Verschwörungstheorien ... Verschwörungsinflation

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Kategorie: Politik im Eichsfeld
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niels
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Re: Verschwörungstheorien ... Verschwörungsinflation

Ungelesener Beitrag von niels »

Seit 8 Jahren findet keine Erwärmung der Atmosphäre mehr statt, obwohl die CO2 Konzentration weiter steigt.

Das bringt die Klimagandaanhänger zusätzlich in Erklärungsnöte:

https://youtu.be/gnmvLEplpjo?si=3lz7SCcC7bwidKuR


(Quelle: EIKE)
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niels
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Re: Verschwörungstheorien ... Verschwörungsinflation

Ungelesener Beitrag von niels »

Christel hat geschrieben: Samstag 7. Oktober 2023, 11:47 Ich sehe den Klimawandel als Tatsache an.

Als natürliche Tatsache ist er schon deshalb wahrscheinlich, da sich Klima ändert. Das zeigt der Blick in die Erdgeschichte.
Da wir Menschen viele sind, denke ich, dass unsere Lebensstil, Industrialisierung, Abholzung der Wälder, Verkehr.... das Klima beeinflussen kann.
[/quote]

Was Du siehst (genauer: glaubst) ist freilich Deine persönliche Freiheit.

Hier geht es aber um ganz konkrete Behauptungen konkreter kausaler Zusammenhänge, die nicht durch kausale Evidenz gestützt werden sondern auf Modellen fußen, die keinerlei Aussagekraft über die Realität liefern. Deshalb lagen auch alle bisherigen Vorhersagen über diese Modelle um Vielfache daneben und die quasireligiösen Prophezeiungen sind ebenso ausgeblieben.

Es gibt keinen ehrlichen Grund, CO2 Emissionen auch nur annähernd übergriffig einzuschränken, da die Verbindung mit „dem Klima“ schlichtweg unbelegt ist.

CO2 ist hingegen wichtiger Nährstoff für Pflanzen und damit nicht zuletzt für Nahrungsmittelproduktion.
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Re: Verschwörungstheorien ... Verschwörungsinflation

Ungelesener Beitrag von Holuwir »

Ölkonzern Exxon kannte Klimawirkung ganz genau: neue Studie in 'Science'

Klimaszenarien des Ölkonzerns ExxonMobil haben bereits sehr früh die globale Erwärmung als Folge des Verfeuerns fossiler Brennstoffe genau vorhergesagt. Während bekannt ist, dass das Unternehmen die Risiken der globalen Erwärmung herunterspielte, wurden in der neuen Studie zum ersten Mal die internen Prognosen des Unternehmens zwischen 1977 und 2003 systematisch und quantitativ ausgewertet. Die jetzt im hochrangigen Fachjournal ‚Science‘ veröffentliche Analyse von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der US-Universität Harvard und des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) ist verblüffend.

„Was ExxonMobil erstaunlich genau wusste, und was ExxonMobil dann bekanntlich leider tat, steht in scharfem Kontrast“, erklärt Stefan Rahmstorf vom PIK, Ko-Autor der Studie. „Eine Exxon-Projektion sagte sogar schon 1977 korrekt voraus, dass die Nutzung fossiler Brennstoffe ein 'kohlendioxidinduziertes Superinterglazial' verursachen würde. Das ist eine Warmzeit, die nicht nur viel wärmer ist als alles in der Geschichte der menschlichen Zivilisation, sondern sogar wärmer als die letzte Warmzeit vor 125.000 Jahren. Durch den unaufhörlichen Ausstoß von Treibhausgasen sind wir heute schon weit auf dem Weg dorthin."

In der ersten systematischen Bewertung der Klimaprognosen der fossilen Brennstoffindustrie überhaupt haben die Forschenden die Erkenntnisse der Klimawissenschaft, die Exxon schon vor Jahrzehnten hatte, mit Zahlen belegt: dass die Verbrennung fossiler Brennstoffe zu einer globalen Erwärmung von 0,20 ± 0,04 Grad Celsius pro Jahrzehnt führen würde. Die Ergebnisse haben sie in einem Diagramm zusammengefasst, das alle von Wissenschaftlern von Exxon und der ExxonMobil Corp. zwischen 1977 und 2003 erstellten Prognosen zur globalen Erwärmung zeigt, beruhend auf statistischen Analysen von bislang unveröffentlichten Daten aus den unternehmenseigenen Dokumenten.

