht den Euro an den Währungsmärkten extrem verwundbar und die Eurozone politisch sowieso.

Die EU – Politik angesichts dieser Situation:

Wer die Diskussion um die Entstehung des Maastrichter Vertrages und seiner Folgeverträge einschließlich des Stabilitäts- und Wachstumspaktes mit verfolgt hat, weiß, dass die Verschleierung von Tatsachen in der politischen Diskussion an der Tagesordnung steht. Ständig werden Regeln neu ausgelegt oder uminterpretiert. Dafür gibt es genügend Gummiparagrafen im Gesamtwerk, das absichtlich unverständlich gehalten wurde.
Die EU-Kommission und die EU-Finanzministerien versuchen deswegen verstärkt, ihre Deutungshoheit gegenüber der Öffentlichkeit durchzusetzen. Ihr neuester Trick: Den Haftungsausschluss und widersprüchliche Quersubventionen aller Art (Europäischer Währungsfond EWF, "Notfall-Kredite") unter einen Hut zu bekommen. Investoren und Bürger suchen Details zur politischen "Not"-Entscheidung der Europäischen Union (EU) vergeblich, denn die Regierung hält sich bedeckt.
Weder weiß der deutsche Steuerzahler, ob und wie er sein Geld zurückbekommt (Internationaler Währungsfonds IWF oder EU zuerst?), noch wie der Staat dieses "Darlehen" finanziert (Bundeshaushalt oder Förderbank KfW?). Klar ist jedoch: Je mehr die Maastrichter Finanzregeln mit den Füßen getreten werden, desto eher wird bezahlt ("moral hazard"). Die EU-Kommission scheint alles zu akzeptieren, Hauptsache sie kann ihre Kompetenzspielräume durch neue Behörden, Aufsichtsgremien oder Regelungen erweitern.
Was die Eigendynamik um Griechenland noch absurder macht, sind die politischen und monetären Implikationen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich auf mehreren Ebenen verkalkuliert. Sie läuft jetzt nicht nur die Gefahr, die NRW-Wahl zu verlieren (auch wegen Griechenland). Sondern Deutschland wird auch maßgeblich die zukünftigen Zahlungen an Griechenland und andere Euro-Problemstaaten freiwillig schultern wollen. Die Diskussion um Portugals Bonität hat schon begonnen. Da der deutsche Staatsbürger schon mehr als 760 Mrd. Euro an Garantien, Zahlungen oder Eigenkapitalhilfen bereitgestellt hat (hauptsächlich Landesbanken, HRE), kommt es Berlin wohl auf ein paar angebliche Mrd. Euro auch nicht mehr an. Darüber hinaus wird die Europäische Zentralbank (EZB) missbräuchlich politisiert.
Jede Zinserhöhung durch die EZB - sprich Normalisierung des Zinssatzes - stellt die Griechen und die Eurozone künftig vor noch größere Probleme. Sie kann sogar zum fiskalischen Todesstoß werden, auch für die Eurozone. Die EZB darf also "unabhängig" abwägen, entweder potenziellen Inflationsgefahren entgegenzuwirken oder Griechenland durch Niedrigstzins vorm Staatsbankrott zu bewahren.

Frankreichs Meinung über Deutschlands Haltung zu Griechenland:

Viele französische Politiker bescheinigen den Deutschen zwar wohlwollend, durch harte Reformen entschlossener als andere den Wettbewerb mit neuen Mächten wie China angenommen zu haben. Doch sie meinen auch, dies geschehe auf dem Rücken Europas. Andere beleben den alten britischen Vorschlag, statt einer „Einheitswährung“ eine „gemeinsame Währung“ nur für den Außenhandel zu schaffen. Mark und Franc könnten dann gegeneinander auf- und abwerten. Das Maastrichter Europa mit seiner „rigiden Einheitswährung“ verleugne die Nationen und sei „auf Sand gebaut“, meinen einige.
Frankreich bezahle seine „Zugehörigkeit zur Euro-Mark“ mit Entindustrialisierung und Arbeitslosigkeit. Die Integration Europas sei an den Euro-Verträgen gescheitert. Länder wie Griechenland hätten keine Chance, ohne eine Abwertung (geht nur mit griechischer Währung) wieder auf die Beine zu kommen.
Angela Merkel lehne diese Perspektive ab und akzeptiere sogar den Zerfall der Euro-Zone“, meinen einige. Der Euro müsse zur Außenwährung (das heißt, als Innenwährung müssten die alten Länderwährungen wieder eingeführt werden) werden. Sonst drohten die Explosion der Euro-Zone „oder die Revolution in den Ländern, die einer unerträglichen Sparpolitik unterworfen“ würden.
Einige sehen das Problem noch tiefer. Deutschland blicke nach Osten und müsse überzeugt werden, dass es Europa brauche. Merkels Haltung zu Griechenland hält man gar für den Beleg eines „geopolitischen Wandels ersten Ranges“: Die Zeit des „deutsch-französischen Paares“ sei abgelaufen. „Deutschland begrenzt seine Ambitionen nicht mehr auf das Euroland“. Schon Merkels Vorgänger Gerhard Schröder habe gen Osten gezielt und sei dann „in den putinschen Verwaltungsrat von Gazprom“ gewechselt.

