Gibt es Gott?

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Christel
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Gibt es Gott?

Ungelesener Beitrag von Christel »

Holuwir hat geschrieben:
Montag 13. Januar 2020, 09:27
Also wohlan, zwei einfache Fragen:
  • Wie kommen Menschen/die Kirche darauf, dass es einen Schöpfergott gäbe?
  • Ist ein Schöpfer für die Entstehung der Welt und des Lebens notwendig oder ginge es genausogut ohne einen solchen?

Bin gespannt auf deine Antwort. :P Nein eigentlich nicht, denn es wird keine geben. :| Irgendwie wirst du dich schon wieder durchzumogeln versuchen. Herumeiern, Zickzack-Rhetorik, wie du es mir unterstellst, das ist deine Stärke. Aber das lass ich dir nicht mehr durchgehen. Dazu müsstest du mich schon aus dem Forum werfen.
Irgendwie muss ich Dir die erste Fragen schon beatwortet haben:
Holuwir hat geschrieben:
Dienstag 12. September 2017, 11:56
Wenn ich sage, es gibt für den Glauben an Gott keine Begründung, dann meine ich natürlich objektive Gründe. Du hingegen hast bis jetzt lediglich subjektive Gründe benannt. Diese sind aber nur für dich und andere Gläubige relevant, die einfach an Gott glauben wollen.
Für jemand der echt nach der Existenz eines Gottes fragt, sind sie ohne Bedeutung. Die Unabdingbarkeit von Schöpfung für die Entstehung der Welt und des Lebens war das einzige objektive Argument für die Existenz Gottes.
Wenn Du den Lehrer spielst und die Antworten nach Deinem Gutdünken zensierst, dann bringt das nichts.

Die zweite Frage kann ich Dir schnell beantworten:
Ist ein Schöpfer für die Entstehung der Welt und des Lebens notwendig oder ginge es genausogut ohne einen solchen?
Ich weiß es nicht!

Die Naturwissenschaft schaut auf die Natur und sagt: „die Erde bringt hervor(Selbstorganisation)

Die Bibel sagt: „die Erde bringt hervor“ genauer
12 Und die Erde ließ aufgehen Gras und Kraut, das Samen bringt, ein jedes nach seiner Art, und Bäume, die da Früchte tragen, in denen ihr Same ist, ein jeder nach seiner Art.“ (Selbstorganisation im Auftrag Gottes), denn Gott sprach:
11 Und Gott sprach: Es lasse die Erde aufgehen Gras und Kraut, das Samen bringe, und fruchtbare Bäume, die ein jeder nach seiner Art Früchte tragen, in denen ihr Same ist auf der Erde.

Es scheint eine Frage des Fokus und der Entscheidung zu sein.
„Ich glaube, dass auch unsere Fehler und Irrtümer nicht vergeblich sind, und dass es Gott nicht schwerer ist mit ihnen fertig zu werden, als mit unseren vermeintlichen Guttaten.“ Dietrich Bonhoeffer (Widerstand und Ergebung)

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emery
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Re: Gibt es Gott?

Ungelesener Beitrag von emery »

Gibt es Gott? Das wirft die Frage auf, wer Gott sein soll, oder was. Und wer ihn gegeben hat. Und wem er gegeben wurde, wem nicht, wem er genommen wurde und wem er abhanden gekommen ist. Für wen gibt es einen Gott und wenn, welchen? Und warum ist es für die jeweils Anderen so unakzeptabel, dass die jeweils Anderen einen oder keinen Gott haben? Diese Fragen werden von unterschiedlichen Menschen (wenn überhaupt) unterschiedlich beantwortet. Was wäre auch die Grundlage für die Auffassung, dass es hier eine einheitliche Antwort geben kann?
"[...] die alte Hoffnung, Kategorien, die physikalische Objekte in der Welt beschreiben, in präzise und gründliche, theoretische Gebilde fassen zu können, ist eine vergebliche Hoffnung. Solche Kategorien sind so flüchtig und unfassbar, so verschwommen und vage wie Wolken. Wo sind die Grenzen einer Wolke? Wieviele Wolken gibt es heute am Himmel? Manchmal haben wir, wenn wir den Himmel betrachten, den Eindruck, dass solche Fragen eine klare und exakte Antwort haben, und das ist vielleicht an irgend einem gegebenen Tag so der Fall: Aber am nächsten Tag wird der Himmel eine radikal komplexere Erscheinung haben, und die Idee, solche Begriffe von wieviele und Grenze auf ihn anzuwenden, wird schlicht ein Anlass sein zu lächeln." -- Hofstadter & Sander in Surfaces and Essences über klassische Konzepte

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Ga-chen
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Re: Gibt es Gott?

Ungelesener Beitrag von Ga-chen »

emery hat geschrieben:
Freitag 17. Januar 2020, 10:17
Gibt es Gott? Das wirft die Frage auf, wer Gott sein soll, oder was. Und wer ihn gegeben hat. Und wem er gegeben wurde, wem nicht, wem er genommen wurde und wem er abhanden gekommen ist. Für wen gibt es einen Gott und wenn, welchen? Und warum ist es für die jeweils Anderen so unakzeptabel, dass die jeweils Anderen einen oder keinen Gott haben? Diese Fragen werden von unterschiedlichen Menschen (wenn überhaupt) unterschiedlich beantwortet. Was wäre auch die Grundlage für die Auffassung, dass es hier eine einheitliche Antwort geben kann?
Wer soll Gott "gegeben" haben? Da geht man ja schon von einer falschen Sachlage aus. Gott ist kein Geschöpf! Die Schöpfung ist sein Werk!
Wissenschaft kann nur erforschen, was schon vorhanden ist. Gott und Wissenschaft schließen sich nicht aus!

Gibt die lustige Veranschaulichung,wie Menschen Erde in die Hand nehmen und zu Gott sagen: "Wir erschaffen jetzt selber Schöpfung!"
Da nimmt Gott ihnen lachend die Erde aus der Hand und meint: "Dann nehmt mal eure eigene Erde!" 😁
Liebe Grüße von Ga-chen

................
Der Name YHWH (von rechts n. links) in paleohebräischer Bildersprache verrät so einiges
10. י Yud 10 HAND
5. ה He 5 ERBLICKE
6. ו Vav 6 NAGEL
5. ה He 5 ERBLICKE

HAND ERBLICKE oder SIEHE, NAGEL ERBLICKE oder SIEHE; zu dtsch.: Siehe, Erblicke die Hand, erblicke den Nagel!

Der Vater und der Sohn haben denselben Namen: YHWH!
(von Theodoric)

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Ga-chen
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Re: Gibt es Gott?

Ungelesener Beitrag von Ga-chen »

Ein interessanter Vortrag von John Lennox


https://youtu.be/E_2_4KyR-6k
Liebe Grüße von Ga-chen

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