"Wir stellen fest, dass die meisten ihrer Projektionen eine Erwärmung vorhersagen, die mit späteren Beobachtungen übereinstimmt", heißt es in dem Bericht. "Ihre Vorhersagen stimmten auch mit denen unabhängiger akademischer und staatlicher Modelle überein und waren mindestens so gut wie diese.“

Hier ist der ganze Artikel in allen Details nachzulesen, einschließlich der erwähnten Diagramme.
https://www.pik-potsdam.de/de/aktuelles ... in-science
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Re: Verschwörungstheorien ... Verschwörungsinflation

Ungelesener Beitrag von Holuwir »

Schon im Mai 2019 hatte ich diesen Artikel in Spiegel-Online vogefunden:
Ölriese Exxon wusste schon 1982, wie stark die Erderwärmung 2019 ausfällt
Jahrelang säte der Ölkonzern Exxon in der Öffentlichkeit Zweifel über den menschengemachten Klimawandel. Ein Datenabgleich zeigt nun, wie genau der Konzern tatsächlich Bescheid wusste.

Der US-Konzern Exxon hat die Öffentlichkeit über Jahre in die Irre geführt, indem er gezielt Zweifel am Klimawandel und am Einfluss von CO2 auf die globale Temperatur schürte - zu diesem Ergebnis kamen 2017 Forscher der Universität Harvard.

Noch 1997 hatte der Mineralölriese eine fragwürdige Anzeige in der "New York Times" platziert: Wissenschaftler könnten nicht mit Sicherheit vorhersagen, ob und wie stark Temperaturen ansteigen, behauptete Exxon damals. Man wisse immer noch nicht, welche Rolle vom Menschen verursachte Treibhausgase bei der Erwärmung des Planeten wirklich spielen.

2015 deckten Journalisten in einer für den Pulitzerpreis nominierten Arbeit auf, dass der Ölriese schon seit Jahrzehnten wusste, dass sein Geschäftsmodell zu Lasten des globalen Klimas geht. Exxon bestritt die Vorwürfe. Doch nun wird erneut deutlich, wie das Wissen des Unternehmens und seine öffentlichen Aussagen auseinanderdrifteten.

Exakte Prognose für den CO2-Gehalt 2019
Nachdem der CO2-Gehalt der Atmosphäre Anfang Mai 2019 erstmals die Marke von 415 Teilchen pro Million Teilchen Luft (ppm) überschritten hatte, verglichen Journalisten und Klimaforscher Exxon-Prognosen aus dem Jahr 1982 mit dem tatsächlichen Verlauf. Ergebnis: Sowohl beim Temperaturanstieg als auch beim CO2-Anstieg lagen die Exxon-Forscher ziemlich richtig.
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niels
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Re: Verschwörungstheorien ... Verschwörungsinflation

Ungelesener Beitrag von niels »

nur darum geht’s…

#klimasozialismus
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Re: Verschwörungstheorien ... Verschwörungsinflation

Ungelesener Beitrag von niels »

Holuwir hat geschrieben: Donnerstag 12. Oktober 2023, 20:59 Schon im Mai 2019 hatte ich diesen Artikel in Spiegel-Online vogefunden:
Das klingt ja durchaus nett - sagt aber überhaupt nichts Konkretes aus.

Niemand bestreitet den derzeitigen Anstieg von CO2 aus einem übrigens historisch sehr niedrigen Niveau heraus. Deshalb wird unser Planet derweil auch zunehmend grüner (Nasa).

Tatsächlich ist dies bei wachsenden Temperaturen (wir kommen bekanntlich aus einer kleinen Eiszeit) sogar zu erwarten, da damit auch mehr CO2 in die Atmosphäre verflüchtigt.