Die Schwäche des EURO resultiert meiner Meinung nach daraus, dass Südeuropa (die Mittelmeerländer) mit den exportorientierten nordeuropäischen Ländern wirtschaftlich nicht mithalten können. Bei der Einführung des EURO in die Mittelmeerländer war dieses Problem wohl noch nicht so abzusehen. Griechenland und andere Mittelmeerländer haben so gut wie keinen Export und keine nennenswerte Industrie. Exportgüter sind Wein, Schafskäse und andere Lebensmittel. Es war ein Eigentor, dass Griechenland seine eigene Währung aufgegeben hat. Stattdessen wollten sie mit dem nordeuropäischen Lebensstandard mithalten und haben Schulden ohne Ende bei anderen Ländern gemacht. Betrügerischer Bankrott nennt man das wohl bei einfachen Bürgern.
Griechenland hat die Möglichkeit auf eigenen Wunsch aus der Euro Währung wieder auszusteigen. Von dieser Option wollen sie aber keinen Gebrauch machen. Zwingen kann man sie nicht. Damit bleibt als Alternative für Deutschland nur zu zahlen oder selbst aus der Währungsunion auszutreten.

Ich würde Griechenland erstmal völlig pleite gehen lassen bevor ich bezahle (Geld leihe). Erst dann könnte man Griechenland erst regelrecht diktieren was es zu tun und zu lassen hat und Griechenland unter eine effektive Kuratel zu stellen. Bis dahin gehen die Griechen noch auf die Straße und streiken um ihren mit fremden Geld ergaunerten Lebensstandard beibehalten zu können. Ich frage mich verwundert immer wieder was das eigentlich bringen soll. Das gleiche gilt für die Forderung Griechenlands an Deutschland immer noch Reparationsleistungen an Griechenland zu zahlen. Was für ein Unsinn. Aber das ist wohl die Mentalität der Südeuropäer von Portugal über Spanien, Italien bis Griechenland, ohne eigene Anstrengungen ein bequemes Leben und einen hohen Lebensstandard haben zu wollen.

Auf die Sendung heute Abend im Fernsehen darf man also schon gespannt sein.

Deutschland wird zahlen müssen, keine Frage. Fragt sich nur wie lange. Den ersten 30 Milliarden werden weitere 30 bis 45 Milliarden folgen werden. Wie weit wollen die anderen EU-Länder da mitgehen? Und für wie lange? Und dann folgt auf eine Umschuldung eine Entschuldung. Griechenland werden dann alle Schulden erlassen. Die Milliarden sind dann unwiederbringlich auf Sand gesetzt.

Was bringt es uns jetzt schon ein? Der Wert des EURO sinkt gegenüber dem Dollar unaufhaltsam. Das freut die deutschen Exporteure, wird dann doch im Ausland die dann billigere deutsche Exportware besser verkauft. Füllen werden sich die Taschen der deutschen Export-Unternehmer.
Für den deutschen Michel bedeutet der sinkende Wert des Euro eine höhere Inflation. Bei gleibleibenden Löhnen und Renten steigen die Lebenshaltungskosten. Wir haben also, dank Griechenland, jetzt schon weniger in der Tasche.
Heinrich5

Re: Was wärd aus dißer Kunstwährung ? ..??

Ungelesener Beitrag von Heinrich5 »

Neueste Meldung von heute 28. April 2010, 09:07 Uhr

Der Internationale Währungsfonds (IWF) könnte einem Pressebericht zufolge seinen Anteil an den Hilfen für das hochverschuldete Griechenland aufstocken. Der IWF ist angesichts der akuten Pleitegefahr Griechenlands inzwischen bereit, seinen Anteil an den Hilfen um zehn Milliarden Euro aufzustocken.
Über die deutsche Hilfe will die Bundesregierung rasch entscheiden.

Doch Ifo-Chef Sinn warnt: Die Griechen werden das Geld nicht zurückzahlen können.

Bislang war geplant, dass der Fonds 15 Milliarden Euro beisteuert und die Euro-Staaten weitere 30 Milliarden Euro im ersten auf insgesamt drei Jahre angelegten Hilfs-Programm übernehmen. Deutschland soll über die Staatsbank KfW Kredite von 8,4 Milliarden Euro beisteuern.

Der Chef des Münchner Ifo-Institutes, Hans-Werner Sinn, glaubt nicht, dass Griechenland Hilfen an Deutschland jemals zurückzahlen könnte. Sinn sagte MDR Info, die Regierung in Athen werde letztlich nicht in der Lage sein, den verlangten harten Sparkurs zu fahren.

Auf politischem Wege werde dann von den Griechen und den anderen problematischen Ländern ein Schuldenerlass von Deutschland verlangt.

Sinn äußerte Verständnis für das Zögern der Bundesregierung bei der Hilfszusage. Wenn das Geld erst einmal bereit gestellt sei, „dann hat man kein Druckmittel mehr gegenüber Griechenland. Das macht die Bundesregierung absolut richtig“.

Tja, dumm gelaufen für Deutschland und den deutschen Steuerzahler.
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Re: Was wärd aus dißer Kunstwährung ? ..??

Ungelesener Beitrag von niels »

Sinn äußerte Verständnis für das Zögern der Bundesregierung bei der Hilfszusage. Wenn das Geld erst einmal bereit gestellt sei, „dann hat man kein Druckmittel mehr gegenüber Griechenland. Das macht die Bundesregierung absolut richtig“.
Ja,
eine Hilfe kann m.E. - auf der Ebene derart zwischenstaatlicher Beziehungen - wie auch "im Kleinen" nur auf Basis von "abgesicherten Darhlehen" funktionieren. In den seltensten Fällen fließt ja (bares) Geld - meistens stehen stattdessen Leistungen oder Bürgschaften dahinter - bei der Leistung wie bei der Tilgung.

