Mein Ende gehört mir
Verfasst: Samstag 15. März 2014, 16:44
In Berlin hat sich jetzt das Bündnis “Selbstbestimmung bis zum Lebensende” vorgestellt. Die beteiligten Verbände und Organisationen fordern, dass auch zukünftig die Suizidhilfe in Deutschland straffrei bleiben muss - entgegen den Plänen der neuen Bundesregierung.
Während in vorchristlicher Zeit - oder auch außerhalb des christlichen Kulturraumes - es weder “sündhaft” war - sondern in einigen Fällen sogar als “ehrenhaft” galt - hat die christliche Religion Selbstmörder als “Gottesfrevler” ausgestoßen. “Diese religiös motivierte Beurteilung darf in einem säkularen Staat aber nicht zum Maßstab staatlichen Handelns und staatlicher Gesetzgebung gemacht werden.”
Matthäus-Maier fordert Respekt
Damit aus diesen religionskritischen Worten nicht abgeleitet werden kann, dass das Bündnis generell religiösen Menschen ihre Ansichten abspricht, wies die Koordinatorin des Bündnisses, Ingrid Mattäus-Maier, mehrfach darauf hin, dass “wir respektieren, dass andere zum Beispiel auf Grund ihres Glaubens Suizid und daher auch Suizidbegleitung ablehnen.” Es gäbe auch “keine Absicht, diese Überzeugungen irgendjemandem auszureden. Wir erwarten aber auch umgekehrt Respekt und weisen darauf hin, dass in einem religiös weltanschaulich neutralen Staat das Strafrecht nicht dazu missbraucht werden darf, die eigene weltanschaulich-religiöse Überzeugung anderen aufzuzwingen.
Seite 1 http://hpd.de/node/18079?page=0,0
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Während in vorchristlicher Zeit - oder auch außerhalb des christlichen Kulturraumes - es weder “sündhaft” war - sondern in einigen Fällen sogar als “ehrenhaft” galt - hat die christliche Religion Selbstmörder als “Gottesfrevler” ausgestoßen. “Diese religiös motivierte Beurteilung darf in einem säkularen Staat aber nicht zum Maßstab staatlichen Handelns und staatlicher Gesetzgebung gemacht werden.”
Matthäus-Maier fordert Respekt
Damit aus diesen religionskritischen Worten nicht abgeleitet werden kann, dass das Bündnis generell religiösen Menschen ihre Ansichten abspricht, wies die Koordinatorin des Bündnisses, Ingrid Mattäus-Maier, mehrfach darauf hin, dass “wir respektieren, dass andere zum Beispiel auf Grund ihres Glaubens Suizid und daher auch Suizidbegleitung ablehnen.” Es gäbe auch “keine Absicht, diese Überzeugungen irgendjemandem auszureden. Wir erwarten aber auch umgekehrt Respekt und weisen darauf hin, dass in einem religiös weltanschaulich neutralen Staat das Strafrecht nicht dazu missbraucht werden darf, die eigene weltanschaulich-religiöse Überzeugung anderen aufzuzwingen.
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