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Gebete gegen die pöse AFD

Verfasst: Montag 11. Mai 2026, 13:20
von Urgeimel
Gebete gegen die AfD? Die Kirche macht sich lächerlich

Die Kirchen machen mobil – gegen die AfD. Das ist nichts Neues. In den Kirchensteuerkirchen herrschen Funktionäre, die wie linke Politiker reden, handeln und auftreten. Für sie ist eine rechte Partei der natürliche Gegner. Zudem würde eine regierende „Alternative für Deutschland“ manche Pfründe der Kirchensteuerkirchen infrage stellen.

In Sachsen-Anhalt ist eine AfD-Regierung momentan am wahrscheinlichsten. Darum ruft das katholische Erzbistum Magdeburg auf, nicht für die AfD zu votieren, sondern, wie es heißt, „bewusst zu wählen“. Mit einem Gebet soll ein Sieg der Rechten verhindert werden. Als pseudoreligiöser Interessenverein haben die Kirchen aber keine Zukunft.
Das Bistum Magdeburg besteht aus knapp 68.000 Katholiken. Der Bischof des Niedergangs ist Herr Feige. Seit Herr Feige vor 21 Jahren die Leitung des Bistums übernahm, ist die Zahl der Katholiken um rund ein Viertel geschrumpft.

> Gerhard Feige steht für einen auftrumpfenden Linkskurs, der keine Rücksichten nimmt auf die geistlichen Bedürfnisse von Gläubigen und Priestern. Eine leere Kirche ist ihm lieber als eine Kirche für das gesamte Gottesvolk.

Herr Feige steht auch für die nun vorgestellte Kampagne „Bewusst wählen“. Diese Kampagne ist nichts anderes als ein Wahlaufruf für jede Partei außer der AfD – und sei es die umbenannte SED. Mit einem Linksbündnis hätte Herr Feige kein Problem, wohl aber mit einer Regierungsbeteiligung der AfD.
Deshalb hat sich das Bistum ein „Gebet zur Landtagswahl“ ausgedacht. Es wurde nun vorgetragen vom Koordinator der Initiative „Bewusst wählen“, dem Diakon Christoph Tekaath. Das „Gebet zur Landtagswahl“ ist wie jedes Gebet eine Bitte an Gott.
Das Gebet, mit dem das Bistum Magdeburg einen AfD-Sieg verhindern will, entstammt dem Satzbaukasten des linken Aktivismus. Beim Bullshit-Bingo dürfte es den Sieg davontragen. Keine Floskel ist ausgelassen, nicht der sogenannte Dialog und nicht die sogenannte Solidarität. Wer die AfD wählt, lässt sich laut diesem Gebet von Angst oder von Wut treiben oder schlicht vom Bauch.

Wer andere Parteien wählt, darf hingegen klaren Verstand für sich in Anspruch nehmen und Verantwortungsbewusstsein und ein waches Gewissen – nur Gewissenlose, heißt das, wählen die AfD. Und diese rechte Brut entscheidet sich auch für Hass und Hetze. Natürlich ist keine linke Drohgebärde vollständig ohne dieses hohle Begriffspaar, Hass und Hetze. Auch Herr Feige, der Bischof des Niedergangs, verwendet es:
Natürlich meint Herr Feige nicht linke populistische Positionen und auch nicht den islamistischen Extremismus. Er warnt ausschließlich vor der AfD. Der Blick auf die Homepage der Kampagne „Bewusst wählen“ lässt keine Zweifel. Dort finden sich Materialien zum „Umgang mit der AfD und anderen rechtsextremistischen und rechtspopulistischen Organisationen“.

Bischof Feige wirbt für Vertrauen in die Politik :roll:
Beworben wird eine Veranstaltung der grünen Heinrich-Böll-Stiftung mit dem Titel „Zivilgesellschaft unter Druck: Juristische Tools gegen autoritäre und rechte Angriffe“. Ein Angebot der katholischen Kinder- und Jugendpastoral im Bistum Magdeburg trägt den Titel: „Umgang mit Rechtsextremismus in der Jugendarbeit.“
Herr Feige will nicht nur einen AfD-Triumph verhindern. Er will auch das Vertrauen in die Politik erhöhen. :lol:
Diese Kampagne ist eine einzige Grenzüberschreitung. Das sieche Bistum Magdeburg missbraucht die Gebetsform, um in einem Wahlkampf einseitig Partei zu ergreifen. Ein Bischof sorgt sich um das Vertrauen in die Politik statt um das Seelenheil seiner Gläubigen.

Eine Kirchensteuerkirche betreibt das Geschäft der amtierenden Landesregierung. Ist es da ein Wunder, dass immer mehr Katholiken bewusst den Kirchenaustritt wählen?

geklaut von Alexander Kissler.

Oh Gott, oh Gott!

Der Urgeimel - ein bekennender nicht AFD - Wähler...

Re: Gebete gegen die pöse AFD

Verfasst: Montag 11. Mai 2026, 14:03
von niels
Eine Staatskirche, die sich in Parteipolitik einmischt, braucht niemand.

Das erinnert mich an das Ende der DDR, wo unser katholischer Pfarrer in Uder die Leute in der Predigt praktisch dazu aufrief, sich nicht an den landesweit längst laufenden Protesten teilzunehmen sondern lieber "im Stillen zu beten"...