Allerdings könnte Griechenland m.E. auch eigene Bürgschaften aufbringen, z.B. indem es Ländereien oder ähnliches Staaseigentum "verpfändet", wie dies ja auch bei Krediten für kleine Kreditnehmer üblich ist.
Tja, dumm gelaufen für Deutschland und den deutschen Steuerzahler.
Das hoffen wir demnach nicht...

Ich denke, Hilfe ist möglich, wenn der Geholfene überhaupt ehrliche Hilfe benötigt UND haben will und auch Besserung im Sinn hat.

Ich halte wenig davon irgendwelche Bar-Kredite ohne geeignete Sicherheiten herauszugeben. Kann das Land tatsächlich nicht tilgen, muß ein Ersatz da sein, der die kompltte Tilgung deckt. Ist ein land zahlungsunfähig, muß es ans Eigentum gehen - der Vorschlag Griechenland könne schließlich auch einige ihrer zigtausend (meist unbewohnten) Inseln verlaufen, geht da schon in eine gar nicht so falsche Richtung. Statt einem Verkauf könnte man diese u.U. auch als Sicherheit einsetzen. Kann Griechenland nicht zurückzahlen, fallen die Territorien an die Gläuvigerstaaten, die damit anstellen können, was sie wollen...

Nicht abgesicherte Kredite an Griechenland austeilen, ohne das man Sicherheiten in Form von Gegenwerten oder einem abgesicherten Sparplan hat, wäre keine gute Idee. Wir würden nur noch weitere Länder dazu animieren - möglicherweise sogar uns selbst...
Josef
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Re: Was wärd aus dißer Kunstwährung ? ..??

Ungelesener Beitrag von Josef »

Na Nils - gegenüber DEN ANDEREN sind wir Deutschen doch wohl noch relativ ehrlich und SOLIDE. Da steht doch wohl gewaltig Industrie und Infrastruktur dahinter !!

Heinrich - vielen Dank !

DEINE Ausführungen waren äußerst Aufschlußreich und Verständlich und plausibel !!

Nils -
lies doch bitte nochmal genau nach ^^ ...

Gleich guck ich die oben genannte Sendung .


Deutschland

Zahlmeister Europas UND
Sozialamt der janzen Welt ...

Denk ich an D in der Nacht - HERR BEHEREND - werd ich um den Schlaf gebracht !
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Re: Was wärd aus dißer Kunstwährung ? ..??

Ungelesener Beitrag von Josef »

Hab die Sendung gesehen. Wollt normal nicht gucken als ich den Herrn MIESCHEL F. ( er nannte sich "Paolo Pinkel" als er 5 (Fünf) naturgeile osteuropäische Nymphomaninnen auf´s Zimmer bestellt hat) dort entdeckt hab.
So hab ich mich, der Sache halber z´sammengerissen ...

Fazit der Sendung :

es wird auf DEUTSCHLAND spekuliert und gezockt. WIE LANGE zahlen die DOOFEN Deutschen - trotz massiver eigener Schulden - erorme Beträge an die PING - Staaten !!

So einfach ist das .
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Re: Was wärd aus dißer Kunstwährung ? ..??

Ungelesener Beitrag von niels »

@Josef,
es kommt wohl drauf an, was man unter "solide" versteht. Deutsche zeigen sich besonders bei "solide", wenn es um das Aufräumen mit seit langem Liegengebliebenem geht - denn das tun sie häufig nur sehr ungern oder gar nicht.

Die angeblich so "soliden" deutschen Großkonzerne wie auch die über traditionell "solide" Autoindustrie zeigen sich heute erstaunlich wenig solide - vor allem bei der Schaffung / Erhaltung von Arbeitsplätzen und / oder in den Zahlen.

Unter einem "soliden" Staatshaushalt verstehe ich einen, der keine Schulden macht - jedenfalls nicht seit vielen Jahrzehnten jedes Jahr höhere und schon gar nicht so hohe.

Unsere Sozialsysteme bedürfen ebenso unbedingter Überholung wie das Krankenkassen- und Rentensystem, denn diese stehen alles andere als auf "soliden" Füßen - eher immer tönerne...

Den wohl allergrößten Teil der verbleibenden "Solidität" findet man noch im deutschen Mittelstand, der daher immer mehr zum Absorber und Prellbock wird..

Allerdings gibt es auch in Deutschland Parteien, die es dem Mittelstand in einer Regierung alles andere als einfacher machen möchte. Zudem fehlen heute immer mehr junge L.eute, die sich für ein Leben als Unternehmensgründer / Unternehmer entscheiden wollen - wenn doch gehen viele junge Leute - vor allem aber hochqualifizierte - ins Ausland.

Auch unsere Verwaltung ist - vor allem Dank aufgeblähtem Beamtentum aber auch unsinnigen, uralten Haushaltsgesetzen - mehr als ineffizient und teuer. Einige Parteien wollen das Beamtentum sogar weiter stärken...

Der mit Abstand größte Teil der ostdeutschen Wirtschaft ist nur mit großem Subventionsaufwand aus der EU wie dem Bund "solide" zu halten - auch wenn dies für viele Unternehmen eher indirekt zutrifft (sie also selbst keine Direktsubventionen erhalten, aber von anderen Subventionierten leben / Aufträge bekommen).

Unsere verfehlte Migrationspolitik fällt uns bereits heute immer mehr auf den Kopf. Die über fast 20 Jahre weithin verfehlte Bildungspolitik wird uns Kosten in Größenordnungen bescheren, die wir heute nur erahnen können.