Es ist aber schlicht sachlich unzutreffend, daß die Temperaturen sich „analog entwickelt“ hätten - nach den selbst allgemein anerkannten Messdaten, es sei denn man wendet eine Reihe dummer Statistiktricks an, wie man sie Politikern wohl verkaufen kann, aber jedem mit Grundwissen in Statistik sofort auffallen. Und seit 2019 wurde die Divergenz sogar noch größer…ß}

Du solltest vielleicht nicht bloß Kommunistenzeitungen lesen und zuweilen die Studien selbst lesen, auf die sich derlei Artikel nicht selten großspurig mit vollem Mund beziehen…ß}
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Re: Verschwörungstheorien ... Verschwörungsinflation

Ungelesener Beitrag von Holuwir »

niels hat geschrieben: Sonntag 15. Oktober 2023, 19:41 Das klingt ja durchaus nett - sagt aber überhaupt nichts Konkretes aus.
Na dann muss ich wohl nochmal Konkretes aus den von mir bereits angeführten Links zitieren:
Klimaszenarien des Ölkonzerns ExxonMobil haben bereits sehr früh die globale Erwärmung als Folge des Verfeuerns fossiler Brennstoffe genau vorhergesagt. Während bekannt ist, dass das Unternehmen die Risiken der globalen Erwärmung herunterspielte, wurden in der neuen Studie zum ersten Mal die internen Prognosen des Unternehmens zwischen 1977 und 2003 systematisch und quantitativ ausgewertet. Die jetzt im hochrangigen Fachjournal ‚Science‘ veröffentliche Analyse von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der US-Universität Harvard und des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) ist verblüffend.

Bild
Zusammenfassung aller globalen Erwärmungsprognosen, die von ExxonMobil-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zwischen 1977 und 2003 in internen Dokumenten und Fachpublikationen (graue Linien) veröffentlicht wurden, hier kombiniert mit den in der Vergangenheit beobachteten Temperaturveränderungen (rot). Die durchgezogenen grauen Linien zeigen die von ExxonMobil-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern selbst errechneten Projektionen der globalen Erwärmung; die gestrichelten grauen Linien zeigen die von ExxonMobil-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern intern reproduzierten Projektionen aus Drittquellen. Die Grautöne entsprechen den Anfangsdaten der Modelle, vom frühesten (1977: am hellsten) bis zum spätesten (2003: am dunkelsten).

"Wir stellen fest, dass die meisten ihrer Projektionen eine Erwärmung vorhersagen, die mit späteren Beobachtungen übereinstimmt", heißt es in dem Bericht. "Ihre Vorhersagen stimmten auch mit denen unabhängiger akademischer und staatlicher Modelle überein und waren mindestens so gut wie diese.“

Unter Verwendung etablierter statistischer Verfahren kommt die Studie zu dem Ergebnis, dass 63-83 % der von den ExxonMobil-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern gemeldeten globalen Erwärmungsprognosen mit den später beobachteten Temperaturen übereinstimmten. Darüber hinaus wiesen die von den ExxonMobil-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern modellierten Projektionen einen durchschnittlichen "Skill Score" (Maß der Vorhersagegüte) von 72 ± 6 % auf, wobei der höchste Wert bei 99 % lag. Das ist sogar deutlich besser als die Vorhersagen des bekannten NASA-Wissenschaftlers James Hansen zur globalen Erwärmung, die 1988 dem US-Kongress vorgelegt wurden.
Deine Behauptung steht dazu in einem krassen Gegensatz:
niels hat geschrieben: Samstag 2. September 2023, 09:27 Eigentlich würde schon reichen, alle Behauptungen der Klimaganda-Propheten von vor 10, 20 und 30 Jahren zur damaligen Zukunft (heute) nochmal herauszukramen und anhand der Realität (d.h. konkrete Messdaten!) auf ihr Eintreffen zu prüfen. Sie lagen ALLE um Vielfache daneben.
Woher hast du diese "Information"? Wie wird sie belegt? Wenn sie aber nicht belegt werden kann, was soll sie dann bezwecken?
Zuletzt geändert von Holuwir am Montag 16. Oktober 2023, 21:37, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Verschwörungstheorien ... Verschwörungsinflation

