"Enzykliken – das Wort kommt vom griechischen „enzyklios“, was so viel wie „im Kreis laufend" Ja, endlich mal einer, der zumindest die linguistische Deutung hinbekommt. Religion ist eine auf zirkulären Evidenzen basierende Ueberzeugung, die ihre scheinbare Rationalität aus ebenjenen zirkulären Evidenzen schöpft. "Beweise" werden durch Behauptungen erzeugt, die wiederum durch "Beweise"/Evidenzen belegt, werden, die sich allein aus den Behauptungen ergeben. Konstruiert man das scheinlogische Konstrukt nur geschickt genug, dann wird es sich - wie ein Computervirus - verselbstständigen und um seiner selbst Willen in Köpfen von Menschen fortpflanzen. Je ausgefeilter die zirkuläre Evidenz ist (dafür gibt es ja Theolügen), desto unwahrscheinlicher wird ein "Normalbürger" die Unrichtigkeit der in der Ueberzeugung steckenden Behauptungen belegen können. Beste Beispiele sind ja Argumente wie: "da es keinen Schöpfer gibt, wurde nie bewiesen" - was richtig ist, aber eben übersieht, das eine Welt, die einen omnipotenten Schöpfer benötigte, inkonsistent ist, solange der Schöpfer nicht selbst unendlich oft "geschöpft" wurde. Religion ist Betrug der menschlichen Erfahrung zum Zweck des Selbsterhaltes des Ueberzeugungssystemes. Deshalb stellen die aktuellen Popen auch "fest", das Religion keine "Privatsache" sein könne, denn damit wäre jede religiöse Behauptung beliebig und damit offenkundig falsch - allerdings hätten die Priesterkasten selbst ausgedient, wenn auf einmal Religiöse ihren Glauben mit sich selbst frei oder mit anderen abmachten.
http://religion.orf.at/stories/2591744/
Enzyklika der auch bald "Heiligen"?
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Re: Enzyklika der auch bald "Heiligen"?
Genau dies ist lediglich eine Behauptung!niels hat geschrieben:Religion ist eine auf zirkulären Evidenzen basierende Ueberzeugung, die ihre scheinbare Rationalität aus ebenjenen zirkulären Evidenzen schöpft.
Genau dies trifft auf Deine Behauptung zu!niels hat geschrieben:"Beweise" werden durch Behauptungen erzeugt, die wiederum durch "Beweise"/Evidenzen belegt, werden, die sich allein aus den Behauptungen ergeben.
Zumindest Dein Konstrukt "linguistische Deutung des Wortes Enzyklika“ kann der Normalbürger leicht widerlegen!niels hat geschrieben:Je ausgefeilter die zirkuläre Evidenz ist (dafür gibt es ja Theolügen), desto unwahrscheinlicher wird ein "Normalbürger" die Unrichtigkeit der in der Ueberzeugung steckenden Behauptungen belegen können.
Rezept:
Man nehme ein Fremdwörterbuch.
Dann suche man im Alphabet nach dem Wort „Enzyklika“.
Dann lese man z.B. im Duden Fremdwörterbuch: „Enzyklika [päpstliches] Rundschreiben".
Auch der Normalbürger weiß, das Wort „Rundschreiben“ ist keine Aussage über den Inhalt eines Schreibens, sondern über den Kreis der Adressaten.
Da der Normalbürger gründlich ist, schaut er sich noch das Wort „enzyklisch“ an. Dort steht „einen Kreis durchlaufend: enzyklische Bildung: die Bildung die sich der Mensch des Mittelalters durch das Studium der sieben freien Künste erwarb".
Danach folgt im Fremdwörterbuch das Wort „Enzyklopädie“: „Übersichtliche u. umfassende Darstellung des gesamten vorliegenden Wissensstoffs …“
Ja so einfach ist es für den Normalbürger sich ein richtiges Bild zu verschaffen. Einfach nachschlagen und nicht jeder Behauptung Glauben schenken.
Behaupten kann bekanntlich jeder!
„Jesus Christus, der Auferstandene, das bedeutet, dass Gott aus Liebe und Allmacht dem Tod ein Ende macht und eine neue Schöpfung ins Leben ruft, neues Leben schenkt.“ Dietrich Bonhoeffer (Das Wunder der Osterbotschaft)
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