Dabei sind es die Deutschen selbst, die sich bei der Lösung vieler Probleme im Wege stehen, denn mit jeder Veränderung oder Reform gibt es ganz sicher jemanden, der den Status Quo besser findet, weil ER sich darin besser eingerichtet hat - auch auf Kosten der Masse.

Demnach hat auch unser "Staatsfaß" eine Vielzahl von Löchern, die nur selten kleiner werden - schon gar nicht von allein...

Bekämen wir z.B. zur Nächsten Bundestagwahl eine rot-rote Regierung, was gar nicht so unwahrscheinlich ist, sähe es auch in Deutschland nach 5-10 Jahren ähnlich aus wie in den Ländern, die das bereits haben / hinter sich haben...

Aber auch die meisten unserer Kommunen sind (hoch-)verschuldet - auf unsere Köpfe.

Ehrlich?
Wir Deutsche sind zudem ja nicht mal zu uns selbst ehrlich, wenn es um die vielen unter den Teppich gekehrten Probleme geht.

Korruption ist auch in Deutschland ein (immerhin sogar wachsendes) Thema, falls Du darauf anspielst. Mit einem weiterhin trägen - womöglich noch weiter aufgeblähten Beamtentum wird das Problem sicher kaum kleiner - aber auch mit einem weiter verteuerten, verkomplizierten Steuersystem.

Was der "Normalbürger" unter "Korruption" versteht (und was als "üblich" oder "tragbar"), ist allerdings auch von der Mentalität der Menschen abhängig. Während sich Deutsche eher als Individualisten sehen, die sich auf den Staat verlassen, sind Griechen, Portugiesen oder Spanier hauptsächlich auf die Familie konzentriert - suchen und finden in der Familie einen Gutteil der sozialen Absicherung und Versorgung. Z.B. mussten wir ja Rezeptgebühren für ärztliche Verschreibungen u.a. einführen, weil sich viele Deutsche beim Hausarzt "mal eben so" ein Medikament aufschrieben ließen um es nicht selbst bezahlen zu müssen. Welcher Deutsche dächte dabei an "Korruption"? Wohl eher wenige...

Wir sind also gar nicht soweit weg von Griechenland, Portugal & Co. wie sich so manch Deutscher immer noch gern einreden mag.

Griechenland ist heute da, wo wir möglicherweise auch selbst in 10 Jahren - wenn auch ähnlicher Form - sein könnten.

Allerdings haben auch diese Länder in der Vergangenheit einige Reformen durchgeführt, die wir bisher nicht realisieren konnten. Das hat natürlich auch Geld gekostet. In der aufstrebenden Weltwirtschaft haben diese Länder teils kräftige Wachstumszahlen hingelegt und man hat dort auch nicht damit kalkuliert, das es mal so schnell kräftig anders kommt.

Wir Deutsche profitieren heute noch von einer "soliden Basis", die in den 70ern-90ern hauptsächlich vom Mittelstand auf- und ausgebaut wurde. Wer denkt bei "Deutschland" und "solide" nicht an den dicken Kohl oder Mercedes Benz?

Mittlerweile hat uns die planetenweite Situation eingeholt und auch wir müssen uns ganz neu bewähren, denn die Vorschußlorbeeren reichen nicht ewig...

Der mehr oder weniger "solide" politische Kurs Deutschland über 40-50 Jahre wackelt auch auf seinem Stuhl und so bekommen erstmals auch extreme bis extremistische politische Strömungen kräftigen stetigen Zulauf.

Deutschland bezieht seinen Wohlstand hauptsächlich aus seinen Exporten. Exportieren wir nichts - z.B. weil wir zu "stark" oder das Ausland zu "schwach" ist, ist's auch mit unserer Solidität ganz schnell vorbei.

Übrigens:
Das Gros der Volkswirtschaftler im In- und Ausland ist sich heute sicher, das Deutschland momentan nur soweit von einer ähnlichen Krise weg ist, weil die Löhne im Land in den letzten 10 Jahren entsprechend niedrig waren. Ich denke mal, das solche Erkenntnisse unter den Deutschen nur wenige "Freunde" finden dürften, womit wir wieder beim Thema "Ehrlichkeit" und "Solidität" sind (Worte, die selbst unser Kaiser noch gern und oft in den Mund nahm, als man bereits im Krieg lag...).

Und wer nicht mal ehrlich zu sich selbst ist, wird die damit verbundenen Probleme nicht oder nur schlecht lösen.
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Re: Was wärd aus dißer Kunstwährung ? ..??

Ungelesener Beitrag von Josef »

Jawoll - da kann ich Dich ja weitgehend verstehen Nils.

Nur : bei anderen sieht es noch wesentlich schlechter aus ! Zur Zeit ist es wohl nur Finnland, welches die Mastricht Kriterien einhält.

Was wird , weis niemand. Den "Teufel" würd ich zumindest nicht mit Links/Linker Regierung beschreiben !! > Warum auch ? Was - um Gottes Willen - sollen die denne noch falscher machen ?

Nee, dass ist mir zu simpel ...


Deutschland
kann und DARF übrigens Nils - von allen anderen EU Ländern aus, soviel Schulden machen, wie es nur möglich ist ! >>> Logisch !
Ich sag´s mal lyrisch - poetisch : :wink:
wenn Du Nils, für Dich und Deine Frau sowie Dein (künftiges) Kind täglich locker gut Milch von einer Kuh zapfst, die Dir nicht gehört und die auch nicht auf Deinem Grundstück steht , diese Milch- wegen der Eiweiße und so - den größten Bedarf damit abdeckt und Du Dich seit langen daran gewöhnt hast. >> Diese Kuh wirst Du doch nicht plötzlich schlachten wollen (zumal kein Ersatz da ist !!) nur weil Ihr das Futter schwer verdaulich wird sie immer mehr frißt und trotzdem etwas schwächelt ??
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Re: Was wärd aus dißer Kunstwährung ? ..??