Ungelesener Beitrag von Holuwir »

niels hat geschrieben: Sonntag 15. Oktober 2023, 19:41 Niemand bestreitet den derzeitigen Anstieg von CO2 aus einem übrigens historisch sehr niedrigen Niveau heraus. Deshalb wird unser Planet derweil auch zunehmend grüner (Nasa).
Oh ja, CO2 ist nicht nur lebensfreundlich, sondern für das Leben, sogar in zweierlei Hinsicht, unentbehrlich. Es ist genauso elementar notwendig wie Wasser, denn Kohlenstoff (C) ist die Grundsubstanz aller Organismen. Alle unsere Moleküle haben als Grundlage Kohlenstoffketten in allen nur denkbaren Variationen. Nur dieses Element ermöglicht auf diese Weise das Leben in seiner unendlichen Vielfalt. Und dieses C wird ausnahmslos von Pflanzen aus dem CO2 der Luft mittels der Photosynthese aufgenommen. Einan anderen Weg gibt es nicht.

In zweiter Hinsicht ist CO2 in der Atmosphäre deswegen unentbehrlich, weil ohne dieses die Erde eine Eiswüste wäre, auf der kein Landleben möglich wäre. Die von der Sonne aufgenommene Energie würde ohne das Hindernis CO2 viel leichter wieder ins Weltall abgestrahlt. Aber wie das auch beim Wasser so ist, einerseits ist es unentbehrlich, andererseits kann es bedrohlich, ja zerstörerisch werden. Es kommt auf die Menge an. Mit dem Klimawandel wird unsere Zivilisation bedroht, nicht die Erde oder grundsätzlich das Leben auf ihr. Es wird gewaltige Umbrüche geben, aber die Erde ist mit Schlimmerem, viel Schlimmerem fertig geworden. Nur uns, den fast 10 Mrd. Menschen wird es nicht gefallen. Wir haben uns auf die bestehenden Verhältnisse eingestellt und es wird großer Anstrengungen bedürfen, all unsere Infrastruktur anzupassen.
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Re: Verschwörungstheorien ... Verschwörungsinflation

Ungelesener Beitrag von Holuwir »

niels hat geschrieben: Sonntag 15. Oktober 2023, 19:41 Niemand bestreitet den derzeitigen Anstieg von CO2 aus einem übrigens historisch sehr niedrigen Niveau heraus.
Wo hast du nur diese seltsamen Falschinformationen her und warum verbreitest du sie auch noch ungeprüft?
Richtig ist, dass zu Beginn des Industrie-Zeitalters eine CO2-Konzentration in der Atmosphäre von 280 ppm bestand. Das ist ein Wert am oberen Rand der Bandbreite von 180 bis 300 ppm in den letzten 800 000 Jahren. Mittlerweile sind wir nach erdgeschichtlich extrem kurzer Zeit von nur 150 Jahren bei 420 ppm angekommen, was noch nicht am linken Rand des folgenden Diagrammes berücksichtigt ist. D. h. wir haben heute eine CO2-Konzentration in der Atmosphäre, die um mehr als 1/3 höher liegt als der Spitzenwert der letzten 800 000 Jahre. Und wir reichern praktisch ungebremst weiter an.

CO2-Gehalte aus Antarktischen Bohrkernen.jpg

Nachzuprüfen neben vielen weiteren detaillierten Informationen des Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung,
Bremerhaven unter https://epic.awi.de/id/eprint/19661/1/Oer2008i.pdf auf der Seite 29/50
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Re: Verschwörungstheorien ... Verschwörungsinflation

Ungelesener Beitrag von niels »