Später kam raus, daß das Bistum erstaunlich enge Kontakte mit Honeckers Regime pflegte und es ein "stillschweigendes" Abkommen gab: Wir lassen Euch Eure Privilegien als Kirchenfunktionäre (Reisen in den Westen, NGO-Zuwendungen aus dem Westen, diverse verwaltungsrechtliche Sonderrechte, Kirchenimmobilien uswusf.) - Ihr haltet dafür Eure Schäfchen von allzu revolutionären Ideen ab...

Bemerkenswerterweise haben BEIDE deutsche Staats-Kirchen (mit viel PR-Aufwand) die Geschichtsschreibung so gedreht, die DDR-Opposition unterstützt und geschützt zu haben...

Eine Kirche, die Andersdenkende und Ungeimpfte ausgrenzt, die die Entrechtung der Menschen - selbst Sterbende durften ihre Verwandten nicht mehr bei sich haben - unterstützt hat, dafür rücksichtslose Kriminelle als neue Heilige hochjubelt , die bei der Zerstörung der klassischen Familie tatkräftig mithilft - macht sich eher lächerlich / obsolet.

Bemerkenswerterweise trifft man derlei nicht in den orthodoxen Kirchen in Armenien, Russland und Griechenland - wobei diese Kirchen vom Westen / der EUSSR selbt zunehmend bekämoft werden.

Re: Gebete gegen die pöse AFD

Verfasst: Freitag 22. Mai 2026, 12:03
von Christel
niels hat geschrieben: Montag 11. Mai 2026, 14:03 Eine Staatskirche, die sich in Parteipolitik einmischt, braucht niemand.

Das erinnert mich an das Ende der DDR, wo unser katholischer Pfarrer in Uder die Leute in der Predigt praktisch dazu aufrief, sich nicht an den landesweit längst laufenden Protesten teilzunehmen sondern lieber "im Stillen zu beten"...
Niels, Du hast doch bereits vor Jahren entschieden, dass Du die Kirche nicht brauchst...

Ich denke, Ihr Eichsfelder habt damals in der DDR tatsächlich in einer ganz anderen Welt gelebt als wir Christen in der Diaspora, wo wir wirklich nur eine kleine Minderheit waren.

Bischof Gerhard Feige bin ich ein paar mal begegnet, ein sehr freundlicher sympathischer Mann. Mit seinem biographischen Buch "Anders katholisch" konnte ich mich sehr gut identifizieren. Wir sind in der gleichen Gegend aufgewachsen.

Aber wie gesagt, Ihr Katholiken im Eichsfeld, habt wirklich in einer anderen Welt gelebt...
Kontakte zwischen Staat und Kirche gab es natürlich. Das ging gar nicht anders. Und wenn Dein Pfarrer damals davor warnte "nicht an den Protesten teilzunehmen, dann geschah das aus Sorge um die Kirche in der DDR. Man wusste ja nicht wie es ausgeht. Der Kirche in der DDR ging es im Vergleich zu anderen sozialistischen Staaten relativ gut. Das wollte man nicht gefährden.

Nichtsdestotrotz waren wir Opposition, schon weil wir nicht wie es hieß die "wissenschaftliche Weltanschauung der Arbeiterklasse" teilten. Die DDR hatte den Atheismus im Programm, falls Du das in Deinem Eichsfeld nicht mitbekommen hast. - Nun inzwischen haben sich ja auch viele Eichsfelder zu dieser Staatsdoktrin bekehrt.

Lange Jahre bevor die Proteste auf die Straße gingen, gab es Friedensgebete, vor allem Christen haben den Dienst an der Waffe verweigert... Vieles fand ökumenisch statt.
Unter dem Dach der Kirche gab es Umweltarbeit.
Dass die Wahlergebnisse gefälscht waren wussten wir viele Jahre schon.
Es war ein kirchliches Haus, wo wir uns trafen und besprachen, dass und wie wir mit NEIN stimmen können und dort organisierten wir, dass wir flächendeckend in die Wahlbüros gingen:

Am 7. Mai 1989 fanden in der DDR Kommunalwahlen statt. Erstmals überwachten unabhängige Bürger die Stimmenauszählung und konnten nachweisen, dass Wahlergebnisse manipuliert wurden – ein Aufbruchsignal für die Bürgerrechtsbewegung in der DDR.
https://www.bpb.de/kurz-knapp/hintergru ... it-verlor/
Und bevor die Proteste landesweit auf die Straße gingen trafen wir uns in der Kirche.

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Niels, wenn Du heute frei reisen und groß auf den bösen Staat und die böse Kirche schimpfen kannst, dann verdankst Du dies auch engagierten Christen in der Kirche, auch kirchlichen Amtsträgern, vor allem evangelischen.
Wie gesagt, in der Diaspora waren wir sehr ökumenisch!

Re: Gebete gegen die pöse AFD

Verfasst: Freitag 22. Mai 2026, 22:00
von Urgeimel
Bin vollumfänglich der Meinung vom Niels.
" vor allem Christen haben den Dienst an der Waffe verweigert... Vieles fand ökumenisch statt."
Ach ja Christel ...Wo warens ´se denn - die tollen Christen - speziell aus dem ACH SO KATHOLISCHEM EICHSFELD?
??

In meiner Bausoldatenkompanie waren gerade mal 3 (in Worten drei) Kameraden aus dem Eichsfeld - inclusive meinereiner...

Heuchelei OHNE Ende...

Religion bedeutet;
politische Macht im Namen eines Gottes.