Ungelesener Beitrag von Josef »

Wie ich eben in den Nachrichten las wird die Unterstützung für die Drachentöter recht teuer für uns .

Dafür bekäm jeder Hartzer einmalig ca. 3.500 eu auf die Kralle (wird garantiert nicht mit Aktien oder ählichen verzockt sondern dient dem Konsum / Umsatz in D )
oder jeder Rentner einmalig 1.250 eu .


Aber :

das sind doch "nur" die anfänglichen Raten allein für GR , der lange Rattenschwanz kämmet noch .... :roll:
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Re: Was wärd aus dißer Kunstwährung ? ..??

Ungelesener Beitrag von niels »

Dafür bekäm jeder Hartzer einmalig ca. 3.500 eu auf die Kralle (wird garantiert nicht mit Aktien oder ählichen verzockt sondern dient dem Konsum / Umsatz in D )
oder jeder Rentner einmalig 1.250 eu .
Hört sich zwar am Stammtisch bestimmt an wie eine gute Idee (wer lässt sich schon ungern Geld schenken - also ohne eine Gegenleistung) - wäre es volkswirtschaftlich aber nicht, denn damit wäre kein Problem behoben, dessen Behebung in unserem Interesse läge - und das tut es - jedenfalls mehr oder weniger, auch wenn es möglicherweise andere Lösungen gäbe.

btw:
Was ist besser daran Geld für Konsumgüter auszugeben als es in der Wirtschaft, einen Staat oder sonstwo anzulegen - oder gar in unsere Schuldentilgung zu stecken?

Zwar würde man damit "den Umsatz" in bestimmten Konsumgüterbranchen einmalig stimulieren (der Effekt wäre binnen Tagen volkswirtschaftlich "verpufft"), das Geld landet aber spätestens nach dem "Ausgeben" wieder in Anlagewerten - d.h. in der Wirtschaft oder in privaten Händen. Die nachteiligen Effekte aber wären längfristig / dauerhaft da.

Na gut, es ist immer noch besser als es auf's Sparbuch zu tun, denn bis heute gehören die Deutschen zu den Weltmeistern des "sich abzocken lassens" (jedenfalls von den Banken, wo erstaunlich viele ihr Geld über Jahrzehnte auf "den guten alten Sparbüchern" herumgammeln lassen, welches dort immer weniger wird weil die von der Bank darauf gezahlten Zinsen nicht mal die Inflation decken). Die Bezeichnung "Sparbuch" bezieht sich demnach auf's "spätere Sparen müssen", wenn man sein sauer verdientes Geld so verbrennt...

Die meisten der heute grad wieder mal heiß beschmipften sog. "Zocker" sind übrigens hauptsächlich Rentner oder auf die Rente sparende ganz normale Arbeitnehmer in vielen der "Wohlstandsländer" der Erde, denn von denen kommen große Teile des angelegten Geldes und die erwarten natürlich auch möglichst gute Renditen. Das Geld der sog. "Abzocker-Banken" in Deutschland, was in Griechenland investiert ist - ist übrigens hauptsächlich UNSER Geld, denn entweder sind es Staatsbanken oder der Staat (und damit wir) haben mittlerweile kräftig Anteile dran. Das scheint so mancher zu vergessen, obgleich das Thema doch erst vor Monaten groß in allen Medien war.

Die dortigen Renten sind übrigens sehr selten höher als deutsche - aber jedem ist es klar, das man für sein Alter selbst Rücklagen bilden muß, wenn man mehr haben will als nur eine finanzielle "Grundausstattung". Das Geschrei nach höheren, staatlichen Renten ist selten so laut wie in Deutschland. Allerdings hat uns die Politik lange vorgegaukelt, für unseren Wohlstand im Alter allein verantwortlich zu sein (bzw. sein zu können) und viele haben sich offensichtlich drauf verlassen...

Aber auch in Deutschland haben heute viele Bürger (über die Staatsbanken sind wir ja alle Anleger) private verzinste Anlagen - wenn schon nicht selbst angelegt - und somit ist die Chance groß, das man auch selbst zu den "Zockern" gehört.

Allerdings würde ich mir als Hartz IV Empfänger wirklich dreimal überlegen, ob ich das Geld für Konsumgüter raushaue oder doch besser in irgend einer Form anlege (muß ja nicht zwingend bei einer Bank o.ä. sein). Wenn ich jedenfalls vor habe nicht auch noch im Rentenalter arm zu bleiben, muß ich irgendwann anfangen etwas an die Seite zu legen - sei es in Form von Geld oder anderen Werten - z.B. einer kostspieliegen aber wertvollen Weiterbildung, einem Umzug an einen Ort mit Arbeitschancen, eine Vereinsmitgliedschaft für die Kinder uvm. Von den Hartz IV Bezügen allen geht das sicher kaum. Tatsächlich aber würden sich wohl gut 50% (ich sage sicher nicht alle, aber viele) der Betroffenen den heiß ersehnten Flachbild-TV kaufen oder eine Mallorca-Reise starten - vielleicht auch mal im Lebensmittelladen "die guten Sachen" - also die Produkte aus der TV-Werbung - oder einen schicken Spoiler für's Auto kaufen. das wäre dann ungefähr doppelt so blöd, wie das was Griechenland bisher an Finanzpolitik gemacht hat und din die Misere geführt hat.