Holuwir hat geschrieben: Mittwoch 18. Oktober 2023, 00:19
niels hat geschrieben: Sonntag 15. Oktober 2023, 19:41 Niemand bestreitet den derzeitigen Anstieg von CO2 aus einem übrigens historisch sehr niedrigen Niveau heraus.
Wo hast du nur diese seltsamen Falschinformationen her und warum verbreitest du sie auch noch ungeprüft?
Richtig ist, dass zu Beginn des Industrie-Zeitalters eine CO2-Konzentration in der Atmosphäre von 280 ppm bestand. Das ist ein Wert am oberen Rand der Bandbreite von 180 bis 300 ppm in den letzten 800 000 Jahren. https://epic.awi.de/id/eprint/19661/1/Oer2008i.pdf auf der Seite 29/50
Wegener bedient sich des Tricks, Eisbohrkerndaten zur Bestimmung der Konzentration heranzuziehen, wozu diese aber prinzipbedingt nicht geeignet sind (ignoriert dabei die anderen Quellen, die nicht ins Narrativ des Instituts passen). S.u.

die Erde ist übrigens deutlich älter als 800.000 Jahre…
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Re: Verschwörungstheorien ... Verschwörungsinflation

Ungelesener Beitrag von niels »

https://www.omicsonline.org/open-access ... -Model.pdf

Nikolov und Zeller haben gezeigt,

dass Treibhausgase keinerlei Effekt auf die Erwärmung der Erde haben.

Die Erderwärmung/-temperatur wird fast ausschließlich durch Sonneneinstrahlung und atmosphärische Dichte an der Oberfläche determiniert.

Die Idee, dass Wärme durch Treibhausgase quasi in der Atmosphäre gefangen und im Saunaverfahren an die Oberfläche zurückgegeben wird, die Grundlage der Behauptung des von Menschen gemachten Klimawandels, ist falsch.

Treibhausgase und ihr Effekt sind ein Ergebnis des Klimasystems, kein Treiber des Klimas.
Weil das Gleichgewicht der Erdtemperatur im Wesentlichen von Sonneneinstrahlung und Oberflächendruck abhängt, gibt es keine Kipppunkte.

Das von Nikolov und Zeller entwickelte planetarische Temperaturmodell ist nicht nur in der Lage, die Temperatur auf der Erde akkurat vorherzusagen, es ist auch in der Lage, die Temperatur auf Mond, Mars, Venus, Titan und Triton korrekt vorherzusagen.
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Re: Verschwörungstheorien ... Verschwörungsinflation

Ungelesener Beitrag von niels »

Und hier eine tiefergehende Analyse der wesentlichen Behauptungen der Klimaganda mit mathematisch-physikalischem Fokus:

https://youtu.be/NPSJMLS8Sdk?si=TZoT9YvS8HyGuRsP

U.a. wird hier anhand offizieller detaillierter Messzeitreihen belegt, daß CO2 nicht signifikant kausal ursächlich für Temperaturänderungen der Atmosphäre sein kann, weil die CO2 Konzentration das Integral der zeitlichen Temperaturverläufe enthält.

Das CO2 ist - etwas vereinfacht - der Fingerabdruck des vorhergehenden Temperaturverlaufes und nicht etwa andersherum, wie Klimagandamodelle es implizit annehmen.
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Re: Verschwörungstheorien ... Verschwörungsinflation

Ungelesener Beitrag von Holuwir »

niels hat geschrieben: Dienstag 24. Oktober 2023, 18:59 Wegener bedient sich des Tricks, Eisbohrkerndaten zur Bestimmung der Konzentration heranzuziehen, wozu diese aber prinzipbedingt nicht geeignet sind (ignoriert dabei die anderen Quellen, die nicht ins Narrativ des Instituts passen). S.u.
Ich möchte dir noch mal ans Herz legen, diese Internetseite gründlich zu studieren, dann wirst du erkennen, welche enormen Anstrengungen in internationaler Zusammenarbeit unternommen worden sind, um das Eisbohrkernarchiv aufzubauen und auszuwerten. Das ist deswegen erfolgt, weil diese Eisbohrkerne die einzige Möglichkeit sind, das Klima der Vergangenheit zu rekonstruieren. Das du das so herabsetzt, kann nur auf Unwissenheit und gezielte Falschinformation durch deine "anderen Quellen" erklärt werden. Bitte informiere dich aus seriösen Quellen. Bis jetzt liegst du völlig daneben. Du hast dich blenden lassen durch angebliche Wahrheiten, die in Wirklichkeit Lügen sind, um was zu erreichen???

