Verräterische Juden und bösartige Christen
Verfasst: Dienstag 21. April 2026, 18:47
Allahs Zorn und die Sure 1: „verräterische Juden und bösartige Christen“
Veröffentlicht am 26. September 2016 von Wilfried Puhl-Schmidt (BPE)
Jeder fromme und fundierte Moslem betet mehrmals am Tag oder hört unzählige Male in der Moschee die erste Sure (al-Fatiha, die Eröffnende). Sie lautet:
„Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen. (Alles) Lob gehört Allah, dem Herrn der Welten, dem Allerbarmer, dem Barmherzigen, dem Herrscher am Tag des Gerichts. Dir allein dienen wir, und zu Dir flehen wir um Hilfe. Leite uns den geraden Weg, den Weg derjenigen, denen Du Gunst erwiesen hast, nicht derjenigen, die (Deinen) Zorn erregt haben, und nicht der Irrenden!“
Jeder Moslem weiß, dass dieses Gebet die Juden meint, die Allahs „Zorn erregt haben“.
Ebenfalls weiß jeder Moslem, dass mit den „Irregehenden“ die Christen gemeint sind.
In früheren Koranversionen werden in Sure 1 ausdrücklich die Juden und Christen beim Namen genannt. Aus taktischen Gründen ist z.B. in den neuen deutschen Koranversionen dieser Zusatz gestrichen.
Wenn Muslime in einer christlich-jüdischen Mehrheitsgesellschaft leben, ist es verständlich, dass sie bei sogenannten interreligiösen Dialogveranstaltungen ihr Wissen und ihr Gefühl verschweigen.
In der Zeit der Wallfahrt nach Mekka, an welcher gerade in diesen Tagen Millionen von Muslimen teilgenommen haben, wird auf dieses Gebet jedoch deutlich hingewiesen.
Abdurrahman ibn Abdulaziz as-Sudai ist der Imam der bedeutendsten Moschee des Islam. Im Vorhof dieser Moschee steht die Kaaba mit dem Meteoriten.
Der Imam studierte Islamwissenschaft in Mekka und gilt für die sunnitischen Muslime als bedeutender Interpret des Koran. In einem als „Gebet“ bezeichneten Teil seiner Predigt ließ er über 800.000 Pilger aus der ganzen Welt wissen, was in meinen Augen fatal an die Sure 1 erinnert und sie interpretiert:
„Oh Allah, schenke Sieg, Ehre und Macht unseren Brüdern, den Dschihadisten im Jemen, in Syrien, im Irak, auf der ganzen Welt. Lass sie triumphieren über die verräterischen Juden, die bösartigen Christen und die unzuverlässigen Heuchler.“ (!)
https://www.krone.at/529868
Das "Gebet" fand am 4. September gemeinsam mit ägyptischen Muslimen statt und wurde von einem ägyptischen Sender live übertragen, wie das Magazin "Katholisches" berichtete. Der 1961 geborene Prediger ist Anhänger des besonders konservativen Salafismus und gilt als einer der verlässlichsten und populärsten Interpreten des Korans.
Veröffentlicht am 26. September 2016 von Wilfried Puhl-Schmidt (BPE)
Jeder fromme und fundierte Moslem betet mehrmals am Tag oder hört unzählige Male in der Moschee die erste Sure (al-Fatiha, die Eröffnende). Sie lautet:
„Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen. (Alles) Lob gehört Allah, dem Herrn der Welten, dem Allerbarmer, dem Barmherzigen, dem Herrscher am Tag des Gerichts. Dir allein dienen wir, und zu Dir flehen wir um Hilfe. Leite uns den geraden Weg, den Weg derjenigen, denen Du Gunst erwiesen hast, nicht derjenigen, die (Deinen) Zorn erregt haben, und nicht der Irrenden!“
Jeder Moslem weiß, dass dieses Gebet die Juden meint, die Allahs „Zorn erregt haben“.
Ebenfalls weiß jeder Moslem, dass mit den „Irregehenden“ die Christen gemeint sind.
In früheren Koranversionen werden in Sure 1 ausdrücklich die Juden und Christen beim Namen genannt. Aus taktischen Gründen ist z.B. in den neuen deutschen Koranversionen dieser Zusatz gestrichen.
Wenn Muslime in einer christlich-jüdischen Mehrheitsgesellschaft leben, ist es verständlich, dass sie bei sogenannten interreligiösen Dialogveranstaltungen ihr Wissen und ihr Gefühl verschweigen.
In der Zeit der Wallfahrt nach Mekka, an welcher gerade in diesen Tagen Millionen von Muslimen teilgenommen haben, wird auf dieses Gebet jedoch deutlich hingewiesen.
Abdurrahman ibn Abdulaziz as-Sudai ist der Imam der bedeutendsten Moschee des Islam. Im Vorhof dieser Moschee steht die Kaaba mit dem Meteoriten.
Der Imam studierte Islamwissenschaft in Mekka und gilt für die sunnitischen Muslime als bedeutender Interpret des Koran. In einem als „Gebet“ bezeichneten Teil seiner Predigt ließ er über 800.000 Pilger aus der ganzen Welt wissen, was in meinen Augen fatal an die Sure 1 erinnert und sie interpretiert:
„Oh Allah, schenke Sieg, Ehre und Macht unseren Brüdern, den Dschihadisten im Jemen, in Syrien, im Irak, auf der ganzen Welt. Lass sie triumphieren über die verräterischen Juden, die bösartigen Christen und die unzuverlässigen Heuchler.“ (!)
https://www.krone.at/529868
Das "Gebet" fand am 4. September gemeinsam mit ägyptischen Muslimen statt und wurde von einem ägyptischen Sender live übertragen, wie das Magazin "Katholisches" berichtete. Der 1961 geborene Prediger ist Anhänger des besonders konservativen Salafismus und gilt als einer der verlässlichsten und populärsten Interpreten des Korans.