Griechenland ist ja nicht wegen irgendwelcher "Finanzjongleure" und "Anlagenabzocker" in der Misere - auch wenn (seit gestern) sogar einige deutsche Parteien solchen Unsinn verbreiten (z.B. die Grünen oder die Linke) - sondern schlicht deshalb, weil das gesamte Land über seine Verhältnisse gelebt hat - die Bürger zu hohe Bezüge erhielten / zu wenige Steuereinnahmen brachten. Die Bankenkrise hat lediglich den Zeitpunkt gesetzt, an dem das marode Haus zusammenfällt. Marode war es ebenso wie es ganz sicher zusammengefallen wäre - wenn nicht heute dann halt morgen und mit noch größerem Getöse...

Auch deshalb kann ich bei so manchem Stammtischgeschwafel nur noch schmunzeln... Wer derartige Ideen beim Haushalten entwickelt (und tatsächlich ernst meint), wird auch für sich nur schwer zu mehr materiellem Wohlstand kommen.
Josef
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Re: Was wärd aus dißer Kunstwährung ? ..??

Ungelesener Beitrag von Josef »

Halt - Nils !
> Der Stammtisch ist das Parlament des kleinen Mannes !! (Bitte nicht vergessen)

Wenn man einen gewissen Standart als Geschäftsmann hat, betrachtet man manche Dinge sicher etwas anders. Das soll nun wirklich nicht bös gemeint sein !

> Einfach wegziehen -der Arbeit nach - ist eben nicht immer für jeden die Lösung. In Frankreich gibt es - Gott sei Dank - ein Gesetz wonach geschiedene Eltern nicht weiter als 100 km voneinander wegziehen dürfen. Davon ist unser Kinderfeindliches Land noch Lichtjahre entfernt ...

Nils - ich kann Dir LÜCKENLOS nachweisen das in meiner Karriere (fang aber BITTE nicht wieder mit geringqualifiziert an) einfach kein Geld ÜBRIG war für eine vernüftige Altersvorsorge (außer der Riesterei) . So.

Und wenn
>> Scheidung, Unterhaltszahlungen und AUCH die Hartzerei. Das man großartiges Geld für die Altersversorgung weglegen kann ist nicht wahr. Beispielsweise wird alle 6 Monate der Riestervertrag im Grusiamt kopiert und eingesehen geprüft. Warum wohl ?

Ich seh beim allerbesten Willen nichts positives für die Zukunft. Jetzt durch die EU Krise könnte der Staat den allerletzten Rest bekommen. > Doch es geht immer weiter ! Solange es Menschen gibt, die in irgendeiner Form Kapital haben und andere damit beschäftigen können, geht es immer weiter...nur wie dann für den armen Drops ?
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Re: Was wärd aus dißer Kunstwährung ? ..??

Ungelesener Beitrag von Josef »

Vor nicht allzulanger Zeit, behaupteten die Griechen, sie können sich selber helfen, alles kein Problem ...


>>>>>>> Auf rund 300 Milliarden eu beläuft sich die gigantische Gesamtverschuldung - und das bei nur rund 11 Millionen Einwohnern ! :oops:
Die Bruttoinlandsverschuldung beträgt (ich sach mal = letzter / wer weiß was noch kommt Stand) 117 % ; Experten rechnen mit einem Anstieg bis 2020 auf 170 % des Bruttoinlandsproduktes. 8O
Das würde dazu führen, dass die Drachmentöter 8) über die Hälfte (!) ihrer Einnahmen für Zinszahlungen aufbringen müßten - ein Ding der Unmöglichkeit ! :cry:

Die Währungsunion ist schlicht und einfach gescheitert.

Ein Leser in Focus online bemerkte folgendes : jede Frittenbude in Deutschland wird - bevor es losgeht - finanztechnisch überprüft. Bei einem ganzen Land wie GR müßte doch VOR der Währungsunion auch alles MINDESTENS genauso gründlich durchgeprüft sein . Man könne sich des Eindrucks nicht verwähren, dass bei ersterem ^^ die Prüfungen gründlicher ausfallen würden. :D
So würde er den hohen EU - Finanzbeamten doch erstmal hier die Frittenbuden untersuchen lassen, damit sie positive Erfahrungen sammeln könnten ...
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Re: Was wärd aus dißer Kunstwährung ? ..??

Ungelesener Beitrag von niels »

hallo Josef,
ich werde Dir nicht vor, keine Altersvorsorge betrieben zu haben. In Deutschland fehlt lediglich vielen die Einsicht, das eine staatliche Rentenversorgung kaum mehr als das Nötigste leisten kann und - wer mehr will - sich darum selbst kümmern muß. Da auch bei vielen Politikern die Vorstellung herrschte / herrscht, der Staat sei allein für die Altersauskommen der Bürger verantwortlich, wurde und wird auch Politik gemacht, die eine eigenverantwortliche Altersvorsorge erschwert.

Das passt übrigens gut zum Thema, denn auch die deutschen "Staatsrentner" (vor allem zukünftige) haben ein Gutteil ihrer Rente (über die Landesbanken / staatlichen Finanzinstitute) - wenn auch indirekt - am Weltmarkt bzw. in Griechenland stecken. Beeinflussen konnten und können sie aber nicht, was mit ihren Renten passiert...