Warum gehst du nicht auf meine sachlichen Argumente ein, z. B. dass das CO2 in der Luft die Wärmeabstrahlung der Erde behindert und dadurch zwangsläufig eine Oberflächenerwärmung eintritt? Das ist eine physikalische Tatsache. Du leugnest sie einfach. Was soll das?
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Re: Verschwörungstheorien ... Verschwörungsinflation

Ungelesener Beitrag von Holuwir »

niels hat geschrieben: Dienstag 24. Oktober 2023, 21:50 U.a. wird hier anhand offizieller detaillierter Messzeitreihen belegt, daß CO2 nicht signifikant kausal ursächlich für Temperaturänderungen der Atmosphäre sein kann, weil die CO2 Konzentration das Integral der zeitlichen Temperaturverläufe enthält.

Das CO2 ist - etwas vereinfacht - der Fingerabdruck des vorhergehenden Temperaturverlaufes und nicht etwa andersherum, wie Klimagandamodelle es implizit annehmen.
Klingt doch ganz tolle intellektuell: "die CO2 Konzentration das Integral der zeitlichen Temperaturverläufe" 8O
Was steckt dahinter? Nun, kaltes Wasser kann mehr CO2 aufnehmen als warmes. Das können wir an jeder Sprudelflasche ausprobieren. Wenn wir sie erwärmen, entweicht das Gas stärker. Das ist mit den Weltmeeren genauso. Sie enthalten große Mengen CO2. Werden sie wärmer, können sie nicht mehr so viel davon festhalten. Es entweicht in die Atmosphäre und erhöht damit deren CO2-Konzentration. Ich glaube, so ist der obige Satz gemeint. Es wäre schön, wenn du, Niels, das klären könntest.

Tja, aber hier reden wir ja nicht von dem CO2, das aufgrund eines Temperaturanstieges aus den Weltmeeren oder sonstwoher entweicht, sondern von dem, was durch die Verbrennung der fossilen Energieträger Kohle, Erdöl und Erdgas in die Atmosphäre gelangt. Das hat ja nun mal keinen Temperaturanstieg als Ursache. Es wird durch den chemischen Prozess der Oxidation freigesetzt, kann alos gar nichts damit zu tun haben.

Das hat aber mit einem ganz anderen integralen Vorgang etwas zu tun, nämlich folgendem: Temperaturerhöhung ist etwas was eintritt, wenn einem Körper Energie zugeführt wird. Sie steigt unaufhörlich, solange diese Energiezuführung anhält. Temperatur ist also, mathematisch gesehen, das Integral des Energieeintrages. Die Erde nun, erhält ihre Energie von der Sonne. Sie erwärmt sich und strahlt deswegen selbst Energie ab. Die Temperatur der Erde bleibt konstant, solange sich Ein- und Abstrahlung die Waage halten, also keine zusätzliche Energie zugeführt wird. Mit der jetzigen CO2-Konzentration der Atmosphäre hat sich die uns gewohnte Durchschnittstemperatur der Erdoberfläche eingestellt und wir haben uns damit eingerichtet. Steigt nun die CO2-Konzentration signifikant durch die massenhafte Verbrennung fossiler Energieträger, wird durch die Behinderung durch mehr CO2-Moleküle weniger Energie abgestrahlt und damit das bestehende Gleichgewicht gestört. Es wird weniger Energie ab- als eingestrahlt. Dadurch steigt zwangsläufig die Temperatur der Erdoberfläche. Da die Abstrahlung in der vierten Potenz der Temperatur erfolgt, steigt dadurch wiederum die Abstrahlung und zwar solange, bis sich ein neues Gleichgewicht einstellt. Das erleben wir gerade. Und das wird dauern. Diese globalen Vorgänge sind nach menschlichen Maßstäben sehr träge, d. h. die Folgen für das weltweite Klima in seinen unterschiedlichen Ausprägungen, werden sich nur ganz allmählich einstellen. Dem müssen wir uns stellen, auch wenn es einige partout, aus welchen Gründen auch immer, nicht wahrhaben wollen.
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Re: Verschwörungstheorien ... Verschwörungsinflation

