Kath. Kardinal als Kinderschänder

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Filinchen
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Kath. Kardinal als Kinderschänder

Ungelesener Beitrag von Filinchen »

Der Finanzchef des Vatikans, George Pell, hat zu Vorwürfen des Kindesmissbrauchs Stellung genommen.

Dienstag, 01.05.2018, 07:10

Der bisherige Finanzchef des Vatikans, Kardinal George Pell, muss sich wegen Missbrauchsvorwürfen einem Prozess stellen. Die australische Justiz entschied am Dienstag in Melbourne nach monatelangen Vorprüfungen, dass gegen den 76-Jährigen vor Gericht ein Hauptverfahren eröffnet wird.

Der Kurienkardinal ist damit weltweit der bislang ranghöchste katholische Geistliche, der wegen solcher Vorwürfe angeklagt wird. Pell selbst streitet alles ab. Als Finanzchef war der Vertraute von Papst Franziskus bis vergangenes Jahr die inoffizielle Nummer drei des Kirchenstaats. Gegen ihn gibt es seit längerer Zeit Vorwürfe, sich als junger Pfarrer und später auch als Erzbischof in seiner Heimat an Jungen vergangen zu haben.
Er wies dies stets zurück, ließ sich aber als Finanzchef beurlauben. Mit der jetzigen Entscheidung ist äußerst unwahrscheinlich, dass Pell jemals auf seinen Posten zurückkehrt.

Zur Bekanntgabe der Entscheidung musste der Kardinal persönlich vor dem Amtsgericht Melbourne erscheinen - eine Stadt, in der er früher Erzbischof war. Nach Auffassung von Richterin Belinda Wallington gibt es in mehreren Fällen ausreichend Hinweise darauf, damit die Vorwürfe von einer höheren Instanz geprüft werden. Bei anderen Vorwürfen sah das Gericht nicht genügend Substanz, um sie weiterzuverfolgen. Pell selbst äußerte sich vor Gericht dann erstmals auch selbst. Er bezeichnete sich als "nicht schuldig".

Pell soll sich unter anderem 1978 an einem Jungen vergangen haben

Die australischen Behörden haben sich bislang in der Öffentlichkeit noch nicht näher dazu geäußert, was genau dem Kardinal vorgeworfen wird. Offiziell heißt es nur, es gehe um länger zurückliegende Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs. Die Beschwerden reichen in Pells Zeit als Priester in seiner Heimatgemeinde Ballarat (1976-1980) und als Erzbischof von Melbourne (1996-2001) zurück.
Wann genau der Prozess beginnen wird, stand zunächst noch nicht fest. Zuständig ist ein Geschworenengericht in Melbourne.
Pell wird nach Presseberichten unter anderem zur Last gelegt, sich 1978 in einem Kino an einem Jungen vergangen zu haben. Zudem gibt es Vorwürfe, dass er zwei Jungen in einem Pool sexuell belästigt habe. Der Kardinal nahm die Entscheidung des Amtsgericht ohne sichtbare Regung zur Kenntnis. Zu seinem Schutz wurde er von zwei Dutzend Polizeibeamten begleitet. Vor dem Gerichtsgebäude demonstrierten Anhänger und Gegner.
https://www.focus.de/panorama/welt/bisl ... 55753.html
Das Christentum ist eine Kopie des wesentlich älteren Mithras-Kultes, die Figur Jesus ist ein Plagiat. Jesus hat keinen einzigen Satz hinterlassen, während seine schreibenden Zeitgenossen ganze Bibliotheken damit füllten. Jesus ist eine literarische Figur wie Hamlet oder Odysseus. Das erste Evangelium wurde verfasst von Schriftstellern die Jesus nie gekannt haben.
Familienname B.
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Re: Kath. Kardinal als Kinderschänder

Ungelesener Beitrag von Familienname B. »

Naja gut -
paßt ja hier doch irgendwie rein...
"Nachdem in Kanada in ehemaligen Umerziehungslagern die sterblichen Überreste Hunderter Kinder gefunden worden sind, entläd sich der Zorn auf die kath. Kirche. Vertreter der indigenen Bevölkerung fordern Konsequenzen - und vor allem eine Entschuldigung von Pabst Franziskus.