Zur Altersvorsorge gehören übrigens nicht nur Sachwerte, sondern auch Eigentum in Form von Haus, Wohnung & Co. - immerhin noch die verbreitetste Maßnahme zur Altersvorsorge unter den Deutschen. Im weiteren Rahmen sind auch Aus- und stetige Weiterbildungen eine gute Basis für Altersvorsorge - ebenso eine gute Bildungserziehung der eigenen Kinder (auch wenn innerfamiliäre Verantwortung in Deutschland eine vergleichweise geringe Rolle spielt). Auch der Umgang mit Geld scheint vielen Deutschen weniger zu liegen...

Immerhin ist heute jeder ein gutes Stück selbst seines Glückes Schmied und wer arbeitsfähig ist und wirklich will, findet auch Jobs mit entsprechender Bezahlung - wenn auch nicht gerade in "Laufweite" seines aktuellen Wohnsitzes. Vor allem Jüngeren stehen so viele Türen offen wie noch nie - nur durchgehen muß mans chon selbst. Aber das hatten wir ja schon...

Das sich die Griechen selbst wie auch andere Länder (nicht nur EU-Länder) viele Jahre mit den Bilanzen in die Taschen gelogen haben, zeigt lediglich, das die Euro-Finanzaufsicht zukünftig die Bilanzen aller Länder genauer zu prüfen hat. Ein Ende der Währungsunion sehe ich ebensowenig wie ein Ende des Euros - dafür hat sich dieser viel zu gut bewährt.

Btw:
Mittlerweile geht mir das leidige Geheule und Geschimpfe der Deutschen wie der Griechen in den Medien auf "DIE Banken", und auch "DIE Politiker" - die angeblich Hauptnutznießer der Griechenland Krise seien und sich "über Jahre bereichert höätten, während nun der Kleine Mann dafür zahlen darf".

Sicher ist es schön, wenn man alle Zuständigkeit auf jemanden schieben kann, der weit weg scheint. Wie schnell man sich damit aber selbst auf die Füße treten kann, merken offenbar nur die wenigen, die weiter als des von der Tapete bis zur Wand Denkens fähig sind.

Wer mehr Geld ausgibt als er einnimmt, macht nun mal Schulden. Das das Geld hauptsächlich in die Taschen irgendwelcher Bänker oder Politiker geflossen ist, was heute fehlt, ist irreal - selbst wenn sich auch die hohen griechischen Politiker einiges "Gegönnt" haben. Die vielen Milliarden sind anderswo "unter's Volk" gekommen...

Während Deutsche erst mit 65 in Rente gehen (dürfen), durften und dürfen Griechen mit 58 in Rente. Würden wir Deutsche diese Regel übernehmen, wären wir binnen 5-10 Jahren insolvent. Die im öffentlichen Dienst gezahlten Gehälter waren haushalterisch erheblich zu hoch - zudem ist der Anteil der Griechen im öffentlichen Dienst riesig. Der Großteil der Griechen arbeitet demnach wohl schwarz (kassiert aber dennoch Rente, wenn's soweit ist)...

Den Politikern kann man vorwerfen, die Anreize komplett falsch gesetzt zu haben - aber das passiert ja auch in Deutschland, wenn vielleicht auch (noch) nicht so extrem.

Dagegen bezahlen wohl nur ca. 30 der Griechen ihre Steuern und die Korruption fand und findet sich überall im öffentlichen Dienst Griechenlands. Dabei sind die Steuern in Griechenland erheblich niedriger als bei uns oder den meisten anderen Ländern.

Klar passt das den Griechen nun nicht, den Gürtel enger schnallen zu müssen - so ist das nun mal, wenn man über 10 Jahre kräftig über seine Verhältnisse gelebt hat. Bekämen wir eine rot-rote Regierung, die ja mit ähnlichen Maßnahmen für die Wahlen hausieren geht und würde die tun, was sie versprochen hat, wären wir schnell Griechenland zwei - in Korruption wie Schulden.

Das Korruption keine "Mentalitätsfrage" ist, zeigt die grassierende Korruption in der DDR, ohne die "vieles gar nicht ging".

Btw:
Auch ohne EU und Euro ständen wir momentan vor ähnlichen Problemen - sogar schwierigeren. Denn auch früher schon waren deutsche Staatsbanken in anderen europäischen (nicht nur) Ländern investiert. Die EU allerdings macht es uns erst überhaupt möglich auf andere europäische Länder Einfluß zu nehmen - sie notfalls an eine kurze Leine zu nehmen.

Den Wirtschaftsraum Europa gab es bereits lange vor der EU. Der Euro ist vergleichsweise jung, jedoch ein unglaublich großer Erfolg. Immerhin soweit, das nun auch afrikanische und asiatische Länder ähnliche Wirtschafts,- und Währungsunionen planen - was sicher erheblich schwieriger werden dürfte als für uns Europäer.

Zwar stehen nun auch Länder wie Spanien mit sehr dünner Kapitaldecke da (nach den "Einschätzungen" eines "Rating-Unternehmens" in den USA, das von europäischen Kulturen ungefähr soviel versteht wie von den Unternehmen des neuen Marktes, die sie damals hochgejubelt haben, bis die Blase platzte - mit lautem Knall...) - dort allerdings hat man in den vergangenen 10 Jahren einiges erreicht - von öffentlichen Einrichtungen, Infrastrukturen und politischen Reformen - wenn auch sicher noch sehr viel Arbeit geblieben ist.