Ungelesener Beitrag von Christel »

Holuwir hat geschrieben: Sonntag 29. Oktober 2023, 16:35
niels hat geschrieben: Dienstag 24. Oktober 2023, 21:50 U.a. wird hier anhand offizieller detaillierter Messzeitreihen belegt, daß CO2 nicht signifikant kausal ursächlich für Temperaturänderungen der Atmosphäre sein kann, weil die CO2 Konzentration das Integral der zeitlichen Temperaturverläufe enthält.

Das CO2 ist - etwas vereinfacht - der Fingerabdruck des vorhergehenden Temperaturverlaufes und nicht etwa andersherum, wie Klimagandamodelle es implizit annehmen.
Klingt doch ganz tolle intellektuell: "die CO2 Konzentration das Integral der zeitlichen Temperaturverläufe" 8O
Was steckt dahinter?
Ehrlich gesagt, ich verstand den gesamten Beitrag von Niels nicht. - Wenn sich jemand unverständlich für kleine Dummies, wie mich, ausdrücken kann, dann schließe ich daraus nicht automatisch, dass er richtig liegt. Ich bin nicht bereit blind zu glauben. Ich erwarte auch für mich nachvollziehbare Begründungen.
Holuwir hat geschrieben: Sonntag 29. Oktober 2023, 16:35 Nun, kaltes Wasser kann mehr CO2 aufnehmen als warmes. Das können wir an jeder Sprudelflasche ausprobieren. Wenn wir sie erwärmen, entweicht das Gas stärker. Das ist mit den Weltmeeren genauso. Sie enthalten große Mengen CO2. Werden sie wärmer, können sie nicht mehr so viel davon festhalten. Es entweicht in die Atmosphäre und erhöht damit deren CO2-Konzentration. Ich glaube, so ist der obige Satz gemeint. Es wäre schön, wenn du, Niels, das klären könntest.
Dies ist für mich sehr gut nachvollziehbar. Danke!
Holuwir hat geschrieben: Sonntag 29. Oktober 2023, 16:35 Tja, aber hier reden wir ja nicht von dem CO2, das aufgrund eines Temperaturanstieges aus den Weltmeeren oder sonstwoher entweicht, sondern von dem, was durch die Verbrennung der fossilen Energieträger Kohle, Erdöl und Erdgas in die Atmosphäre gelangt. Das hat ja nun mal keinen Temperaturanstieg als Uführchtrsache. Es wird durch den chemischen Prozess der Oxidation freigesetzt, kann alos gar nichts damit zu tun haben.
JANEIN! Jedenfalls, wenn wir vom Klimawandel sprechen.

So wie ich das verstanden habe, greifen viele Bedingungen ineinander und daher werden die Prozesse beschleunigt.
Holuwir hat geschrieben: Sonntag 29. Oktober 2023, 16:35 Diese globalen Vorgänge sind nach menschlichen Maßstäben sehr träge, d. h. die Folgen für das weltweite Klima in seinen unterschiedlichen Ausprägungen, werden sich nur ganz allmählich einstellen. Dem müssen wir uns stellen, auch wenn es einige partout, aus welchen Gründen auch immer, nicht wahrhaben wollen.
Wenn eine Ursache zur nächsten führt, dann entsteht eine Ursachenkette und es beschleunigen sich Prozesse. So scheint es zu sein.
„Jesus Christus, der Auferstandene, das bedeutet, dass Gott aus Liebe und Allmacht dem Tod ein Ende macht und eine neue Schöpfung ins Leben ruft, neues Leben schenkt.“ Dietrich Bonhoeffer (Das Wunder der Osterbotschaft)
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