...
Die Wut der über die Behandlung der indigenen Bevölkerung richtet sich insbesondere gegen die kath. Kirche in Kanada, die viele der 130 Einrichtungen betrieb, in denen mehr als 100.000 Kinder indigener Mütter wie es heißt - "an die christliche Zivilisation herangeführt" werden sollten.
...
In der selben Provinz wurden auf dem Gelände der ehemaligen Kamloops Indian Residential zuvor 215 nicht markierte Gräber entdeckt. Nahe der Marieval Indian School in Sakatchewan waren es 751 Gräber. Beide Interante hatten katholische Betreiber.
...
Laut Befund der Kommision wuchsen die von ihren Eltern zwangsweise getrennten Kinder in Internaten unter drakonischen Bedingungen auf. Rund 6.000 Kinder sollen demnach in den Einrichtungen ums Leben gekommen sein, etwa 4.100 weitere seinen "verschwunden". Der Verdacht steht nun im Raum, daß viele der Vermißten in den kürzlich entdeckten Gräbern lagen.
"Wir hatten hier Konzentationslager" sagte der Vorsitzende der Federation of Sovereign Indigenous First Nation, Bobby Cameron in der Washington Post. Die Funde seinen Beweise für die Verbrechen gegen die Menschlichkeit, die Kanada an der indigenen Bevölkerung begannen habe: " Das einzige Verbrechen das diese Kinder beganneb hatten, bestand darin, als Indigene geboren zu sein". " Anmerkung von mir : kenn ich das nicht von irgendwoher? Ich dachte man lernt daraus? Oder sollte es in der gesamten Weltgeschichte nur EIN abgrundböses Verbrechervolk geben, das es selbstverständlich schon im Gen innehat? Schuld vererbar bis zur letzten Generation...
"Die Kommision sprach 2015 von einem "kulturellem Völkermord". Dafür hatten sich Parlament und Regierung seinerzeit entschuldigt.
Die Betreiber der Residental Schools waren zumeist die Kirchen, das Geld kam vom Staat. In den 1930er Jahren gab es in Kanada 80 solcher Schulen, drei füntel betrieben von der katholischen Kirche. Die gefundenen sterblichen Überreste belegen ärmliche Lebensbedingungen in den Heimen."

Vermutlich
hat unsere tiefgläubige Christelauch hierfür irgendeine abstrakte Erklärung, vieleicht in der Art wie der alte Schamane im Dorf. Auf den Fakt des Kindesmißbrauch´s durch seine Amtsbrüder sagte er in seiner Predigt: "...traurig - aber es sind doch alles nur Menschen!"
Damit
kann ich jedes Verbrechen verharmlosen!!


>Die christliche Nächstenliebe ... oder:
Willst du mir nicht willens sein - so hau ich dir deinen Indianerschädel ein!
Christel
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Re: Kath. Kardinal als Kinderschänder

Ungelesener Beitrag von Christel »

2008 hatte die Regierung schon einmal für das Internats-System um Entschuldigung gebeten. Cindy Blackstock und andere Angehörige der First Nations vermissen jedoch Taten. "Wir wollen Gerechtigkeit. Blumen und Gebete zu schicken, reicht nicht."

Entschuldigung von der katholischen Kirche?

60 Prozent der Schulen wurden von der römisch-katholischen Kirche geleitet, der Rest verteilte sich auf anglikanische, vereinigte und presbyterianische Kirchen. Eine Entschuldigung von Papst Franziskus lässt bislang auf sich warten, und die katholische Kirche hat immer noch nicht alle Akten und Unterlagen in Verbindung mit den Schulen öffentlich gemacht.

Für Dezember ist ein Treffen des Papsts mit Überlebenden sowie Vertretern der First Nations geplant. Die kanadische katholische Bischofskonferenz teilte dazu mit: "Papst Franziskus ist fest entschlossen, indigenen Völkern direkt zuzuhören, seine tief empfundene Nähe auszudrücken, die Auswirkungen der Kolonialisierung und die Rolle der Kirche im Internatssystem anzusprechen, in der Hoffnung, eine Antwort auf das Leiden der indigenen Völker und die anhaltenden Effekte generationenübergreifender Traumata zu geben."
https://www.dw.com/de/die-brutale-histo ... a-58146751
„Jesus Christus, der Auferstandene, das bedeutet, dass Gott aus Liebe und Allmacht dem Tod ein Ende macht und eine neue Schöpfung ins Leben ruft, neues Leben schenkt.“ Dietrich Bonhoeffer (Das Wunder der Osterbotschaft)
Christel
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Re: Kath. Kardinal als Kinderschänder

Ungelesener Beitrag von Christel »

Mexiko: Drei Päpste haben Indigene bereits um Vergebung gebeten
Die Kirche habe mehrfach, durch drei Päpste, für die Misshandlung Indigener um Entschuldigung gebeten und auch Spanien habe schon geantwortet, betont die mexikanische Bischofskonferenz mit Blick auf die entsprechenden Einlassungen des mexikanischen Präsidenten. Der emeritierte Bischof von San Cristóbal de las Casas, Felipe Arizmendi Esquivel, hat die am Donnerstag veröffentlichte Erklärung unterschrieben, die an Deutlichkeit nichts zu wünschen lässt.
https://www.vaticannews.va/de/welt/news ... papst.html
„Jesus Christus, der Auferstandene, das bedeutet, dass Gott aus Liebe und Allmacht dem Tod ein Ende macht und eine neue Schöpfung ins Leben ruft, neues Leben schenkt.“ Dietrich Bonhoeffer (Das Wunder der Osterbotschaft)
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