Der "böse" Kapitalismus ist dann Schuld, wenn der Staat mit Mißwirtschaft das Land herunterwirtschaftet - dabei sind das interessanterweise meistens DIE Parteien und Gewerkschaften, die am lautesten gegen die Wirtschaft schreien - wohl weil sie ähnlich egoistisch vorgehen, wie die Negativbeispiele (a la Hedge-Fonds Manager, Investmentbanker etc.) aus dem Kapitalismus. Geht es den Menschen finanziell gut, weil die Wirtschaft brummt (eine andere Ursache gibt es dafür bekanntlich nicht) - ist es ihnen nur selten genug. "Der Bedarf des Menschen ist theoretisch unendlich...".

Die Lage stellt sich dort auf vielfältigste Weise anders dar als in Griechenland, so das ein Vergleich relativ schwierig ist.

Btw:
Auch in den USA gibt es traditionell "arme" Länder - auch wenn die sicher erheblich kleiner sind. Der Erfolg des Dollars - wie heute auch immer zunehmender beim Euro - liegt in der breiten Präsenz der Währung in der Welt, die gerade solche Fälle wie die aktuelle Griechenland-Krise für die Währung weniger kritisch macht.

WIR selbst sollten uns übrigens auch nicht so sicher sein, das es nicht irgendwann auch mal (wieder) uns treffen kann / wird. Zwar gäbe es dann auch hier großes Gemaule über die daraus folgenden Sparmaßnahmen, aber wenn es den Menschen gut geht, merken die meisten es eh nicht.

Gehen wir in einigen Jahren gestärkt aus der Krise hervor (davon gehe ich recht sicher aus), wird das dem Euro weiteres Vertrauen (die Basis jeder Währung) wie uns einen höheren Wohlstand bringen.
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Re: Was wärd aus dißer Kunstwährung ? ..??

Ungelesener Beitrag von Josef »

Alles was ich habe würde ich gegen Deine letzten Aussagen wetten Nils !!

Hier würd mich jetzt mal des HEINRICH´s Stimme dazu ^^ SEHR interessieren .

> Heinz - es ist schlechtes Wetter - die Tauben fliegen nicht und die Fische beißen jetzt auch nicht ! :D

Sei so gut und hau in die Tasten .

Josef 8O
der wißbegierige ...
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Re: Was wärd aus dißer Kunstwährung ? ..??

Ungelesener Beitrag von niels »

Hast Du zur Abwechslung vielleicht auch mal ein paar sachliche Argumente? Damit war es ja bisher recht dünn... Oder brauchst Du auch dazu erstmal Heinrichs Beitrag?

Du wirst doch Deine eigene Meinung sachlich begründen können - auch ohne die Hilfe Dritter (hoffe ich jedenfalls).

Btw:
Du kannst ja gerne wetten - das macht allerdings nur dann Sinn, wenn Du Deinerseits erklärst, auf was überhaupt. Andernfalls wäre es ja kaum eine brauchbare / gültige Wette... Du sprichst zwar gern von "alles", aber schon dieser Term deutet darauf hin, das Du eine recht eigene Sicht auf eine (Sub-)Menge in meinem Text getätigter wie von Dir darein interpretierter Aussagen hast, die Du mit"alles" umschreibst.
Liborius
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Re: Was wärd aus dißer Kunstwährung ? ..??

Ungelesener Beitrag von Liborius »

Josef hat geschrieben:Da hast Du schon Recht nils, nur den letzten Satz versteh ich nicht.
Ich glaub, da kommen noch EINIGE Kandidaten vor - D - dran . Griechenland hat Staatsanleihen von 302 Mrd. Euro ausgegeben. Bei dt. Banken steht das Land mit 43,2 Mrd. in der Kreide. GR hat als größter Nutzer der EU jährlich über 6 Mrd. Euro netto kassiert, umso unverständlicher ist es, dass das Land sich derart verschuldete.
Es gibt ja nur 2 Lösungen : entweder noch stabile Länder gewähren Beistandskerdite um den drohenden Bankrott von Banken und Staat zu verhindern - oder Rückabwicklung des Euro.
>> Im äußersten Notfall wollen die EU Staaten mit Notkrediten GR helfen womit allerdings ANDERE vom Bankrott bedrohte Länder KEINEN Anreiz mehr haben, ihre Haushalte in Ordnung zu bringen.
Josef
für einen Staatsbankrott bedarf es bestimmte Mechanismen, deren sich Griechenland nicht bedienen kann.
Das wäre die Inbetriebnahme der Notenpresse, die zu einer grösseren Geldumlaufmenge und damit zur Inflation führt. Wenn die Inflation grössere Ausmaße annimmt, kommt der Währungsschnitt mit der Einführung einer Nachfolgewährung. Verlierer in diesen Fällen ist immer der kleine Mann mit seinem Sparbuch aber auch jeder andere Kapitalbesitzer. Gewinner sind die Immobilienbesitzer, die allerdings in Deutschland nach dem 2.WK mit dem lastenausgleich zur Kasse gebeten worden sind.
Die Euro-Länder haben die Souveränität über die Notenpresse an die EZB abgegeben. Griechenland und andere Länder können nur in Bankrott gehen, wenn sie den Euroverband freiwillig verlassen. Hier hilft nur sparen, das Finanzwesen zu reformieren und die Staatsfinanzen wieder in Ordnung zu bringen. Ansonsten droht die Kuratel durch Brüssel.

Jetzt zeigt sich eindrücklich die Stärke einer Gemeinschaftswährung. Die Abwertung der Lira in Italien oder die Umwandluch des alten in den neuen Franc in Frankreich, nur um zwei Nachkriegsbeispiele zu nennen, hatten immer einen Verlierer - den kleinen Mann oder Frau, die Rentner mit ihrem Ersparten welches nicht im Grundbesitz angelegt war.
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